Schweizerischer Eisenbahn-Amateur-Klub Zürich SEAK

Die Vereinigung der Eisenbahnfreunde

 
 


Texte und Aufnahmen von Bernhard Ledermann 

 

Das winterliche Tram in Bümpliz


Jetzt ist sie doch noch gekommen: die weisse Pracht in den Niederungen. Dabei erhielt der Grossraum Bern bis zu 8 cm Schnee.

Grund genug heute noch schnell in der Zeitspanne zwischen 10.20 und 10.30 zwei Aufnahmen zu machen mit den Vevey-Trams Be 4/8 739 in Fahrrichtung Bümpliz (0745) und dem Be 4/8 741 in Fahrrichtung Ostring beim Gemeinschaftszentrum Bienzgut mit der reformierten Dorfkirche. (0746). 

Warum schnell? – leider setzte kurz danach infolge Temperaturanstieg bereits Regen ein, was bereits mittags ganz andere Fotos gegeben hätte. Hoffen wir nun auf morgen wo es wieder bis in die Niederungen schneien soll und dann mit den folgenden Tagen mit Temperaturen unter 0 Grad so das der Winter sein Gesicht länger zeigen kann.







Traktoren in Ausserberg im Herbst


Nahm heute am 21. November 2014 einen Augenschein an “meiner Lötschberg-Bergstrecke” bei herrlichem Spätherbstwetter. Da in Italien (Grossraum Stresa) der Eisenbahnverkehr infolge Unwetter (laut Bahninformation SBB) noch bis am 27. November d. J. beeinträchtigt ist, hatte heute auch Auswirkungen am Lötschberg, was u. a. zu Verspätungen der EC von nach Milano C führte, resp. dass die SBB Ersatzzüge stellen musste.

Dafür gab es heute in Ausserberg an der Südrampe ein “kleines Traktorentreffen". So sehen wir auf dem Bild 5725 das 2006 von Robel übernommene Störungsinterventionsfahrzeug Tm 235 206-0 mit dem Xas 441; weiter auf dem Bild 5726 der auch schon 30 jährige Tm 235 097-3 mit drei 2012 aus Tschechien beschafften Fccnpps vor dem schön restaurierten Aufnahmegebäude von Ausserberg aus dem Jahre 1912. Noch fehlen die Fensterläden und die Fahrplananschriften, da hat die BLS, wie bereits in Mülenen, ein Bijou daraus gemacht, welches sicher nach den Abschlussarbeiten der Renovation von vielen Fotografen verewigt wird. Übrigens der Tm 235 097-3 wurde im Herbst 1984 bei Stadler für die damalige BN als Tm 97 beschafft, er wurde in einem dünkleren Rot abgeliefert. Auf dem Bild 5727 sehen wir den Tm 235 097-3, welcher im Sommer 2010 in Oberburg eine R3 durchlief und den Tm 235 206-0 auf der Abstellanlage beim Dornentunnel. Auf dem Bild 5731 sehen wir den 1980 von der BLS beschafften Tm 235 091-6 nach seiner Rückkehr von Lalden in Ausserberg wo er die Mannschaft des Baudienstes aufnimmt und sich dann weiter in Richtung Hohtenn – Goppenstein bewegt.

Mit diesen vier Bilder von einem schönen Novembertag im Wallis können wir erfreulicherweise feststellen das die BLS-Bergstrecke nach wie vor “lebt”. Die BLS restaurierte nicht nur das Aufnahmegebäude von Ausserberg. Ausserberg wo von vielen Ausflügler angefahren wird, sondern sie investiert auch in die Infrastruktur der BLS-Bergstrecke resp. unterhält sie damit in der Praxis flexibel reagiert werden kann und so auch Güterzüge nach dem SIM-Korridor problemlos über die Bergstrecke geführt werden können, sicher auch im Interesse der Besucher welche so immer kurzweilige Augenblicke am Lötschberg erleben können.





Das Tram in Bümpliz im Herbst


Hier ein spontaner Herbstgruss aus meinem Wohnort Bümpliz mit dem Be 4/6 757 von Bernmobil vom 20. November. Wir sehen das Combino unterwegs auf der Linie 7 vom Ostring nach Bümpliz an der Haltestelle Post mit der Apotheke/Drogerie Gurtner, der Matthäus-Kapelle von der Evangelisch-methodistischen Kirche Bern und den Hochhäuser der Schwabstrasse.




Mit TEE-Classics in den Tessin

 

Am 27. September 2014 führte der Verein TEE-CLASSICS seine Herbstreise 2014 durch, verbunden mit der Premiere auf dem Schweizer Schienennetz in dem mit ihrer Re 4/4 I 10034 erstmals eine Re 4/4 TEE die Gotthardstrecke befuhr.

   

Der aus vier Wagen bestehende Extrazug nahm seine Fahrt in Basel SBB auf und fuhr weiter via Aarau – Südbahn  weiter über den Gotthard nach Mendrisio und dann weiter nach Stabio. Da die Re 4/4 I 10034 von TEE-Classics über keine elektrische Bremse verfügt, wurde zusätzlich die Re 4/4 I 10009 von Rail Event beigezogen.

    

Die Bilder zeigen den Extrazug beim ersten Fotohalt im noch schattigen Erstfeld (5636) dann auf der Gotthard-Nordrampe oberhalb Amsteg (5641) und dann auf dem Bild 5648 im sonnigen Mendrisio. Dort wurde die TEE-Re 4/4 I ans Zugsende umgereiht, da in Stabio keine Umfahrungsmöglichkeit besteht. 

Danach hatten die Teilnehmer die Möglichkeit in Mendrisio zu verweilen verbunden mit einem Besuch der Galleria Baumgartner – eine der grössten Modellbahnsammlungen in Spur 0 und 1. So sehen wir in den Vitrinen wie auf dem Bild 5650 nicht nur Lokomotiven von SBB und BLS, sondern wir sehen sie in verschiedenen Epochen wie die Be 6/8 und Ae 6/8 der BLS. Doch die Bahn bewegt sich auch in der Galleria Baumgartner wie die nächsten Bilder 5654 und 5657 dokumentieren. Mehr über diese eindrückliche Sammlung wie Öffnungszeiten kann unter www.gb-trains.ch entnommen werden.

        

Nachdem der Extrazug mit den Teilnehmer der Weindegustation im Weingut Tenuta Agricola Luigina bei Stabio wieder in Mendrisio eintraf, wurde die TEE-Re 4/4 I 10034 wieder an die Spitze des Extrazuges eingereiht, was auf dem Bild 5664 von den Reiseteilnehmer interessiert beobachtet resp. fotografisch verewigt wurde. In Bellinzona (Bild 5668) stiessen dann noch die Teilnehmer wieder auf den Extrazug zurück nach Basel, welche die Kantonshauptstadt des Tessins und das Schloss Castelgrande besichtigt hatten.

     

Ein grosser Dank geht an Martin Bächli und seiner Crew welche diesen interessanten Eisenbahnertag ermöglichten. Mehr kann unter www.tee-classics.ch entnommen werden.




Elektrifikation im Raum Genève im September 2015

Am 13./14. September 2014 ging in Zimeysa (Industriestandort in den Gebieten Meyrin/Satigny) im Kanton Genf die Veranstaltung Fête de l’Amitié ferroviarie franco-suisse resp. das Fest der Französisch-Schweizerischen Eisenbahnfreundschaft, www.apmfs.fr über die Bühne. Die Ausstellung von historischen Triebfahrzeuge der SBB, BLS und den SNCF (wo auch Schweizer Technologie eingebaut wurde) fand im Gelände der in Zimeysa ansässigen Firma ABB Sécheron statt. 

Möchte hier den Organisatoren ein grosses Kompliment aussprechen. Sie stellten die Fahrzeuge, welche grösstenteils auch im Innern besichtigt werden konnten, nicht einfach so hin, sondern die Lokomotiven wurden wie die Bilder zeigen epochenmässig oder bauähnlich aufgestellt. Weiter konnten die Hallen der ABB, wo heute Transformatoren hergestellt werden, besichtigt werden und weiter wurden Verpflegungsmöglichkeiten mit Degustation von Weinen aus der Region angeboten. Die Ausstellung wurde am 13. September, (auch Datum der Aufnahmen) offiziell von Exponenten der SBB, SNCF und  APMFS mittels Festansprache eröffnet. 

Doch nun zu den Bildern. Auf dem Bild 0552 sehen wir die Dreisystem-Rangierlok Ee 934 555-4 der SBB, die SNCF-COPEF 2D2 5525 und die Ae 4/7 10976, heute im Besitz von SBB-Historic. Nicht fehlen durfte natürlich der ebenfalls von Sécheron 1953 an die damalige Bern-Neuenburg-Bahn (BN) gelieferte Schwertriebwagen Be 4/4 761. (0553) – 

Dann folgt auf dem Bild 0555 der erste Blick in die Werkhallen von ABB Sécheron mit je einem Transformator für einen TALGO sowie der hintere für die Bombardier BR 185.2 der Familie TRAXX. Auf dem Bilder 0559 und 0608 sehen wir die beiden schön gepflegten Bauart Buchli-Abtrieb Ae 4/7 10976 der SBB, Baujahr 1931, 118 t, 2300 kW, Vmax 100 km/h sowie die 1934 von den SNCF übernommene 2D2 5525. Diese 141 t schwere Maschine hat eine Vmax von 140 km/h und erreichte unter 1500 V DC eine Stundenleistung von 2790 kW.

Zwei Flaggschiffe resp.stolze Lokomotiven der SNCF und BLS sehen wir auf den Bildern 0561, 0562 und 0588. Zwar auf dem Bild 0561 der Koloss 2CC2 3402 der SNCF (APMFS) mit einem Dienstgewicht von 159 Tonnen. Die 1929 dem Betrieb übergebene formschöne Lokomotive mit dem Einzelantrieb von Westinghouse-Sécheron verfügt über 3721 kW und eine Vmax von 130 km/h. Nicht fehlen durfte natürlich im “neuen Sécheron-Areal” die ebenfalls stolze Ae 6/8 205 der BLS. Die 1’Co Co’1 wurde rechtzeitig für die Landi anfangs Mai 1939 von der damaligen SAAS in Genf fertiggestellt. Die 141,6 t schwere Lokomotive, heute im Besitz der BLS-Stiftung erreicht heute eine Stundenleistung von 4416 KW, bei der Ablieferung kam sie auch schon auf beachtliche 3886 kW Leistung mit einer Vmax von heute 100 km/h resp. 90 km/h bei der Ablieferung. Die “alte Sécheron” (SAAS) lieferte in den Zeitspannen 1925 und 1931 die Be 6/8 201-204 und von 1939 bis 1943 die Ae 6/8 205-208 an die damalige Berner Alpenbahngesellschaft Bern-Lötschberg-Simplon ab. Deutliche Unterschiede sind natürlich in den Führerstände auszumachen. Auf dem Bild  0562 derjenige der SNCF-Lok und auf dem Bild 0588 der geräumige der BLS-Maschine.

Die legendäre Gotthard-Lokomotiven der SBB, die Ae 6/6 11401-11520 haben in Frankreich mit der CC 20001 ein Pendant. Auf dem Bild 0570 sehen wir die 1950 von SLM und MFO an die SNCF gelieferte 104 t schwere und 100 km/h schnelle Lokomotive mit 3060 kW welche unter 25 kV/50 Hz und 1500 V DC verkehren konnte und die am 31. März 1956 von den SBB übernommene Kantonslok, Ae 6/6 11407 “Aargau”, sie gehört heute dem in Brugg beheimatete Verein Mikado 1244. Das Bild 0570 zeigt einen Blick in den Maschinenraum der CC 20001 welche heute der APMFS gehört. 

Das Bild 0581 zeigt an diesem herrlichen Spätsommertag die ebenfalls mit SAAS-Technologie versehene Gross-Diesellokomotive Bm 6/6 18508 der SBB von 1960. Die 959 kW starke Maschine ist über 106 t schwer. Rechts der erste Hochleistungstriebwagen der Schweiz, der 1472 kW starke Be 4/4 761 der BLS-Stiftung. Dienstgewicht 68 Tonnen und eine Vmax von heute 120 km/h, bei Ablieferung betrug sie 110 km/h. 

Die Bilder 0600, 0602 und 0604 zeigen zum Abschluss dieses Berichtes das Moderne mit Transformatoren z. T. im Bau sowie mit einer Projektübersicht resp. Kundenaufträge. So sieht man wo heute überall die Schweizer Technologie zum Einsatz kommt. 

Diese Ausstellung war aus meiner Sicht nicht nur eisenbahnmässig ein Erfolg sondern sie führte auch die beiden Sprachen Deutsch und Französisch zusammen. Die APMFS gaben den Steilpass mittels Inserate im Eisenbahn Amateur und der Schweizer Eisenbahn-Revue und verwiesen auf ihre HP, wo das Programm auch in Deutsch abrufbar war. Wir Deutschsprachigen nahmen den Pass an indem wir zahlreich in den Kanton Genf fuhren.


 

 

 

 

Zur Air14 in Payerne im September 2014

 

 

    

Sende Euch noch Bilder von der Air 14 vom  Nachmittag, 07. September 2014.

Auf dem Bild 5540 sehen wir die beiden BLS-Doppelstöcker RABe 515 021-4 und 022-2, welche als Extrazüge den Anschluss der S52 von/nach Bern in Kerzers sicherstellten vor der Abfahrt in Corcelles-Nord. Sicher nicht so schnell wieder kommen die Zürcher-S-Bahn-Dosto ins Broyetal. Auf dem Bild 5541 sehen wir die SBB-Re 450 020-3 und 026-0 mit ihren Kompositionen in der typischen Broyetal-Landschaft in Corcelles kurz vor der Station Nord. Die Zürcher-Dosto führten direkte Extrazüge von Bern via Lyss – Kerzers ins Broyetal.

Das der öV während der Air 14 rege benutzt wurde zeigt die Foto 5542, wo die BLS-Dosto, welche Corcelles-Nord um 16.33 in Richtung Kerzers verliessen von vielen Besucher “bestürmt” wurden. Eine weitere Zürcher-Dosto-Komposition sehen wir auf dem Bild 5545 in Kerzers in Richtung Lyss – Bern.

Die BLS führte ihre zwei S52-Dienste von Bern nach Kerzers – (Lyss) ebenfalls verstärkt. So sehen wir auf dem Bild 5543 die ehemalige RM-Komposition mit dem RBDe 566 II 233-3, B 629, ABt 933 und dem Verstärkungsmodul Bt 943 als S52-16263 in Kerzers vor der Abfahrt in Richtung Bern. (Anschluss von den BLS-Dosto von Corcelles-Nord). Und schliesslich auf dem Bild 5544 sehen wir die beiden RABe 525 015-4 und 016-2, welche als S52-16252 von Bern her in Kerzers eingefahren sind und nächstens als R 5529 nach Lyss weiterfahren werden.

Zusammengefasst konnte ich nach je einer Stunde Aufenthalt in Corcelles-Nord und Kerzers feststellen dass alle Mitarbeiter der BLS und SBB an der Front einen sehr guten Job verrichteten.
 






Hundert Jahre BFD im August 2014

     

Am letzten verlängerten Wochenende (inkl. kath. Feiertag) feierte die Matterhorn Gotthard Bahn (MGB)
"100 Jahre Brig - Gletsch", verzichte hier auf die Geschichte einzugehen, da ja viele Fachmedien/Portale
wie die MGB, DFB oder www.bahnonline.ch bereits ausführlich darüber erläuterten.

Ich war am 15. und 17. August d. J. im Goms. Hier der Bildbericht vom 15. August 2014:.

Auf den Bildern 5481 und 5482 sehen wir den Jubiläumszug Brig - Oberwald - Gletsch mit der HG 3/4 9,
dem BD 2502, B 2210, C 4233 und 4222 auf dem Nussbaumerviadukt bei Betten. Dieses schöne Bauwerk
aus Quaderstein überspannt die Rhone und Kantonsstrasse. dahinter die Greicheralp. Kurz darauf folgt das VZ-Krokodil HGe 4/4 15 von 1930 mit dem Wassrwagen Uh 4895 (für alle Fälle...). Das Bild 5484 zeigt den Jubiläumszug oberhalb Niederwald. Das Bild dokumentiert zugleich die heutige MGB mit moderner Fahrleitung sowie der Lawinenschutzgalerie im Hintergrund, welche Bahn und Strasse vor den Naturgewalten schützt wo die MGB im Goms auch heute noch ausgesetzt ist.

Die Bilder 5492 und 5494 zeigen das "eingeräucherte" Reckingen mit der HG 3/4 9 im Bahnhof von Reckenden und bei der Ausfahrt mit den zahlreichen Eisenbahnbegeisterten auf der Plattform des Schlusswagens C 4222. Wir beachten auch hier den sanierten Bahndamm mit moderner Fahrleitung die gut in die Gomserlandschaft am Rotten hineinpassen. Bleiben wir noch in Reckingen: Wie im Modell mutet sich das Bild 5495 mit der HGe 4/4 15 und dem Uh 4895 mit dem Stationsgebäude und den typischen Walliser Wohnhäuser an...kurz darauf ist die HG 3/4 3 (Blonay - Chamby) mit ihrem Extrazug aus Oberwald in Reckingen eingetroffen wo das Lokpersonal sofort eine Kontrolle der Maschine vornimmt. Links fährt der fahrplanmässige MGB-Zug 538 von Visp her in Reckingen ein.

Das Schlussbild, 5501 zeigt die HG 3/4 4 mit dem "blauen DFB-Zug" auf der Steigung kurz nach Oberwald in Richtung Gletsch.

Die Bilder vom 17. August 2014 bei schönem Wetter von der alten Bergstrecke und dem Zusammentreffen
aller vier HG 3/4 in Oberwald übermittle ich Euch am Wochenende.


 

 

 

 

 

     

Hier sende ich Euch vom Jubiläum "100 Jahre Brig - Gletsch" einige Bilder vom Sonntag, 17. August d. J. wo auch das Wetter mitspielte.

Auf den Bildern 5514 und 5516 sehen wir die HG 3/4 4 mit den drei dieses Jahr von der MGB übernommenen Mitteleinstiegwagen, B 4267, 4272 und 4265, Typ SIG welche die BVZ 1960 resp. 1963 übernahm kurz vor dem Kehrtunnel und dann in der Rottenschlucht in Blickrichtung Oberwald.

Mit den Bildern 5517, 5520 und 5523 bleiben wir in der herrlichen Naturlandschaft der Rottenschlucht mit dem Kehrtunnel wo wir den nächsten Zug mit der HG 3/4 9, den vierachsigen B 4222, 4233 sowie den Zweiachser B 2210 und BD 2502 kurz vor den Einfahrt in den Kehrtunnel sehen und wenig später überquert er den Rhoneviadukt in Richtung Oberwald hinunter.

Wäre auf dem Bild 5525 nicht der Typ SLM der HG 3/4 9 erkennbar könnte diese Aufnahme auch in den USA abgelichtet worden sein...

Die Bilder 5527 und 5528 zeigen das historische Zusammentreffen der vier FO-Dampflokomotiven HG 3/4 1 (blau) der HG 3/4 3 (Blonay-Chamby) sowie den Maschinen HG 3/4 4 und 9 vor einer begeisterten Eisenbahnfangemeinde aus dem In- und Ausland im sonnigen Oberwald im Obergoms.

Stolz präsentiert sich die FO HG 3/4 4 auf dem Bild 5530 dem Fotografen, welche auch für die SLM spricht und zum Schluss wollen wir die elektrische Traktion der heutigen MGB nicht vergessen  mit dem frisch revidierten Deh 4/4 II 95 und der Jubiläumslokomotive HGe 4/4 II 104 an der Rollmaterial-Ausstellung im Bahnhofareal von Oberwald. (5534)
 

 

 

 

 


 

Blauer Pfeil wieder unterwegs am 7. September 2014

 

Der BCFe 4/6 736 der BLS/BN unternahm nach seiner Restaurierung die Jungfernfahrt von Bern nach Marin-Epagnier. Wir sehen den Leichtzug bei der Ausfahrt Kerzers in Richtung Neuenburg.

 

Der Doppeltriebwagen wurde im Juni 1938 als BCFZe 4/6 736 von der damaligen Bern-Neuenburg-Bahn (BN) übernommen im Los BCFZe 4/6 731 für die BLS und dem Brudertriebwagen 737 ebenfalls für die BN. Während der Leichtzug 731 auf allen Strecken der damaligen BLS/BN/GBS/SEZ im Einsatz zu sehen war, waren die der BN gehörenden Leichtzüge mehrheitlich auf ihrer Stammstrecke im Einsatz.


Diese drei Doppeltriebwagen sind eine Weiterentwicklung zu den 1935 und 1937 gelieferten Ce 2/4 701-705 mit den 1938 dazu beschafften Leichtanhängerwagen BCF4 und zugleich die Vorgänger der später beschafften ABDe 4/8 741-743 von 1945-1946; 746-750 von 1954-1957 sowie 751-755 von 1964. Nicht vergessen wollen wir den ebenfalls 1938 für die damalige Bern-Schwarzenburg-Bahn (BSB) beschafften CFZe 2/6 711. Insgesamt prägten diese „Blauen Pfeile“ das BLS-Netz von 1935 – 2003.

Damit wir heute wieder einen "Blauen Pfeil" haben, verdanken wir der BLS-Stiftung, sowie allen Firmen, welche sich in diversen Formen an der Restauration des Doppeltriebwagens beteiligten. Besonders danken wollen wir hier dem Tramverein Bern (TVB). Er übernahm Ende 1999 den seit 1986 für die Sensetalbahn (STB) als BDe 4/6 103 im Einsatz stehenden sowie nach einer Kollision mit einem Lastwagen beschädigten Leichtzug in seinen Besitz. Trotz knapper personeller und finanzieller Ressourcen setzte sich der Tramverein Bern zum Ziel, dass das Fahrzeug der Nachwelt erhalten bleibt. 2011 ging der LW vom TVB käuflich zur BLS-Stiftung hinüber. Weitere Meilensteine in der jüngsten Gegenwart waren sicher die Ueberführung am 28. August 2012 von Burgdorf nach Villeneuve zur Bombardier sowie die Präsentation an den 100 Jahrfeierlichkeiten der BLS in Frutigen und Ausserberg.

Detaillierte Zahlen und Fakten zur Restaurierung des BCFe 4/6 736 entnimmt man bei der BLS-Stiftung via www.bls-stiftung.ch oder auch bei der BLS direkt via Medien.


 


 


 


 


 

Ausstellungen im Schloss Hünegg im Sommer 2014

   

Aufgrund der grossen Nachfrage hängte das Schloss Hünegg in Hilterfingen zur Sonderausstellung
Bergbahnen dieses Jahr eine 3. und zugleich letzte Saison an. Zu diesem Thema veranstaltete das
Schloss Hünegg weiter drei Nostalgie-Bahn-Tage vom 25.- 27. Juli d. J. 
 

Die Nostalgie-Bahn-Tage beinhalteten u. a. eine Spur I Echtdampf-Anlage im Schlossgarten u. a. mit
einer 65er-Dampflok der DB und dem CZm 1/2 31 der UeBB (Bild 5440) oder einer Dampflok aus den
Anfängen der Eisenbahn (5441) 

Wenn wir schon im Schlossgarten sind sehen wir noch die Mallet-Lokomotive 26 der RhB oder das Zahnstange System Eduard Locher mit welchem die Pilatusbahn ausgerüstet wurde. (Bilder 5443 und 5447)

Nicht nur sehenswert sondern auch beeindruckend war die Spur I Tinplate-Anlage im Schlosskeller.
Die Bilder zeigen eine Ae 3/6 I der SBB (5453) oder eine Poweraufnahme mit einer Deutschen Dampflok der Baureihe 62 (5457) sowie zwei Gesamtüberblicke dieser Anlage. (Bilder 5458 und 5459 alle vom 27. Juli 2014) 

Ich kann den Besuch des Schloss Hünegg - ein Museum für Wohnkultur des Historismus und des
Jugendstils - nur empfehlen. Die Sonderausstellung Bergbahnen ein Querschnitt schweizerischer
Pionierleistungen im Bergbahnbau ist noch bis und mit Samstag, 19. Oktober 2014 zu besichtigen.
Eine kurzweilige und informative Ausstellung nicht nur im Schloss sondern auch im Garten. Mehr
Informationen können unter www.schlosshuenegg.ch und www.bergbahnausstellung.ch abgerufen werden.


 


 


 


 

Das Höllental in Österreich am 25. Juni 2014

 

Wenn wir unter Google den Begriff „Höllentalbahn“ eingeben, kommt wie von vielen erwartet an erster Stelle die Höllentalbahn im Schwarzwald von Freiburg im Breisgau durch das Höllental nach Donaueschingen.


Rail Road Romance besuchte am 25. Juni 2014 die Höllentalbahn und zwar die schmalspurig, elektrisch betriebene Lokalbahn im südlichen Niederösterreich am Fusse der Rax (via Google an dritter Stelle). Die von der Österreichischen Gesellschaft für Lokalbahnen betriebene Bahn verbindet die Südbahnstation Payerbach-Reichenau in Payerbach über den Kurort Reichenau mit dem Ort Hirschwang. Die Strecke beträgt seit 2006  4,8 km (Errichtung der neuen Haltestelle Hirschwang); die Spurweite ist 760 mm (bosnische Schmalspur) und die Fahrspannung beträgt 500 Volt DC.

Bei schönem Sommerwetter begrüsste Wolfgang Thier am Bahnhof der Lokalbahnen jedes RRR-Mitglied persönlich mit einem herzlichen Händedruck. An diesem Bahnhof können sich die Fahrgäste der Museumsbahn zusätzlich noch verpflegen und weiter lädt noch ein Souvenir-Shop mit vielen wissenswerten Artikeln ein, wo auch einige RRR-Mitglieder zur Freude des zuvorkommenden ÖGLB-Personals Gebrauch machten. (Bild 5220)

Schön im Licht präsentierte sich der LBP-H-Triebwagen 1 von 1926 den zahlreichen Fotografen. Wir beachten auch die Detailaufnahmen wie das Firmenschild oder dem schön revidierten Motordrehgestell. (Bilder 0373/5233/5224)

Nach der kurzen Erläuterung über die Geschichte der LBP-H von Wolfgang Thier ging es gemütlich mit der zugelassenen Vmax von 25 km/h von Payerbach in das Höllental via Kurort Reichenau nach Hirschwang, wo ein Gleis zur Depot/Werkstätte führt. Weiter ist eine Verlängerung der Bahnstrecke ins Dorfzentrum von Hirschwang geplant. (5228)

Gut zur Museumsromantik passen der abgestellte Beiwagen 12 (Bild 5234) oder natürlich auch wie bereits auf der Strecke die Fahrleitung von anno dazumal, welche optisch der Original-Fahrleitung der Aigle-Sépey-Diablerets-Bahn (ASD) in der Schweiz (Kanton Waadt) gleicht, sowie die schön grüne Natur mit den Baumkulturen, den Bergen und dem blauen Himmel in Blickrichtung Schneeberg, welcher von RRR am 29. Juni 2014 besucht wurde.

Weiter führte Wolfgang Thier die Teilnehmer von RRR durch die Fahrzeugremise in Hirschwang. wo u. a. die Diesellok V2 (5231) der Beiwagen 11 mit einem Dienstwagen für den Fahrleitungsdienst (5238) zu besichtigen waren.  Auf der Rückfahrt wurde ein Stop in Reichenau für eine Besichtigung des Umformerwerks genutzt. So konnten die grossen, rotierenden Umformersätze besichtigt werden wo aus Drehstorm der Gleichstrom für die Fahrleitung gewonnen wird. (Bilder 5243/5244/5245).

Nach der Ankunft in Payerbach und der herzlichen Verabschiedung ging ein bahntechnisch interessanter Vormittag dem Ende entgegen. Die RRR-Delegation fuhr dann weiter via Semmering nach Mürzzuschlag ins Südbahnmuseum wo vom Regionalzug Herr Wolfgang Thier auf der Rückfahrt mit dem TW 1 nochmals fotografisch verewigt wurde. (Bild 5247)

 

Mehr über die Geschichte und Ausblicke der Höllentalbahn kann via www.lokalbahnen.at/hoellentalbahn abgerufen werden.

 

 

 

 


 


 


 

Die Badener Bahn in Wien vom 24. Juni 2014

 

In der letzten Juniwoche führte das Herrn Dr. hist. Hans Peter Häberli gehörende Rail Road Romance seine Reise "Wiener Träume" Bahn- und Kultur-Leckerbissen in und rund um Wien durch.

 

Am 24. Juni 2014 stand der Besuch der Lokalbahn Wien - Baden auf dem Programm. Die Lokalbahn Wien - Baden, auch Wiener Lokalbahn oder Badener Bahn genannt, verfügt über eine 27,2 km lange Strecke; Spurweite 1435 mm und das Stromsystem basiert zwischen 600 V DC bis max. 850 V DC. Die Bahn weist z. T. auch Charakterzüge der RBS-Linie Bern - Worb (Worblentallinie) auf.

Um 9.00 traf der historische Triebwagen 224 von 1927 an der Haltestelle Oper der Wiener Lokalbahnen ein um die Gesellschaft abzuholen, (Bild 5169) wir beachten dabei auch technische Details des schön hergerichteten Oldtimers. (Bild 5170) 

 

Von der Oper in Wien bis fast zur Wolfganggasse benutzt die Badener Bahn die Infrastruktur der Wiener Strassenbahnen, welche zwischen den Haltestellen Johann-Strauss-Gasse und der Wolfganggasse über ein Tunnelsystem verfügt, welches u. a. auch von der Wiener Strassenbahnlinie 62 befahren wird. (Bild 5175)

Das Bild 5178 zeigt die Endstation Baden Josefsplatz mit dem RRR-Extrazug und einem regulären Zug gebildet aus je einem Triebwagen der Baureihe 100, gebaut in den Jahren 1979 bis 1993 von SGP und der BR 400 geliefert in den Jahren 2000, 2006, 2009 und 2010 von Bombardier. Diese beiden Baureihen sind untereinander kompatibel, so dass sie in gemischten Doppeltraktionen verkehren können.


Für den Eisenbahnfreund ist sicher die Umgebung des Bahnhofs Guntramsdorf Lokalbahn interessant. So mit dem schön gepflegten Bahnhofsgebäude und der dazugehörenden Bahninfrastruktur mit den Weichen/Signale/Fahrleitung.. (Bilder 5179/5180/5183).

Weiter führt die Bahnlinie ab Guntramsdorf strassenbahnähnlich durch die Feldgasse in Richtung Baden. (Bild 5181) Dieser Abschnitt gilt eisenbahnrechtlich als Vollbahn. Die Vmax ist auf 25 km/h in RichtungBaden resp. 20 km/h in Richtung Wien beschränkt. 

     

 

Extrafahrt in Wien vom 23. Juni 2014

 

 

Rent a Bim steht für Sonderfahrten mit historischen Wiener Strassenbahnwagen. Am 23. Juni 2014 unternahm die Reisegruppe von RRR-Reisen (Rail Road Romance) eine Extrafahrt mit einem historischen Wiener Zweiwagenzug.

Die Bilder 5139 und 5140 zeigen die Strassenbahnschätze von Rent a Bim im Betriebsbahnhof Speising, welcher unter fachkundiger Führung des VEF (Verband der Eisenbahnfreunde) besichtigt werden konnte. Auf dem Bild 5140 sehen wir u. a. auch den legendäre F-Triebwagen 711, welchen die Wiener Stadtbetriebe im Frühjahr 1963 vom SGP-Werk Wien Simmering übernahmen.

 

Auf dem Bild 5143 sehen wir den historischen Zweiwagenzug für die Extrafahrt für RRR mit dem Triebwagen 2447 und dem Beiwagen 1630. Der historische Triebwagen wurde am 08. Juli 1913 von der damaligen Simmerinnen Waggonfabrik an die Gemeinde Wien abgeliefert. Der Beiwagen 1630 hat eine bewegte Geschichte hinter sich, seine Anfängen stammen aus dem Jahre 1911.


Die Extrafahrt gespickt mit Fotohalten führte quer durch Wien, wie auf dem Bild 5146 mit dem ersten Fotohalt in einer Seitengasse in der Nähe des ÖBB-Bahnhofs Meidling wo u. a. mit der Südbahn in Richtung Semmering gefahren wird.

Beim neuen Hauptbahnhof von Wien gab es einen weiteren Fotohalt (5148) verbunden mit einem Apéro.

Die Bilder 5149 und 5150 zeigen den historischen Zweiwagenzug in der Wiener Innenstadt (wir beachten auch die Architektur) mit den Mitglieder des VEF sowie den Herren Ingenieur Ernst Hallas und Johannes Zrust von der ÖGEG, an sie geht auch einer grosser Dank für die Organisation für diese Extrafahrt verbunden mit dem Apérohalt beim neuen Hauptbahnhof.

Unter www.rentabim.at und www.vef.at kann viel Wissenswertes über die Strassenbahnen von Wien verbunden mit deren Geschichte abgerufen werden.
 

 

 

 

 

 


 

Bahn-Plattform Erstfeld Be 4/7 vom 7. Juni 2014

 

Am Pfingstsamstag, 07. Juni 2014 lud die Bahn-Plattform Erstfeld in Zusammenarbeit mit SBB-Historic zum Thema "Sécheron" ein resp. brachte nach über 30 Jahre die Be 4/7 und die Ae 3/5 zurück an den Gotthard.
 
Bei prächtigem Wetter führte SBB-Historic mit der Be 4/7 12504, der Ae 3/5 10217 den praktisch ausgebuchten Extrazug mit den B 5560, WR 702 und A 2251 von Olten via Luzern nach Ersteld mit dem Bristenstock. (Bilder 5102/5104)
 
Danach gings in Ersteld ins Casino, wo Carl Waldis von der Bahn-Plattform die zahlreich erschienen Gäste begrüsste und danach dem Referenten Ralph Schorno das Wort zu einer informativen und zugleich sehr kurzweiligen Präsentation/Vortrag zu den Sécheron-Lokomotiven bei den SBB übergab u. a. mit dem Schwergewicht auf die Technik des Westinghouse-Antriebes.
 
Nach dem Mittagessen besammelten sich die Teilnehmer um 13.45 Uhr auf dem Bahnhof Erstfeld, wo der historische Extrazug verstärkt durch das Krokodil Ce 6/8 II 14253 und den historischen Reisezugwagen AB 3721 und C4 5301 nach Göschen bereitgestellt wurde und die Betreuer der Lokomotiven gaben auf dem Perron Interwiews zu diesen beiden Lokomotiven, wie sie zu bedienen sind, über das fahren und was es alles zum Unterhalt braucht (Bilder 5108/5109/5110) und einem Blick in den Führerstand des Krokodils (5112). Selbstverstädlich wurden auch die zahlreichen Fragen beantwortet.
 
Zum Bild 5115 sagen wir an diesem prächtigen Pfingstsamstag-Nachmittag ganz einfach: "dem Gotthard entgegen" oder auch dem Passo del San Gottardo, den der 2106 m ü. Meer gelegene St. Gotthard-Pass befindet sich bereits auf dem Gebiet des Kantons Tessin resp. bereits in der italienischsprachigen Schweiz. Auf dem Bild die Ce 6/8 II 14253 und Be 4/7 12504 unterwegs auf der Gotthard-Bergstrecke zwischen Silenen und Amsteg mit dem 3072 m ü. Meer hohen Bristenstock.
 
Nach der Ankunft in Göschenen konnten die Teilnehmer die Ce 6/8 II 14253 von 1920 und die Sécheron-Be 4/7 12504 von 1922 während ihren Rangierfahrten so richtig geniessen (Bilder 5119/5125/5129) oder noch einen Blick in den Führerstand der SAAS-Be 4/7 12504 werfen. (5120). Danach wurde die Talfahrt nach Erstfeld in Angriff genommen, wo die Ce 6/8 II 14253 mit den beiden Verstärkungswagen abgekoppelt wurde und wieder die Ae 3/5 10217 von 1924 an den Extrazug nach Olten parat gemacht wurde. Die Ae 3/5 waren bis zur Einstellung im September 1980 für die Beförderung der Autopendelzüge am Gotthard zuständig.
 
Zusammengefasst kann man sagen dass die Bahn-Plattform und SBB-Historic resp. deren Exponenten da etwas "sehr Gutes" zusammengestellt hatten. Erfreulich waren sicher das neben dem praktisch ausgebuchten Extrazug der SBB-Historic auch viele Bahninteressenten die Bahnplattform mit den fahrplanmässigen Zügen besuchten (wie auch der Verfasser dieses Berichtes) und das diese Veranstaltung von Frauen wie auch Gästen aus Deutschland und England besucht wurden.
 
Mehr zu diesem Thema kann unter www.bahn-plattform.ch und www.sbbhistoric.ch nachgelesen werden.

 

  


 

Bahnhoffest Konolfingen am 1. Juni 2014

 

Am 01. Juni 1864 wurde Langnau i. E. zum ersten Mal per Schiene von Gümligen her via Konolfingen erreicht. Zu dieser Feier "150 Jahre Eisenbahn" in Konolfingen fand am 31. Mai und 01. Juni 2014 ein grosses Bahnhoffest statt.

Am 01. Juni 2014 (alle Bilder) fuhr ein Extrazug der SBB Historic, gebildet aus der Ae 3/5 10217 von 1924, dem A 2251 von 1952, WR 702 von 1961 und dem B 5560 von 1951, von Biel/Bienne via Bern HB zum Bahnhoffest nach Konolfingen, auf dem Bild 5068 kurz vor Tägertschi. Neben der BLS, dem Dorfmuseum von Konolfingen mischte bei Bahnhoffest auch die Dampfbahn Bern mit, auf dem Bild 5070 sehen wir ihre Eb 3/5 5810 mit einem Extrazug von Konolfingen nach Worb SBB in Tägertschi. Nicht fehlen durften natürlich die "Emmentaler-Lokalmatadoren" die Be 4/4 102 von 1932 mit den Bi 527 und 538 als Extrazug nach Hasle-Rüegsau sowie der 41jährige RBDe 566 I-Pendelzug 220-8 mit B 558 und ABt 923 als fahrplanmässigen Zug 6033, Thun - Hasle-Rüegsau (Bilder 5071/5072).

Bei Zäziwil findet man eine wunderbare Fotokurve, wo man sämtliche Züge schön in der Emmentaler Landschaft aufnehmen kann wie der Extrazug der SBB-Historic auf der Fahrt von Konolfingen nach Langnau i. E. (5080). Zum Emmental gehören natürlich auch Kirschen und Biscuits der Firma Kambly in Trubschachen, wie auf dem Bild 5082 mit dem Kambly-Zug der BLS geführt von der Re 465 004-0 als RE 3323, Bern - Langnau - Luzern unter dem Kirschenbaum bei Zäziwil, welches heute noch über das schön sanierte Aufnahmegebäude mit Güterschuppen aus den Anfangszeiten der Eisenbahn verfügt. Wir beachten auf dem Bild 5084 neben dem Extrazug der SBB-Historic auch noch der nostalgische Handwagen für den Gepäckverlad.

 Das Bild 5089 zeigt das Depotareal der ehemaligen EBT, welches heute von der Dampfbahn Bern genutzt wird mit Ihren Dampfrösser wie der GTB-Ed 3/3 3 von 1901 vor dem Zubringerzug zum Bahnhof.

Das Bild 5093 zeigt den Bahnhof Konolfingen mit dem EBT-Extrazug nach Hasle-Rüegsau und dem RBDe 566 I 220-8 mit seinem Pendelzug unterwegs als Regio 6048 von Hasle-Rüegsau nach Thun, wäre nicht nur noch der RBDe 565 auf dem Bild könnte diese Aufnahme von den 1970-Jahren stammen, natürlich waren die RBDe 566 I in einem andern Aussendesign unterwegs. Nicht fehlen durfte natürlich der Be 4/4 761 der BLS an diesem Bahnhoffest, er war als Extrazug von Konolfingen nach Thun unterwegs. (5096).

 Dieses Bahnhoffest war sicher ein gelungener Anlass, welcher von Jung und Alt zahlreich besucht wurde. Das Emmental ist sicher eine Reise wert, auch dank den guten Zugverbindungen aus allen Richtungen. Weiter wird der Bahnhof Konolfingen ab dem Frühjahr 2015 für knapp 40 Mio Schweizer Franken um- resp. ausgebaut so dass vor allem alle Geleise via Unterführung erreicht werden können.

Ein ausführlicher Bericht über die Bahnlinie Bern - Langnau - Luzern kann aus dem EA 3/14 entnommen werden.


 

 


  

Generalversammlung des Vereins Rollmaterial Schweiz am 31. Mai 2014  bei der LEB

 

Am 31. Mai 2014 besuchte der Verein Rollmaterialverzeichnis Schweiz (VRS) die Kornkammer der Schweiz, welche auf dem Schienenweg (1000 mm) seit 1873 durch die LEB an die Kantonshauptstadt Lausanne angebunden ist. 1936 wurde die LEB mit 1500 V Gleichstrom elektrifiziert.

In Cheseaux wartete die Lausanne-Echallens-Bercher-Bahn (LEB) mit ihrer historischen Komposition, bestehend aus dem Are 4/4 25, 1998 aus dem ehemaligen BDe 4/4 25 von 1947 umgebaut, den C2 10 und 12 von 1908 resp. 1914, B2 11 von 1916 ex BTI und dem Z2 5 von 1935 (Barwagen) auf die VRS-Delegation. Die Station Cheseaux ist seit 2002 in der jetzigen Form in Betrieb mit den Gleisen 1 und 2 für die Züge nach Bercher und Lausanne-Flon. Das Gleis 3 dient den werktäglich ¼ stündigen Verbindungen Lausanne-Flon – Cheseaux und zurück. Die Bilder zeigen weiter ein Blick in den Führerstand des Are 4/4 25 mit den alten Sécheron-Apparaturen. (Bilder 0244; 0252 und 0254).

Weiter sehen wir mit dem Bild 0262 Aufnahmen vom Endpunkt Bercher mit den Kulturlandflächen sowie den Weiten in den Jura oder dem originellen Prellbock mit den Routentafeln der Waadtländer-Wanderwege (0261). Der fahrplanmässige Verkehr Lausanne-Flon – Bercher wird vor allem mit den RBe 4/8 41-46, 2010 von STADLER geliefert geführt.

Auf der Rückfahrt von Bercher nach Echallens gab es in Sugnens eine Kreuzung mit einem fahrplanmässigen Zug, wo die Weichen extra von Hand bedient werden mussten, wir beachten auch den Zustand des Ausweichgleises (Bild 0271).

Nach der Ankunft in Echallens führte uns Herr Jeannerat von den LEB durch die 1985 dem Betrieb übergebene Werkstätte und das Depotareal u. a. mit der G 3/3 8 von 1910; dem nicht mehr betriebsfähigen BDe 4/4 21 von 1936; Be 4/8 32 von 1985, Typ ACMV/BBC und dem RBe 4/8 43, geliefert 2010 von STADLER RAIL in den Hausfarben der LEB. Immer noch während den HVZ sind die 1966 von der SWS/SAAS übernommenen Be 4/4 26 und 27 mit den dazugehörenden B 141-142 und Bt 151-152 als Eilzüge im Einsatz.  (Bilder 0275; 0276 und 0280)

In der Werkstätte sehen wir die beiden 1991 von der ACMV und ABB nachgelieferten Be 4/4 34 und 36. Ein Unikat ist sicher der C2 20 von 1865, welcher die LEB 1873 von der damals soeben stillgelegten Chemin de fer du Mont-Cenis übernahm (Bilder 0283, 0286 und 0290).

Danach ging in den Mehrzweckräume der Werkstätte Echallens die ordentliche Generalversammlung des VRS über die Bühne.

Mehr über die LEB kann auf deren Homepage www.leb.ch, Wikipedia und natürlich auch via VRS, www.rollmaterial.ch entnommen werden.

Ein grosser Dank für diesen interessanten Eisenbahner-Nachmittag geht an die Organisatoren des VRS und der LEB.


 

 

 

75 Jahre Churchill-Pfeil 


Am 03. Mai 1939 wurde der Doppelpfeil, RAe 4/8 1021 von der Industrie an die SBB abgeliefert.
Ab dem 06. Mai 1939 war er u. a. neben der BLS-Ae 6/8 205 an der Landi in Zürich zu sehen.
1946 wo Sir Winston Churchill die Schweiz besuchte, reiste er mit dem damals siebenjährigen
RAe 4/8. Seit dem trägt dieses Fahrzeug im Volksmund auch den Namen "Churchill-Pfeil".
 
2014 - also 75 Jahre später - wird dieser Zug gefeiert.Mehr unter www.sbb.ch/freizeit-ferien
 
Vom 05. bis 09. Mai d. J. wurde der Triebzug zur "Churchill-Bar und Restaurant" umfunktioniert und
war jeweils von 15.00 resp. 17.00 bis 22.00 Uhr auf dem Gleis 51 in Zürich HB für die Oeffentlichkeit
geöffnet. Gut zum Churchill-Pfeil passte auch die Umgebung mit der Europa-Allee. (Bilder 0231..0235)
 
Auf dem Bild 0236 sehen wir die SBB-Re 4/4 II 11214 vor dem EN 467 nach Graz/Zagreb/Belgrad. Obwohl
die Lokomotive am 09. August 2013 in Bellinzona eine R1 durchlief wird aus ihr nächstens eine LION für
die S-Bahn Zürich, wo bereits Schwesterlokomotiven der Re 4/4 II Serie 11201-11230 nun als Re 420 201 - 230 LION vor HVZ-Zügen im Einsatz stehen.

 


 

  


 

Berner Mutzen am Thunersee im Januar 2014


 

Keine Angst - der Bär resp. Mister Petz hat sich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ins Berner Oberland gewagt, trotzdem ist er in der Form als MUTZ seit dem 21. Dezember 2013 immer SA/SO am Thunersee zu sehen resp. im Einsatz. Konkreter, der MUTZ resp. die DOSTO der BLS sind nicht nur auf dem Berner S-Bahnnetz anzutreffen sondern an den Wochenenden auch im Regioverkehr zwischen Spiez und Interlaken und zwar immer zur geraden Stunde 05 als Anschluss der IC Basel - Brig nach Interlaken. Ab Interlaken Ost fahren sie immer zur ungeraden Stunde 29 zurück nach Spiez. Als Detail sei noch erwähnt dass der DOSTO in seinem Umlauf Faulensee nicht bedient.

 

Grund genug heute bei gutem Wetter einen Ausflug an den Thunersee zu unternehmen um den DOSTO auf der Seelinie zu beobachten. Wir sehen den am 12.11.13 von der BLS übernommene RABe 515 018-0 unterwegs als Regio 6121 bei Leissigen und gut 20 Minuten später bei seiner Einfahrt als Regio 6124 in Leissigen mit der Kirche, anzumerken ist noch dass der DOSTO sehr speditiv unterwegs war, traf er doch schon um 14.12 Uhr in Leissigen ein, fahrplanmässige Abfahrt 14.14 Uhr.

 

Weiter sehen wir in Interlaken Ost die SBB-Re 460 014-4, welche seit dem 22. November 2013 für die AIR14 im Spätsommer 2014 wirbt welche in Payerne stattfinden wird. Sicher nicht nur eine Veranstaltung für die Flugzeugfans sondern auch ein wenig für die Eisenbahnfans da die SBB und BLS sicher Extrazüge mit interessanten Kompositionen einsetzen werden. (Bild 0096 vor IC 1078 nach Basel SBB)

 

Weiter sind im Areal des ehemaligen Güterbahnhof von Interlaken Ost sehr viele Reisezugwagen Typ Brüning von 1968/1969 alle angeschrieben mit "Ausser Betrieb" der zb in den verschiedenen Aussendesigns zu sehen, welche seit der Inbetriebnahme der ADLER-Triebzüge auf ihr weiteres Schicksal warten, wer würde diese Reisezugwagen schon 45 Jahre alt schätzen? Spricht sicher auch für die Eisenbahner, welche dieses Rollmaterial entsprechend gut unterhielten resp. pflegten.

 

Zum Schluss folgt noch ein Abstecher nach Bönigen mit Blicke in die BLS-Wagenwerkstätte, welche laut  Medienmitteilungen von der Schliessung bedroht ist. So sehen wir auf dem Bild 0099 neben Dienstwagen ex PTT einem A Typ EW III mit seinem Sputnik, B6/Jumbo, einem Bt Typ Seehaas, welcher für die SZU hergerichtet wird die legendären EW I A 837, BD 493, 491 sowie die B 459 und 458 an welchen wie auch z. T. an andern abgestellten EW I die Drehgestelle einen revidierten Eindruck hinterliessen, vor allem die R1 am BD 493 vom 06.12.2013 lädt zum "ratenburgern" ein was die BLS mit diesen Reisezugwagen, welche dank der Totalrevision (R5) in den 1980er und 1990er Jahren auch viel jünger aussehen als sie es bereits sind noch vor hat.