Schweizerischer Eisenbahn-Amateur-Klub Zürich SEAK

Die Vereinigung der Eisenbahnfreunde

 
 


Texte und Aufnahmen von Bernhard Ledermann



Neues vom Berner Oberland


Hatte heute Nachmittag (30. Dezember 2015) bei diesem schönen Wetter vor mit der Brienz-Rothorn-Bahn (BRB) auf die Planalp zu fahren. Die BRB bietet dieses Angebot zum ersten Mal in ihrem 123 jährigen Bestehen infolge der aktuellen Witterungsverhältnisse ihrer Kundschaft zu dieser Jahreszeit an. Doch die BRB wurde total überrannt und somit war die 14.00 Uhr-Bergfahrt ausverkauft! Ist ja der BRB auch zu gönnen. Doch kein Grund zum traurig sein, denn zb, BLS und BOB boten heute einiges... 
Beginnen tun wir mit dem zb-R 9873, Interlaken Ost – Meiringen wo anstelle eines ABe 130 diese interessante Komposition mit der HGe 101 962-9, B 545, 546, 547 und ABt 926, alles
ex LSE zum Einsatz kam wie hier auf dem Bild 6338 an diesem schönen Nachmittag in Bring. 


Zurück in Interlaken Ost kann gerätselt werden ob die BLS einen weiteren Dispopendelzug bilden will. Wir sehen auf dem Bild 6342 eine Wagenkomposition bestehenden aus dem A 401, den B-Lego 512, 522 und 520, alle ex-RM und dem von den SBB übernommenen BDt 911 abgestellt im Gleisfeld beim ehemaligen Güterschuppen. 


Auch die BOB schloss sich der zb und BLS an indem sich der Bahnkunde auf dem Bild 6345 auf einen Reisezugwagen 2.Klasse mit mehr Beinfreiheit freuen kann, doch handelt es sich hier immer noch um den A 182, so übernahm ihn die BOB am 25.Februar 1971 von der SIG oder ist es nun doch der B 182 ?, eingereiht im Zug 273 nach Grindelwald. 


Das Schlussbild 6346 widmen wir nochmals dem zb-HGe 101-Pendelzug, diesmal auch in Interlaken Ost als R 9877. Bei der Lokomotive handelt es sich um die am 20. Januar d. J. bei Engelberg entgleiste HGe 101 962-9. Mitte Dezember konnte sie nach den Reparaturarbeiten die Werkstätte Meiringen verlassen, Kastenanschriften mit R1 Mr.17.12.15.
 



Fahrplanwechsel im Grossraum Bern


Nachdem Gott sei Dank unsere geliebte Eisenbahn am Montag, 14. Dezember 2015 den Test im Fahrplanwechsel 2016 mit der Aufnahme des Berufsverkehrs gut gemeistert hat, div. Beiträge im Internet sowie Schweiz Aktuell und der Tagesschau im SRF 1, welche sich (auch mit Recht) auf die DML konzentrierten, sende ich Euch hier noch zwei Bilder aus meinem “Eisenbahnrevier”.
 
Nach 14 1/2 Jahren gibt es wieder eine direkte Verbindung zwischen den UNESCO-Welterben Bern und La Chaux-de-Fonds. Wir sehen auf den Bilder 6333 und 6334 die EW III-Pendelkomposition mit der Re 465 007-3, AD 000 und Bt 991 als RE 3922 in Bern und 3927 in La Chaux-de-Fonds.
 
Trotz Baustellen auf der BN in der Schnurremühle und in Müntschemier erreichte der RE 3922 Neuchâtel fast eine Minute zu früh! Weiter trotz einer Minute Abfahrtsverspätung in Chambrelien erreichte der RE 3922 pünktlich die drittgrösste Stadt der Westschweiz. Auch mit der Fahrt als RE 39227wurde Neuchâtel pünktlich in Richtung Bern verlassen.
 
Weiter scheint diese Kursbuchlinie 223 interessant zu sein. Neben den EW III-Pendelzüge der BLS sieht man auch die Flirts der trn und ehemalige TILO, RABe 524 der SBB auf dieser Linie verkehren, ein Besuch lohnt sich.





Die Jahresabschlussfahrt mit dem SEAK Zürich


Am 05. Dezember 2015 führte der Schweizerische Eisenbahn-Amateur-Klub Zürich (SEAK) seine traditionelle Chlausefahrt durch. Mit dem Thurgauer-Pendelzug des Vereins Historische Mittel-Thurgau-Bahn (VHMThB) führte die Reise ab Wil über die ehemalige MThB-Strecke via Weinfelden – Kreuzlingen und dann weiter über die Seelinie nach Romanshorn ins Locorama. Auf dem Bild 1211 sehen wir den SEAK-Extrazug 30036 mit dem ABDe 4/4 12 von 1965 und dem BDt 205 von 1976 in Wil. Mit dieser Fahrt jubilierte der SEAK auch die 50 Jahre Elektrifikation der MThB. Am 24. September 1965 konnte die ehemalige MThB ja endlich den elektrischen Betrieb aufnehmen. Dafür wurden die genannten EAV-Triebwagen ABDe 4/4 11-15 und die beiden Steuerwagen Bt 201-202 beschafft. Diese waren ab 2006 bis am 11. Dezember 2015 bei der BLS als Bt 901-902 als Zusatzmodule an den RE Bern – Langnau – Luzern im Einsatz. Dieser Pendelzug bietet 99 Reisenden Platz und verfügt auch über ein breites Catering-Angebot, das ist auch der Grund, dass der Verein 2010 von der BLS diesen Steuerwagen übernahm (ex BLS-BDt 914), ein Jahr später erhielt er den tannengrünen Aussenanstrich wie der Triebwagen.



Trotz Nebel genossen die SEAKler diese Fahrt nicht nur wegen dem Catering inkl. Apéro, sondern es gab bei den Fotohalten in Kehlhof und Lengwil einmalige Stimmungsaufnahmen wie die Bilder 1217 in Kehlhof und 1219 sowie 1222 in Lengwil zeigen, wo mit den Aufnahmegebäuden aus den Anfangszeiten noch der nostalgische MThB-Geist zum Fahrgast hinüberkommt. Weiter boten die Fotohalte auch Gelegenheit zum reichhaltigen Austausch unserer geliebten Eisenbahn zwischen Gastgeber und Gäste.


Der dritte Fotohalt erfolgte in Kreuzlingen Hafen am neuen Aussenperron. (Bild 1223) In Güttingen bildete nicht nur das Aufnahmegebäude mit Güterschuppen und den nostalgischen Semaphor-Signale ein guter Kontrast zum Thurgauer-Pendelzug sondern auch die Baum- resp. Obstkulturen wie auf dem Bild 1227.

 
Nach der Ankunft in der Halle des Locoramas von 1900 folgte der nächste Leckerbissen dieser Abschlussfahrt. Mittagessen im dreiachsigen Rottenwagen X 401 der ehemaligen MThB, wo in der integrierten Küche (Bild 1233) für die Gäste frisch gekocht wird wie anno dazumal. Neben dem 24plätzigen X 401 der ex MThB bietet das Locorama für Gesellschaften bis 40 Personen noch den ehemaligen X 543 der BLS an. Dieser 1976 in der Werkstätte Bönigen mit neuem Stahlkasten versehene Dienstwagen, welcher auf ein Untergestell eines ehemaligen Zweiachser aufgebaut wurde, kam via Verein Rail in-Club als WR2i 88-03 131 ins Locorama. Das Locorama bietet diesen ehemaligen BLS-Dienstwagen ihren Gästen als “unser Gourmet-Stübli Spiiswägeli” des Dampfzuges” mit 16 Sitzplätze für das Mittagessen an. (Bild 1234)



Nach dem guten Mittagessen stand noch die Führung durch das Locorama auf dem Programm. So erläuterten die Herren Müller und Bänziger den SEAK-Mitgliedern nicht nur kompetent, sondern auch mit viel Herzblut die Geschichte zum Locorama und den anzutreffenden Fahrzeugen. Natürlich durfte die legendäre Semaphor-Signalbrücke auch nicht fehlen (Bild 1239).


Ja das Locorama hat wirklich einmalige Eisenbahnraritäten, so sehen wir auf dem Bild 1244 die SBB-Ae 6/6 11404 von 1955 zwar mit beiden Stromabnehmer jedoch ohne Wippen an den Schleiffstücke. Dahinter noch die zwei Zweiachser der OC.


In der Halle (Bilder 1255 und 1259) sehen wir vor allem Lokalmatadore wie der  43 jährige Em 2/2 41 „Ernst Stadler“ sowie die schöne Ec 3/5 3 von 1912 der ehemaligen Mittel-Thurgau-Bahn.


 
Bei einer Führung durch das Locorama darf natürlich auch der Besuch im ehemaligen Stellwerk II mit der von Max Jüdel und Co. in Braunschweig gelieferten Stellwerksanlage nicht fehlen, welches von 1912 bis am 27. April 2003 im Betrieb war. Die Herren Müller und Bänziger zeigten uns dabei das Stellwerk mit all seinen Facetten. (Bilder 1269 und 1273)



Mit dem Abschlussbild 1279 mit dem offenen Semaphorsignal wünschen wir den beiden Vereinen Historische Mittel-Thurgau-Bahn und dem Verein Locorama für ihre Zukunft weiterhin in Richtung Erfolg gestellte Weichen und grüne Signale.



Ein grosser Dank geht hier an Frau und Herr Fetzel mit sowie Herr Ruedi Signer mit ihren Teams vom Verein Historische Mittel-Thurgau-Bahn (VHMThB) und an Frau Daniela Oser und ihrem Team und den Herren Müller und Bänziger von der Stiftung Locorama für die angenehme Zusammenarbeit betreffend Organisation und Durchführung dieses Eisenbahnertages.

Ich kann ein Besuch resp. eine Buchung dieser Vereine nur weiter empfehlen. Man findet sie online unter www.mthb.ch und www.locorama.ch.
 
Auf der Internetseite des SEAK kann noch mehr über diese Exkursion ins Thurgau entnommen werden.





BLS Cargo am Gotthard


Aktuell ist ja die Gotthardstrecke seit der Umstellung des Abschnittes Brunnen – Erstfeld auf Betrieb ETCS Level 2 im August d. J. ein Thema. Fachbeiträge findet man dazu in den Heften 10, 11 und 12/2015 der Schweizer Eisenbahn-Revue. Wie man weiss, ist der Abschnitt Brunnen – Erstfeld mit der Software 2.3.0d ausgerüstet gegenüber 2.2.2+ der Neubaustrecke Mattstetten – Rothrist (NBS) und des Lötschberg-Basistunnels  (LBT)

Zu diesem Thema sehen wir auf dem Bild 6214 bei herrlichem Herbstwetter einen BLS Cargozug welcher von Süden her Erstfeld mit der von Locomotion angemieteten E 186 106-1 erreichte. Für die Weiterfahrt in Richtung Norden über den ETCS Level 2.3.0d-Abschnitt wurde die von Railpool angemietete Last-Mile-Traxx 187 006-2 vorgespannt, welche für den beschriebenen Abschnitt zugelassen ist.

   

Grund meines Besuches in Erstfeld war der von BLS Cargo von mo-fr geführte Stahlzug 49005, Emmenbrücke - Chiasso - Lecco mit je einer braunen Re 4/4 an der Zugspitze und Schluss betreffend Wenden des Zuges im Bahnhof Luzern. Auf den Bildern 6218 und 6220 sehen wir die Re 4/4 174 und 173 am Stahlzug 49005. In Erstfeld wird dann die Lokomotive vom Zugsschluss an die Spitze als Vorspannlokomotive manövriert.


 

Während diesem Manöver um die Mittagszeit fuhren zwei weitere Transitgüterzüge in der Nord-Südrichtung von BLS Cargo in Erstfeld ein. So sehen wir auf dem Bild 6221 die ebenfalls für das ETCS Level 2.3.0d zugelassenen Re 486 509-3 und 506-9 und rechts die von RLC gemietete E 186 108-7 vor ihrem Zug im Fahrleitungswirrwar.



Gut vier Minuten später nahmen die beiden braunen Re 4/4 173 und 174, inzwischen auch schon 45 resp. 43 jährig mit ihrem ca.  1’300 t schweren Stahlzug die Gotthard-Nordrampe unter die Räder (Bild 6223). Neben den typischen Novemberschatten sehen wir noch die Abschrankungen zur Baustelle des neuen Interventionszentrum zum Gotthard-Basistunnel (GBT) im Urner Eisenbahner-Dorf Erstfeld.


     

Fazit von diesem Augenschein im Reusstal ist dass BLS Cargo am Gotthard nach wie vor präsent ist, so wie an diesem Tag wo der Bahnhof Erstfeld über den Mittag mit gleich drei BLS Cargozüge (alle in der Richtung Nord-Süd) belegt war. Weiter sehen wir trotz ETCS Level 2 nach wie vor “ältere Lokomotiven” von SBB und BLS mit den Jahrgängen 1967 – 1983) vor den durchfahrenden Güterzüge am Gotthard während dem die E 185 von DB Schenker und Re 485 001-020 von BLS Cargo aktuell zwischen Brunnen und Erstfeld nicht selbstständig verkehren können als nördlich nur bis Brunnen resp. südlich ab Erstfeld.




Mit TEE-CLASSICS unterwegs


Am 14. November 2015 offerierte der Verein TEE CLASSICS mit dem TEE LÖTSCHBERG einen besonderen Leckerbissen für Eisenbahnfreunde und Geniesser. Von Olten führte die Reise via Burgdorf – Hasle-Rüegsau – Konolfingen – Thun über die Lötschberg-Scheitelstrecke nach Brig wo den Teilnehmer ein reichhaltiger Brunch serviert wurde. Die Komposition bestand aus Wagen des Swiss Classic Train, welche von der TEE-farbigen Re 4/4 l 10034 der SBB von Olten bis Burgdorf geführt wurde. Ab Burgdorf übernahm die am 16. November 1944 von der BLS übernommene Ae 4/4 251 den Vorspann des Sonderzuges. (Bild 6234) Bei herrlichen Spätherbstwetter führten die 71 jährige Ae 4/4 251 der BLS und die knapp sieben Jahre jüngere Re 4/4 I 10034 der SBB (Ue 25.07.1951) über die BLS-Bergstrecke und zur Freude der Teilnehmer wurde ab Hohtenn auf dem “Berner-Gleis” die Südrampe nach Brig befahren. Auf dem Bild 6245 bei der Überquerung des Luogelkinn-Viaduktes mit dem anschliessenden 107 m langen Schluchitunnels. Pünktlich um 11.30 Uhr erreichte der TEE LÖTSCHBERG die Oberwalliser Metropole Brig, wo er auf dem Bild 6250 x-mal verewigt wurde.


   

Ein weiterer Höhepunkt welche TEE CLASSICS den Teilnehmer offerierte war die Besichtigung der Modellbahnanlage Lötschberg mit der Nord- und Südrampe im Hotel Good Night Inn. Hier kam man aus dem Staunen nicht heraus, die H0-Anlage dokumentiert die BLS-Scheitelstrecke wie wir sie gekannt haben und jetzt kennen. Die Bilder 6265, 6269, 6275 und 6279 zeigen den Güterverkehr mit einer SBB-Re 10/10 oder der Ambrogio mit den BLS-Re 4/4 161 und 192 auf dem Bietschtalviadukt. Weiter ein EW IV-Pendelzug der SBB als IC Brig – Basel SBB und schliesslich der legendäre Nostalgie-Istanbul-Orient-Express mit zwei Ae 6/8 der BLS in Ausserberg. Was da auf den 600 m2 geboten wird ist wirklich einmalig!

 


Wer bei dieser Reise da “volle Programm” gebucht hat wie der Verfasser konnte dann noch an einer Führung durch die Werkstätte der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) teilnehmen. Auch im Glisergrund gab es viel Interessantes zu sehen wie auf dem Bild 6290 wo wir den Deh 4/4 I 52 sowie je ein B und ABt in der Hauptrevision sehen. Weiter beginnt die MGB mit den ersten Hauptrevisionen der 2003-2005 beschafften BDSeh 4/8 2051-2054. (Bild 6293) Weiter sehen wir auf dem Bild 6297 die von der MGB nach wie vor benötigen HGe 4/4 I 32 von 1941 und 36 von 1949, wir beachten die Aussenanstriche der beiden 883 kW starken Lokomotiven. Auf dem Bild 6310 sehen wir zwei weitere Reisezugwagen 2. Klasse in der Hauptrevision wo sie u.a. für den Fahrradtransport entsprechende Einstiegstüren erhalten. Zur Besichtigung der MGB-Depot/Werkstätte ist noch zu erwähnen dass die am 21. August 2015 in Realp verunfallte HGe 4/4 II 103 sich bei STADLER-RAIL in Altenrhein zur Reparatur befindet.

 


Am Nachmittag beförderte die TEE-Re 4/4 I 10034 den Extrazug das Rhonetal hinab nach Lausanne wo beim Schloss Chillon mit einer Langsamfahrt die Abendstimmung eingefangen werden konnte. (Bild 6322). Kurz vor Lausanne wurde dann das reichhaltige Abendessen serviert. Auf dem nächsten Bild (6328) während dem Fotohalt in Cossonay-Penthalaz nehmen wir in der Abendstimmung auch die hölzernen Wartehallen aus dem 19. Jahrhundert wahr, welche vor allem in der Romandie noch stark verbreitet waren. Das Schlussbild 6330 widmen wir der TEE-Re 4/4 I 10034 mit dem TEE LÖTSCHBERG während dem Halt in Solothurn. Eine gute halbe Stunde später wurde Olten erreicht, wo die Teilnehmer individuell mit der SBB nach Hause fuhren.

   


Ein grosser Dank geht an das gesamte Team von Verein TEE CLASSICS, die mit ihrem beherzten Auftritt allen Teilnehmer einen schönen Tag bescherten sowie auch die Mitarbeiter der zuständigen BLZ von den SBB und BLS, welche dafür sorgten dass der Extrazug den Fahrplan mehr als nur gut einhalten konnte und bei der Ankunft in Olten sogar noch für schlankere Anschlüsse für den Heimweg der einzelnen Teilnehmer vor allem in Richtung Zürich - Ostschweiz sorgten.



Tramparade in Bern


Am  11. Oktober 2015 feierte die Bundeshauptstadt mit einer Tramparade vom Guisanplatz Expo an der Tramlinie 9, Wankdorf Bahnhof – Wabern bis zur Wall-/Schwanengasse „125 Jahre Tram Bern“ wo ja bereits in diversen Online-Fachportale wie www.bahnonline.ch schon ausführlich berichtet wurde. Als Stadtberner war es für mich eine Pflicht, diese Parade fotografisch zu verewigen und zwar wählte ich den Kornhausplatz mit dem Kornhaus und dem Stadttheater Bern im Hintergrund sowie dem Kindlifresserbrunnen aus. Die Bilder dokumentieren die gute Stimmung, welche unter dem zahlreich erschienen Publikum (Gross und Klein)  herrschte.

   

Als erstes Fahrzeug erreichte auf dem Bild 1135 das legendäre Dampftram, G 3/3 12 von 1894 mit dem 2002 nachgebauten Anhänger C4 31 die Schaulustigen am Kornhausplatz. Danach folgte der 105 jährige Ce 2/2 37 mit dem Anhängerwagen C 239 von 1914. (Bild 1137)



Auf dem Bild 1138 sehen wir den Ce 4/4 145 von 1935 mit den zwei Jahre älteren Anhängerwagen C4 311. Danach folgte auf dem Bild 1139 der „Lufter“ Be 4/4 171 mit dem dazu passenden B4 317 von 1944. Zu erwähnen ist noch das die zu den „Lufter“ beschafften Anhänger B4 313-318 nach der Ausserbetriebnahme der Be 4/4 171-175 im Jahre 1973 noch bis 1986 auf der damaligen „weissen Linie“ 3 mit den Be 4/4 101-115/121-130 im Einsatz zu sehen waren.

    


Weiter beschafften die vier grossen Schweizer Tramstädte Basel, Zürich Genève und Bern in den 1940er Jahren bei der SWS sogenannte Standardtriebwagen des Typ Be 4/4. Die damaligen Städtischen Verkehrsbetriebe Bern (SVB) beschafften in den Jahren 1947-1948 die Motorwagen Be 4/4 101-115. Dazu wurden in den Jahren 1951/1952 noch die Anhänger B4 321-330 beschafft. Wir sehen auf dem Bild 1140 den Be 4/4 107 mit seiner schattierten Originalnummer 107. 1985 wurde die gesamte Serie in Be 4/4 601-615 umnummeriert.


 

1960/1961 beschafften die damaligen SVB nochmals 10 Standard-Tramzüge mit den Be 4/4 121-130 und den B4 331-340 an. Diese auch 1985 umnummerierten Be 4/4 621-630 sah man hautsächlich auf der damaligen roten Tramlinie 5 , Ostring – Fischermätteli verkehren dazu noch auf der Linie 3, Saali – Weissenbühl. Auf dem Bild 1141 sehen wir den Be 4/4 621 mit dem B4 337 noch im olivgrünen/crème SVB-Anstrich.


 

1973 beschafften die SVB mit den Be 8/8 1-16 ab 1987 Be 8/8 711-726, die legendären „9i-Trams“ Diese auch „Elefanten“genannte kräftigen Tramzüge verkehrten hauptsächlich auf der Linie 9 General Guisanplatz – Wabern mit ihrem gelben Rollenanzeigen mit schwarzer Schrift. Man sah sie manchmal auch aushilfsweise auf den damaligen „weissen Linie“ 3 und  „roten Linie“ 5 verkehren. Auf dem Bild 1142 sehen wir den bereits himbeerroten Be 8/8 719 mit dem B 327 am Kornhausplatz, solche Kompositionen sah man bis Ende 2009 auf der Linie 9 der heutigen Bernmobil verkehren.



Mit den Vevey-Trams Be 4/8 731-742 begann 1989/1990 in Bern das Niederflurzeitalter. Wir sehen auf dem Bild 1143 den jüngsten Spross dieser Serie, Be 4/8 742, heute hauptsächlich auf der Stichlinie 3 vom Bahnhof Bern ins Weissenbühl und auf der 2010 mit dem Tram Bern West eingeführten Linie 7, Ostring – Bern Bahnhof - Bümpliz im Einsatz.


 

Ab dem Dezember 2002 kamen in Bern mit den Be 4/6 751-765 die erste Combino-Flotte in Betrieb. Heute ist die Flotte aufgeteilt in die Be 4/6 753-760 und Be 6/8 751,752 und 761-765. Während dem die Kleinen Combino auf den Linien 3 und 7 anzutreffen sind verkehren die Grossen auf den Linien 6, 8 und 9. Für die Inbetriebnahme des Tram Bern West beschaffte Bernmobil 2010 mit den Be 6/8 651-671 21 Tramzüge bei Sienems des Typ XL-Combino. Diese sehen wir auf den Linien 8, Saali – Bern Bahnhof - Brünnen Westside Bahnhof und 9, Wabern – Bern Bahnhof - Wankdorf Bahnhof im Einsatz. (Bilder 1145/1146/1147)

    


Auch an der Tramparade teil nahm das „Blaue Bähnli“ mit dem Be 4/10 83 der 1987/1988 vom RBS beschafften Be 4/8 81-89, welche 2010 mit der roten Niederflur-Sänfte von Stadler zu den Be 4/10 verlängert wurden. Heute sind sie seit 2010 auf der von Bernmobil betriebenen Linie 6, Worb Dorf – Fischermätteli im Einsatz. (Bild 1149)

 


Mehr über den Trambetrieb in Bern kann über die Internetseiten www.bernmobil.ch und www.trittbrett.ch entnommen werden oder auch aus der informativen Broschüre Trammuseum, herausgegeben vom Tramverein Bern (TVB).



Huttwiler Dampftage


Traditionsgemäss gingen am ersten Oktober-Wochenende im Oberaargau die Huttwiler Dampftage über die Bühne. Auch an den diesjährigen Dampftage gab es wieder viel Interessantes zu sehen. Leider musste der “Star” die Ec 3/3 5 der ehemaligen Huttwil-Wolhusen-Bahn (HWB) infolge technischem Defekt (Bolzen) forfait geben. Sie konnte vor dem ehemaligen VHB-Depot in Huttwil besichtigt werden wie auf dem Bild 6158 am 03. Oktober 2015 zusammen mit dem ABDi 722.



Trotz des herrlichen Herbstwetter lohnte sich ein Blick ins Depot des Vereins Historische Eisenbahn Emmental (VHE) auf jeden Fall wie das Bild 6160 mit dem Blick in den Führerstand des  Te 2/3 31 “Halbesel” von 1925 zeigt oder mit der ehemaligen DB-Dampflok 64 518 und prächtigen Modelleisenbahnen in verschiedenen Baugrössen wie auf dem Bild 6161. Natürlich werfen wir auf dem Bild 6162 auch ein Blick ins Führerhaus der 75 jährigen Dampflokomotive welche revisionsfällig ist. 



Zurück im sich im Totalumbau befindlichen Bahnhof Huttwil mit dem Extrazug nach Sumiswald wo der BDe 2/4 240 von 1932 anstelle der Ec 3/3 5 von 1936 einsprang mit dem Bi 527 und WR 9963 sowie dem “Wyssachen-Poschi” von 1958 wo exklusive Fahrten von Huttwil über die Fritzenfluh nach Sumiswald angeboten wurden parallel zum VHE-Extrazug, so dass die Fahrgäste in Sumiswald vom einen auf das andere Verkehrsmittel wechseln konnten. (Bild 6163) Leider wurde am 03. Oktober 2015 die vorgesehene nachmittägliche Fahrt nach Sumiswald ca. 750 m nach Huttwil infolge Stromabnehmer-Defekt am BDe 2/4 240 jäh unterbrochen, so das die beiden Wagen mit dem eigenen Traktor Tm II 9527, 1986 von der Robert Aebi AG an die SBB geliefert, nach Huttwil zurückgezogen werden mussten. (Bild 6166) 



Grund nochmals im Depot die schönen Modellbauanlagen zu besichtigen wie auf den Bilder 6170 und 6171 mit der Rhätischen Bahn (RhB) als Vorbild sowie einer Strassenbahnanlage mit dem legendären “3er-Tram” der damaligen Städtischen Verkehrsbetriebe Bern (SVB ), gebildet mit einem Standard-Triebwagen der Serie Be 4/4 101 – 115 von 1947/1948 und einem dazu passenden Anhänger der Serie B4 321-330 von 1951/1952.


 

Auch am Sonntag, 04. Oktober 2015 herrschte in der Region Huttwil Festwetter. Auf dem Bild 6174 sehen wir über die sich im Umbau befindlichen Gleisanalgen des Bahnhofs Huttwil den BDe 2/4 240 mit dem defekten Stromabnehmer und dem Tm II 9527, welcher den Triebwagen wieder nach Huttwil zurückzog. Bleiben wir noch kurz beim BDe 2/4 240. Es handelt sich dabei um einen Sécheron-Triebwagen der EBT, übernommen 1932 von der damaligen Emmental-Bahn (EB) als CFe 2/4 124. Die EBT bezeichnete ihn ab 1963 dann als BDe 2/4 224. 1981 wurde der 589 kW starke Triebwagen in BDe 2/4 232 umbezeichnet. 1987 wurde er in der Werkstättte Oberburg zum historischen Triebwagen hergerichtet mit der Bezeichnung BDe 2/4 240. Mehr über diese Triebwagen-Generation kann im Buch “BLS Ae 6/8 und andere Privatbahn-Sécherons” von Heinz Sigrist aus dem Verlag Edition Lan entnommen werden.



Nicht nur eisenbahnmässig kam man in Huttwil auf seine Kosten sondern auch Brauchtümer aus der Region waren zu sehen wie die “Wagner-Arbeiten” mit dem Bührer-Traktor vor dem VHE-Depot mit der Ec 3/4 2 der ehemaligen Solothurn-Münster-Bahn (SMB) auf dem Bild 6177.



Präzise Handarbeit dokumentiert der Führerstand der SBB-Schnellzugsdampflokomotive A 3/5 642 auf dem Bild 6183, Chapeau vor den Erbauer dieses herrlichen Modell’s.



Nicht nur die Dampftage gastierten an diesem Wochenende in Huttwil sondern es herrschte zugleich Käsemarkt. So kam neben der Bahnnostalgie auch ein Original Schnauzenpostauto zum Einsatz. Auch der Verfasser fuhr mit dem Saurer L4C von 1958, Carrosserie von Ramseier & Jenzer,, Bern über die Fritzenfluh (Bild 6190) Dieser heute 57 jährige Saurer prägte von 1958 bis 1981 die Postautolinie von Huttwil nach Wyssachen. Das Abschlussbild 6192 bildet einen krönenden Abschluss der diesjährigen Huttwiler Dampftage. ÖV-Nostalgie in Sumiswald mit dem Dampfextrazug der VHE mit der Ed 3/4 2 von 1907, Bi 527, 538 und WR 9963, dem “Wyssachen-Poschi” viele zufriedene Menschen und prächtiges Herbstwetter.


 

Das solche Tage auf die “Beine gestellt” werden können geht nicht ohne ein OK mit vielen ehrenamtlichen Helfer, welche Herzblut in ihr Hobby investieren und ihnen gebührt ein grosser Dank, das Publikum dankte an beiden Tagen mit einem grossen Aufmarsch z. T. aus allen Regionen der Schweiz.  

Wer nicht bis am 01. und 02. Oktober 2016 mit den nächsten Huttwiler Dampftage warten will, kann sich unter www.vhe-emmental.ch erkundigen welche Aktivitäten die VHE bis dann noch geplant haben.



Der Umbau des Bahnhofes Zweisimmen


In den kommenden zwei Jahren modernisieren die BLS und MOB den Bahnhof Zweisimmen für insgesamt 58 Mio. Schweizer Franken. Über da Projekt mit den zwei Umspuranlagen seid Ihr bereits informiert.  Ab dem 17. August d. J. begannen die Bauarbeiten in Zweisamen resp. in einer ersten Phase die Vorbereitungsarbeiten. Grund genug am 16. September 2015 nach Zweisimmen zu fahren.
 
Das Bild 6139 entstand nach der Ankunft mit dem BLS-RE 4073 von Interlaken Ost her wo die GOLDENPASS PANORAMIC-Reisenden auf den GPP 3123 der MOB umsteigen mit der GDe 4/4 6002. Weiter sehen wir neben dem BLS-Zug die Rollbockanlage auf dem Gleis 6 sowie die weiteren Gleisanlagen der MOB. Weiter begann am 17. August d. J. der Rückbau des Wohnhaus Ueltschi an der Allmendstrasse sowie das Einrichten des Installationsplatz an der Gewerbestrasse/Untere Tüllstrasse. Am 07.September d. J. begannen weiter die Rückbauarbeiten der BLS-Lokremise von 1902 (Bild 6141) – Die Remise aus den ehemaligen Erlenbach-Zweisimmen-Bahn (EZB)-Zeiten prägten da Bild des Bahnhofs Zweisimmen also über 113 Jahre ! Die ehemalige EZB besass bis zur Elektrifikation Ende 1920 immerhin vier SLM-Dampflokomotiven, nämlich die 1902 zur Eröffnung beschafften 589 kW starken Ec 4/5 15 und 16 sowie die 1907 beschafften Ec 3/5 45 und 46 welche eine Stundenleistung von 552 kW aufwiesen. Bleiben wir noch bei der Nostalgie und wechseln zur MOB. Auf dem Bild 6144 sehen wir das MOB-Depot Zweisimmen mit der Originaltafel von 1905 und dem Rückbau der Abstellgleise der MOB. Mit dem Umbau werden auch die beiden seit längerer Zeit ausrangierten Gk 525 und 524, welche die damalige Waggonfabrik Bautzen 1905 an die MOB lieferte verschwinden. Auch die Rollböcke wie z. B. der Ua 840, geliefert 1980 von der damaligen VeVeY,  welche mit dem definitiven Aus des Güterverkehrs im Jahre 2006 seit 2007 abgestellt sind werden wie auf dem Bild 6145 so in Zweisimmen bald Geschichte sein.
 
Aktuell können im Bahnhof Zweisimmen immer noch Fahrzeugmanöver beobachtet werden wie auf dem Bild 6147 wo der AB 308 und B 203 der MOB gerade verschoben werden.
 
Auf dem Bild 6152 traf der MOB-GOLDENPASS CLASSIC 3126 von Montreux her in Zweismmen ein wo die zahlreichen Reisenden auf den RE 4076 der BLS in Richtung Spiez – Interlaken Ost umsteigen. So kennen wir die Bilder in Zweisimmen. Gemäss Projekt verkehren dann ab dem Dezember 2018 Trans-Goldenpass-Züge direkt von Montreux bis Interlaken. Bereits am 13. Dezember 2015 löst die BLS die beiden fünfteiligen RBDe 565-Pendelzüge im RE-Verkehr Interlaken – Zweisimmen durch EW III-Pendelzüge ex SWISS EXPRESS ab.
 
Langweilig wird es dem Eisenbahnfreund in Zweisimmen sicher nicht – und wer die BLS kennt der weis das über die ab März 2016 beginnenden Hauptarbeiten im Bahnhofareal transparent berichtet  wird und sicher auch ein Tag der offenen Baustelle für die breite Öffentlichkeit durchgeführt wird, wie dies in Huttwil am 19. September d. J. Weiter wird am 15. Oktober 2015 um 20 Uhr für die Einwohner der Gemeinde Zweisimmen im Gemeindesaal ein Informationsanlass zu diesem Projekt durchgeführt.
 
Weiter geht die BLS nicht nur im Bereich Infrastruktur in die Offensive sondern auch bei ihrer Kundschaft. Laut einem Bericht der “Berner Zeitung” vom 29. September 2015 werden ab dem 13. Dezember d. J. neben den bereits begleiteten  RE Bern – Spiez – Kandersteg – Brig und Bern – Langnau – Luzern auch die RE Bern – Neuchâtel – La Chaux-de-Fonds und die Lötschberger im Simmental ebenfalls mittels Zugpersonal begleitet. Sicher ein Schritt in die richtige Richtung.






Der MUTZ 29 im Massstab 1:7


Am Sonntag, 06. September 2015 wurde der MUTZ 29 resp. RABe 515 029-7 offiziell dem Betrieb übergeben. Nicht im Massstab 1:1 – da leistete der Anbieter STADLER RAIL zu sehr gute Arbeit für die BLS und ihre Kundschaft, sondern auf dem Gurten auf der 7 1/4 Zoll Kleineisenbahn.

 
Nach der Taufe am Vormittag drehte der schweizweit erste KleinMutz seine ersten Runden durch den Spielpark auf dem Berner Hausberg.
 
Die Bilder zeigen nicht nur den RABe 515 029-7 sondern auch die Re 465 009-9. Dabei haben die Erbauer bei beiden Fahrzeuge detailtreue Arbeit geleistet. Siehe Bilder 1097, 1098 und 1104. Das Kleineisenbahnfest wurde auch von der BLS unterstützt wie die Bilder 1109 und 1114 mit dem Stand unter dem Festzelt mit dem Restaurant “Tapis Rouge” sowie dem Nordportal des Lötschberg-Scheiteltunnels zeigen. Auf dem Bild 1103 sehen wir vielleicht Eisenbahner von Morgen, es fand da schon ein reges Fachsimpeln statt.

Zum Schluss möchte ich Euch allen noch ein Blick vom Aussuchtsturm auf dem 858 m ü. M. hohen Gurten auf meine Stadt Bern in Blickrichtung Jura zeigen (Bild 1120) sowie ein Blick hinunter nach Köniz mit der Neuüberbauung auf dem ehemaligen Vidmar-Areal, dem Könizbergwald nach Bern West mit Bümpliz und Bethlehem mit den ab 1958 gebauten Hochhäuser des Quartiers Tscharnergut. (Bild 1122)
 
Weiter wurde in Wabern unterhalb des Gurtens von 1864 bis 1997 das Gurten Bier gebraut. Das Areal wird heute Drittgenutzt, auf dem Bild 1123 sehen wir das Brauereigebäude das heute ebenfalls anderen Nutzungen dient. Auf dem Gurten kann natürlich weiter das “eigene Bier” genossen werden, nach 1997 wurde es in der Brauerei Cardinal in Fribourg hergestellt und seit deren Schliessung 2011 bei Feldschlösschen in Rheinfelden. Die Brauerei Feldschlösschen übernahm die Aktienmehrheit des Gurten Bier’s bereits im Jahre 1970.


Ich bedanke mich für die positiven Rückmeldungen. Ich möchte die Frage über die Erbauer der beiden Fahrzeuge RABe 515 029-7 und Re 465 009-9 beantworten.
 
Laut persönlicher Nachfrage auf dem Gurten sind der MUTZ wie auch die Re 465 Eigenbauten im
Massstab 1:7, resp. wurden von Team der Kleineisenbahn auf dem Gurten erbaut. Weiter vernahm ich direkt von den Eisenbahner auf dem Gurten das die Re 465 009-9 rund 850 kg wiegt. Weiter kann aus dem Streifzug, dem Kundenmagazin der BLS entnommen werden dass das Unikat MUTZ 029 rund 12 m lang ist und ein Gewicht von 1200 kg hat. Die Erbauer verwendeten weiter für den “kleinen MUTZ”
Originalpläne von Stadler Rail für den Nachbau im Massstab 1:7.
 
Mehr Informationen können unter www.bls.ch/gurten oder www.gurtenpark.ch angerufen werden.






Betrieb auf den ex-VHB


Kurzweilig ist es eisenbahnmässig auch rund um den Napf wie hier am 10. Juli 2015 auf den Geleisen der ehemaligen Vereinigte Hutttwil-Bahnen (VHB).
 
Dank der Ruwa Drahtschweisswerk AG herrscht in Sumiswald noch ein, vor allem morgens,
reger Rangierverkehr. So sehen wir auf dem Bild 5990 der von Deutschland her, dann von Basel -
Olten – Burgdorf – Ramsei eingefahrene Stahlrollenzug 64650F mit der rangierenden SBB-Re 6/6
11618 im Bahnhof Sumiswald. Sumiswald wird ja halbstündlich von Bern her via S44 bedient auf
dem Bild 5992 mit dem RABe 525 017-0.
 
Immer noch im Einsatz ist die jetzt der Ruwa gehörende ehemalige SBB-Rangierlokomotive Ee 3/3
16403 von 1946, auf dem Bilder 5995, 5996 und 5997 schiebt sie nun die mit Stahlrollen beladenen Wagen in Richtung Anschlussgeleis Ruwa, welches an der Stichlinie nach Wasen im Emmental liegt. Gehen wir noch kurz ins Detail dieser drei Bilder. Auf dem Bild 5995 fallen die zwei zusätzlichen Kupplungsstangen an der Rangierlokomotive auf. Diese sind nötig weil das Anschlussgleis zur Ruwa über eine Hauptstrasse in einem engen Radius liegt – so müssen die Kupplungen und Luftschläuche zwischen der Ee 3/3 und den Wagen gestreckt werden. Weiter dokumentiert das Bild 5996 das es bei Rangierfahrten ohne den Menschen nicht geht! weiter beachten wir die Fahrleitung nach typischen ehemaligen VHB-Muster und die schöne Gegend des Emmentals. Das Bild 5997 zeigt das noch aus den Zeiten der ehemaligen RSHB stammenden Depot sowie die Überbauungen ab den 1970er Jahren.
 
Nach der Weiterfahrt mit dem Bus der Busland AG nach Huttwil (das Teilstück Sumiswald – Huttwil
der ehemaligen Ramsei-Sumiswald-Huttwil-Bahn (RSHB) wurde per Fahrplan 2009 stillgelegt) erreichen wir ein weiteres Infrastrukturprojekt der BLS, nämlich den Totalumbau des Bahnhofs Huttwil. Detailliertes kann unter www.bls.ch/infrastruktur entnommen werden. Sehen auf dem Bild 5999 die Züge 21749 und 22741 der S-Bahn Luzern auf dem Mittelperron.
 
Auch im Luzerner Hinterland auf der ehemaligen Huttwil-Wolhusen-Bahn (HWB) trafen wir auf eine Gotthard-Lokomotive der SBB. Auf dem Bild 6004 sehen wir die Re 6/6 11635 mit dem Makieszug 64881F an einem prächtigen Sommertag in Gettnau.
 
Seit Fahrplan 2014 betreibt die BLS die Luzerner S-Bahnlinien 6 und 7 mit den RABe 525 des Typ’s NINA. Auf dem Bild 6004 sehen wir zusätzlich neben dem Güterzug 64881F den „Berner Zeitung“ RABe 525 036-0 als S6-22757 im Einzugsgebiet des Willisauer Boten’s in der herrlichen Sommerlandschaft in Gettnau. Blicken wir über den Hügelzug hinüber so kämen wir direkt an die Kursbuchlinie 510, Olten – Luzern der SBB und zwar in die Nähe von Nottwil und Sursee.
 
Die auf der ehemaligen VHB verkehrenden Güterzüge fahren laut Dienstfahrplan fakultativ darum auch mit dem F hinter der Zugsnummer – doch den einen oder andern Güterzug trifft man im Emmental, Oberaargau oder Luzerner Hinterland trotzdem an.
 
Noch kurz zum geschichtlichen der Vereinigte Hutttwil-Bahnen (VHB). Wie Ihr sicher wisst, kämpften
etliche Privatbahnen vor und auch während dem 2. Weltkrieg mit Schwierigkeiten. So schaffte der
Bundesrat (Schweizer Landesregierung) 1939 ein Privatbahnhilfegesetz. Dies gewährte den betreffenden Bahnunternehmung finanzielle Unterstützung und verlangte zugleich auch Zusammenlegungen resp. Fusionen einzelner Bahngesellschaften welche sicher auch Sinn machten. So erfolge per 01. Januar 1944 der Zusammenschluss der drei Bahnen Langenthal-Huttwil-Bahn (LHB), der Huttwil-Wolhusen-Bahn (HWB) und der Ramsei-Sumiswald-Huttwil-Bahn (RSHB) zu den Vereinigten Huttwil-Bahnen (VHB). So konnte dann das Netz der VHB in den Jahren 1945/1946 auch etappenweise elektrifiziert werden. Weiter wurde die 1915 eröffnete Huttwil-Eriswil-Bahn (HEB) bereits per 01. Januar 1927 von der damaligen HWB übernommen.
 
Die VHB fusionierte 1997 bekanntlich mit der EBT und SMB zusammen zum Regionalverkehr Mittelland (RM). Seit Mitte 2006 werden die ehemaligen RM-Linien durch die heutige BLS AG betrieben, die aus der Fusion des RM mit der damaligen BLS Lötschbergbahn rückwirkend per 01. Januar 2006 entstanden ist.






Bilder von Zürich


Hatte gestern (15.08.15) einen Termin in Küsnacht am Zürichsee. Dabei konnte ich noch zwei Eisenbahn-Schnappschüsse machen....

 

Beginnen tun wir jedoch mit der DS Stadt Zürich, erbaut 1909 von Escher & Wyss auf dem Bild 1002 um ca. 17.30 Uhr, auf dem Zürichsee bei Küsnacht, wahrscheinlich handelt es sich hier um eine Charterfahrt.

 

Gut 100 Minuten später sehen wir auf dem Bild 1017 die S6-18679, Baden – Zürich HB – Uetikon mit einem DPZ, Typ RABe 514 von Siemens am Zürichsee zwischen Zollikon und Küsnacht in Blickrichtung Stadt Zürich. Am Schluss zeigt das Bild 1032 die Swiss-Express-Re 4/4 II 11109 mit einer EW I-Komposition kurz vor 22.00 Uhr auf dem Gleis 7 im Zürcher Hauptbahnhof. Laut Zielanzeige hätte die Komposition um 22.09 als IR 2441 nach Chiasso fahren müssen.






Von der Alp Grüm


Wer kennt sie nicht? die Alp Grüm auf der Bernina-Linie der Rhätischen Bahn (RhB), darum verzichte ich hier bewusst auf bahntechnische wie auch geografische Details.
 
Die Alp Grüm wurde sicher seit der Betriebsaufnahme der damaligen Bernina-Bahn (BB) x-mal fotografisch verewigt, sei dies im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter.
 
Am diesjährigen Nationalfeiertag der Schweiz, 1. August 2015 präsentierte sich die Alp Grüm im Sommer in einer aus meiner Sicht einmaligen Atmosphäre. Herrschte bei der Ankunft mit dem Regio 1625, St. Moritz – Tirano, geführt vom ABe 8/12 3508 ein derart dicker Nebel, welchen wir sonst vom November her kennen. Auf dem Bild 6057 erkennen wir nicht einmal das legendäre Stationsgebäude inkl. Restaurant. Auf dem Bild 6058 kommt einem die Front des ABe 8/12 3508 x-mal grösser vor als bei schönem Wetter, wir sehen nicht mal den dritten Kasten des Allegra’s!
 
Zwei Stunden später bei der Ankunft des Regio 1633 mit dem ABe 8/12 3513 auf dem Bild 6059 lockerte sich der Nebel ein klein wenig, doch zwei Minuten später bei der Abfahrt in Richtung Val di Poschiavo war der Regio 1633 mehr akustisch anstatt optisch erkennbar, siehe Bilder 6060 und 6061.

Auf dem Abschlussbild 6062 sehen wir von der Terrasse des Restaurants hinunter auf den Regio 1652, Tirano – St. Moritz mit dem ABe 8/12 3510 unterhalb der Station.
 
Klar haben wir bei solchen Aussichtspunkten wie auf der Alp Grüm gerne schönes Wetter - wo wir die Eisenbahn in einer einmaligen Bergwelt wie auf der Alp Grüm mit dem Piz Palü und dem Palügletscher sowie dem herrlichen Blick in Richtung Poschiavo und den Bergamaskeralpen einschliessen können. Da habt Ihr sicher alle bereits Eure einmaligen Aufnahmen geschossen. 

Doch auch solche Naturverhältnisse wie ich sie nun antraf sind einmalig – darum fuhr ich mit dieser Ausbeute entsprechend zufrieden zurück nach Filisur wo ich das verlängerte Bündnerwochenende verbrachte.





Berns Wilder Westen


Mit dem zukünftigen Rosshäuserntunnel westlich vor den Toren der Bundeshauptstadt hat die BLS aktuell ihr grösstes Infrastrukturprojekt. Bautechnische Details entnimmt man am besten unter www.bls.ch/infrastrukur . Doch die BLS baut nicht nur – sondern sie lädt die Interessierten transparent neben ihrer Homepage auch zu einem Besuch an der Baustelle ein, wo man mittels einer Baustellenwanderung die Landschaft hinter Rosshäusern Station und Gümmenen erkundigen kann.
 
Via Rosshäusern Dorf erreicht man die Schnurrenmühle, ein Einschnitt zwischen Rosshäusern und  Mauss. Danach kommt man via Baustellenstrasse nahe zum Westportal des neuen Rosshäusertunnels – Bild 5978 mit der S5-15753, Murten/Neuchâtel – Bern mit den RABe 105-1 und 111-9. Auf dem nächsten Bild 5980 sehen wir den RABe 525 012-1 als S52-16254, Bern – Kerzers – (Lyss) in Blickrichtung Bern. Auf diesem Bild erkennen wir je einen Fahrleitungsmasten mit einem Messgerät sowie ein mittels Stahlseil gesicherten Fahrleitungsmast. Denn Ende Mai d. J. wurde der Hang infolge anhaltender Niederschläge instabil, so dass aus Sicherheitsgründen der Bahnbetrieb zwischen Bern Brünnen Westside und Kerzers komplett gesperrt werden musste um den Hang zu sichern und die Geleise neu zu richten. Aktuell kann diese Stelle mit 30 – 50 km/h befahren werden. Nun wird dieser Hang überwacht und das am Fahrleitungsmast montierte Gerät misst nun bis auf weiteres diese Punkte regelmässig aus und würde bei erneuten geringsten Bewegungen einen SMS-Alarm auslösen. Die BLS legt weiter Wert darauf das die Hangbewegungen durch die nasse Witterung im Mai ausgelöst wurden und das die eigentlichen Tunnelarbeiten keinen direkten Einfluss auf diese Vorfälle hatten.
 
Das Bild 5984 gibt sicher den Namen dieser Reportage. Nach einem erneuten Aufstieg in Richtung Spengelried blicken wir über ein Kornfeld in Richtung erster Jurakette, davor schöne Wälder um den Saanegraben sowie die Passage zwischen Gümmenen und Kerzers mit der S5-15757, Murten/Neuchâtel – Bern mit den zwei RABe 535 auf der neu erstellten Stützmauer wo dann die Doppelspur in den neuen Tunnel führt. Auf dem Bild 5986, nachdem es neben den schönen Bauernhäuser in Spengelried wieder steil bergab geht, sehen wir den RE 3944, Neuchâtel – Bern mit dem EW-III-Pendelzug formiert mit der Re 420 504-3 und Bt 997, wo wir einen genaueren Blick auf das neue Trasse werfen können. Kurz darauf erreicht man die Infoplattform Westportal. An diesem 09.Juli 2015 warfen nicht nur Aldo Hänni, Präsident von ProBahn Schweiz – Sektion Espace Mittelland und der Verfasser dieses Berichtes ein Blick auf die Baustelle, sondern auch Kühe scheinen sich um den durchfahrenden RE 3944 auf dem Bild 5987 zu interessieren... wir sehen zugleich auch die Baustellenstrasse. Danach gings wieder bergauf nach Spengelried und weiter über das Hochplateau nach Süri mit herrlichen Bauernhäuser mit Gemüsegärten und Blumen und einer einmaligen Fernsicht mit den Berner Alpen, den Voralpen bis weit in die Romandie hinein. Von der Süri geht es dann via Mäderforst zurück nach Rosshäusern.
 
Kann diese Baustellenwanderung nur empfehlen – gutes Schuhwerk und etwas zu Trinken aus dem Rucksack ist sicher empfehlenswert. Ein PDF “Zu Fuss um die Baustelle” kann von der BLS-Homepage heruntergeladen werden. Werde bis zur Inbetriebnahme des neuen Rosshäuserntunnesl – Mitte 2018 – diese Baustelle sicher wieder besuchen. Rosshäusern erreicht man stündlich von  Bern mit der Berner S-Bahnlinie 52. Weiter zeigen die Bilder auch die aktuell verkehrenden Fahrzeugtypen der BLS auf der Direkten. Die Lötschberger, RABe 535 sehen wir noch bis am 12. Dezember d. J. – Danach wird die S5 wie die S52 durch die NINA, RABe 525 geführt. Die RE fahren ja ab dem 13. Dezember d. J. wieder direkt nach La Chaux-de-Fonds, dies weiterhin mit Re 465 bespannten EW III-Pendelzüge.







125 Jahre BOB


Am 29. Juni 2015 feierte die Berner Oberland-Bahn (BOB) ihr 125 Jahre-Jubiläum. Das Festprogramm umfasste neben Nostalgiefahrten zwischen Zweilütschinen und Interlaken Ost auch der Tag der offenen Türe der Depot/Werkstätte und der Leitstelle des Bahnhofs Zweilütschinen, welche mittels Führungen besichtigt werden konnten.
 
Auf den Bilder 5931 und 5934 sehen wir den abendlichen Nostalgiezug mit der G 3/4 14 ex RhB des DLV AB anstelle der defekten HG 3/3 1067 und deren Wagenmaterial in Zweilütschinen kurz resp. nach der Abfahrt in Richtung Interlaken Ost, weiter erkennen wir auf dem Bild 5931 auch den nostalgischen ABDeh 4/4 302 von 1949 beim alten Depot.

Ab dem Bild 5935 werfen wir einen Blick in die Depot/Werkstätte mit dem mit Schneepflüge versehenen Diensttriebwagen ABDeh 4/4 303 von 1949 und dem sich nach der Entgleisung des 26. Mai d. J. zwischen Zweilütschinen und Lauterbrunnen in Reparatur befindlichen ABeh 4/4 310 von 1979.
Weiter wurden dem Besucher auch Erläuterungen der laufenden Projekte wie z. B. der Erweiterung der Werkstätte, bis Ende 2016, die Beschaffung  des neuen Rollmaterial mit den ABDeh 8/8 321-326 welche ab dem Herbst 2016 von STADLER an die BOB geliefert werden vermittelt. (Bild 5936).
Einen Blick zu den Dienstfahrzeugen der BOB mit den thermischen HGm 2/2 31 sowie die Schneeschleuder X rot e 5 von 1954 resp. 1990 nach dem Umbau, werfen wir mit dem Bild 5937. Auch Details wie ein Messgerät zu den Zahnradlager der BDt 401-403 und den
B 261-262, Typ ACMV gab des in Zweilütschinen zu entdecken. (5939)
 
Jubilieren tun diese Jahr auch die ABeh 4/4 304-308, welche seit 50 Jahre das Bild der Eisenbahn in den beiden Lütschinentäler prägen. So sehen wir auf dem Bild 5945 den am 02. August 1965 von der BOB inbetriebgesetzten ABeh 4/4 304 vor dem Depot in Zweilütschinen. Da dieser Triebwagen erst per 20. Januar 2012 das 1997 von der BOB begonnene Refitprogramm für die Serie ABeh 4/4 304...310 durchlaufen hatte, soll er weiter im Bestand des Rollmaterials der BOB bleiben. Vorgesehen ist mittelfristig ein Umbau zu einem Diensttriebwagen – u.a. auch für Schneepflug-Einsätze.
 
Ein Hauch von Nostalgie vermittelt das Bild 5949 mit der Uhr und deren Uhrenwerk in der Werkstätte in Zweilütschinen. Weiter durchläuft aktuell der ABeh 4/4 II 311 von 1986 ein Refit. Der Brudertriebwagen ABeh 4/4 II 312 ebenfalls in Zweilütschinen zu besichtigen steht seit dem Umbau ab dem 13. September 2014 wieder im täglichen Betrieb. So werden die Triebwagen der Serie ABeh 4/4 II 311-313 in einer ersten Phase mit einem geschlossenen WC ausgerüstet, neue Farbgebung im Innenraum mit neuen Sitzpolster und Kopfstützen, automatischen Fahrgastraumtüren und LED-Beleuchtungen resp. Frontleuchten versehen. (Bild 5956) Auch die Kundeninformationssysteme in den Zügen werden angepasst.
 
Auf dem Bild 5958 erläutert Herr Martin Wüthrich, Leiter Zugförderung und Werkstätten der Berner Oberland-Bahn (BOB) während seiner informativen Führung den Interessierten die Geschichte zu den BBC-Motoren der ABeh 4/4 304...310 mit einer Leistung von 252 kW. Eindrücklich ist auch die Logistik in der Depotwerkstätte in Zweilütschinen auf dem Bild 5960 zu jedem einzelnen Fahrzeug mit einem Drehgestell der Serie ABeh 4/4 II 311-313.
 
Zum Schluss konnte noch die Leitstelle des Bahnhofs Zweilütschinen besichtigt werden, (5961) wo uns Herr Urs Jossi kompetent der Ist-Zustand des Stellwerkes in Zweilütschinen sowie auf dem gesamten Netz der BOB erläuterte und uns auch ein Blick in die Zukunft
der Stellwerksanlagen (auf allen Stationen) gab.





Dank TVB als historisches Fahrzeug unterwegs


Am Sonntag, 14. Juni 2015 lud die BLS als Dank für die Rettung des Plauen Pfeils, BCFe 4/6 736, den Tramverein Bern (TVB) auf eine Extrafahrt von Burgdorf via EBT nach Thun über die Lötschberg-Bergstrecke nach Ausserberg an der Südrampe ein.
 
Über 1/4 der TVB-Mitglieder (der Tramverein Bern hat aktuell über 200 Mitglieder) sowie auch Gäste vom Tramclub Basel, Trammuseum Zürich, sowie andere Bahninteressierte nahmen an diesem Ausflug teil, welcher trotz nicht gerade bestem Wetter zu einem Erfolg wurde.
 
Die Bilder zeigen einen Querschnitt von der BLS-Strecke Thun Brig. Auf dem Bild 5905 fährt der BCFe 4/6 736 als Extrazug 30055 von Burgdorf her in Thun ein. Dann sehen wir ihn auf dem Bild 5907 während dem Zwischenhalt in Blausee-Mitholz mit der Tafel wo die BLS den mitbeteiligten Firmen für die Restaurierung des Leichtzuges dankte. (5908). Wäre auf dem Bild 5909 nicht der abgestellte EW III-Pendelzug sowie das Dach des Zwischenperrons in Kandersteg zu erkennen, so könnte die Aufnahme des BCFe 4/6 736 auch auf eine Probefahrt nach der Ablieferung im Jahre 1938 auf der Bergstrecke hinweisen.

In Ausserberg gab es einen 105 minütigen Aufenthalt zur freien Verfügung der Gäste. Wir sehen auf dem Bild 5913 auch eine von zwei Gästen, welche in ihrem Leben leider an den Rollstuhl gebunden sind. Dank der Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme der andern Gäste konnten auch sie die Fahrt mit dem Leichtzug in vollen Zügen geniessen. Das Bild 5916 könnte auch in Südosteuropa oder auf andern Erdteilen geschossen worden sein, wenn wir nicht den BCFe 4/6 736 und ein RABe 535 als RE 4274, Brig – Bern eindeutig erkennen. Geschossen wurde das Bild vom der Terrasse des Hotel/Restaurant Bahnhof in Ausserberg in Blickrichtung Bürchen und dem Augstbordhorn. 

Ab 16.15 Uhr führte BLS-Lokomotivführer und TVB-Mitglied Peter Gast den BCFe 4/6 736 sicher von Ausserberg als Extrazug 30057 nach Brig. (5918) Vor der Rückfahrt als Extrazug 30060 nach Burgdorf zeigt sich der Leichtzug auf dem Bild 5921 im Bahnhof Brig dem Fotografen. Weiter hielt der Extrazug 30060 auf der Rückfahrt nach Burgdorf in Kandergrund an. Kandergrund wurde am 30. Mai 1987 zum letzten Mal von Regionalzügen bedient. Für das Bild 5923 benutzten die Fotografen selbstverständlich die noch zugängliche Stationsunterführung zum ehemaligen Aussenperron, wo über den Zaum hinüber fotografiert werden konnte. Das Schlussbild 5926 widmen wir dem Fahrgastraum 3. Klasse wo einem auffällt wie schon damals angenehm gereist werden konnte, durch seine grossen Fensterscheiben nahm man die Fahrt aus einem andern Blickwinkel auf.
 
Während dem Diensthalt in Gümligen richteten TVB-Präsident Martin Strobel und Peter Gast ihre Grussadressen an die Teilnehmer dieser Extrafahrt.
Martin Stobel sagte u.a. kurz und bündig: “1999 gab man bei der damaligen Uebernahme des Leichtzuges von der Sensetalbahn (STB) dem Tramverein
Bern praktisch keine Chance und nun hat die Nachwelt einen Blauen Pfeil”.
 
Wer sich über weitere Fahrten mit dem BCFe 4/6 736 interessiert kann dies unter www.bls.ch/blauerpfeil entnehmen.




Ersatzkomposition für eine IC2000-Komposition


Am Sonntag, 21. Juni 2015  musste infolge Störung in Olten der WR des IC 821, Brig – Romanshorn ausgereiht werden, was eine verspätete Zugsankunft in Zürich HB zur Folge hatte. Dabei setzten die SBB ab Zürich HB eine mit der Re 4/4 II 11212 bespannte EW I-Komposition (klB) nach Romanshorn ein. Auf dem Bilder sehen wir in Romanshorn (auch vom Lokführer verewigt) die Komposition als IC 828 bis Zürich HB. Sie erreichte das Gleis 17 in Zürich HB oberpünktlich und die Reisenden konnten auf dem gegenüberliegenden Gleis 16 auf die IC 2000-Komposition nach Bern – Brig umsteigen. Das Zugspersonal informierte ab Winterthur mehrmals in D/F/E über Gründe und Gleisangaben in Zürich HB. Hier gebührt den Praktiker der SBB ein grosser Dank.




 

In der Aarmühle


Dieses Jahr führt die BLS u. a. die Kampagne “Unterwegs mit dem Blauen Pfeil 2015” durch.

Dabei bietet sie an den Sonntagen 07. und 21. Juni, 16. und 30. August sowie dem 13. September den Blauen Pfeil als fahrplanmässiges Regiozugspaar 6722/6725, Spiez – Interlaken Ost an.

Grund genug vorgestern, 07. Juni 2015 nach Interlaken zu fahren. Interlaken, heute mit der Jungfrauregion touristisch nicht mehr wegzudenken, hiess früher Aarmühle. Obwohl der Name Interlaken schon im frühen 19. Jahrhundert Einzug hielt, willigte der Regierungsrat des Kantons Bern erst am 05. Dezember 1891 ein, das sich die Gemeinde nun offiziell Interlaken nennen durfte, dies kurz zum Geschichtlichen.

An diesem heissen Sonntag war nicht nur der Regio 6722 sehr gut frequentiert, sondern man sah auch auf der Strecke ab Spiez in Richtung Interlaken zahlreiche Eisenbahnfotografen.

Ich wählte in Interlaken nach der ersten Aufnahme bei der Einfahrt in Interlaken West wieder eine Stelle, welche ich in den Jahren 1985/1986 benutzte und zwar die Partie bei der Badeanstalt resp. dem Schutzdamm beim Harder.

So sehen wir auf dem Bild 5900 den BCFe 4/6 736 als Regio 6725 unterwegs von Interlaken Ost nach Spiez mit Breitlauenen und der Jungfrau. Ca. fünf Minuten später folgte der RABe 515 012-3 als Regio 6724 von Spiez her mit der Aare. Auf dem Bild 5902 sehen wir den IC 1074, Interlaken Ost – Basel SBB mit einem verstärkten EW IV-Pendelzug der SBB, welche ja seit Fahrplan 2005 auch den Fernverkehr auf der Seelinie der BLS betreibt.

Warum steht seit 1956 an dieser Stelle ein Schutzdamm – über welchen heute ein Gehweg nach Interlaken Ost führt? Am 04. April 1956 fuhr der BCFe 2/8 705 der damaligen Bern-Neuenburg-Bahn (BN) als Personenzug von Bönigen in Richtung Interlaken West in der noch heute unübersichtlichen Kurve zwischen dem “Hardermandli” und der Unteren Aarebrücke auf einen herabgestürzten Felsbrocken. Dabei wurde der Triebwagenteil der Komposition derart schwer beschädigt, das er abgebrochen werden musste. Teile des Traktionsteil wurden u.a. für den Te 215 033 verwendet und der Steuerwagenteil wurde mit dem damals noch solo verkehrenden Ce 2/4 703 der damaligen Gürbetal-Bern-Schwarzenburg-Bahn (GBS) zum BCFe 2/8 703 vereint. Dank diesem Schutzdamm konnten bis heute weitere solche Zwischenfälle Gott sei Dank vermieden werden.

Mehr Infos zum Blauen Pfeil findet man unter www.bls.ch/blauerpfeil

  

 


 


100 Jahre Mont d'or Tunnel


Am vergangenen verlängerten Auffahrtswochenende ging an der Mont d’Or-Linie Vallorbe – Frasne die Veranstaltung 100 ans du tunnel du Mont d’Or über die Bühne. Die Festaktivitäten fanden neben dem Bahnhof Vallorbe auch in den französischen Ortschaften Les Longevilles Rochejean, Labergement Ste-Marie, Vaux-et-Chantegrue und in Frasne statt. Darum wurde mehrheitlich in den französischsprachigen Online-Foren auf dieses Eisenbahnfest hingewiesen.
Am 16. Mai 2015 also genau 100 Jahre nach der Eröffnung der Linie von Vallorbe nach Frasne fuhr ich bei recht schönem Wetter in den Jura. Die Bilder konzentrieren sich hauptsächlich auf das Bahnhofareal von Vallorbe.
Vormittags hatte man auch die Möglichkeit das SBB-Depot in Vallorbe zu besichtigen. So sehen wir auf den Bilder 5855 und 5860 die ehemaligen BLS-Lokomotiven Re 420 503-5 nun bei travys und 506-8 nun bei der MBC vor resp. im SBB-Depot. Es handelt sich dabei um die 1967 von der SBB übernommenen Re 4/4 II 11119 und 11142. Auf dem Bild 5859 zeigt sich der schöne SNCF-XBD 2426 mit dem ehemaligen PLM-Depot im Hintergrund dem Fotografen. Um 12.00 Uhr traf von Frasne her der “TGV Lyria record du monde de vitesse”, TGV-4402-384003 in Vallorbe ein, auf dem Bild 5866 mit dem SBB-RAe TEE II 1053. Danach (5869) ging in Vallorbe auf dem Quai 3 der offizielle Festakt über die Bühne mit diversen Ansprachen.
Auf sehr grosses Interesse stiessen die Extrafahrten mit den historischen SNCF Dieseltriebwagen XBD 4039 und 4395 von Vallorbe nach Frasne mit Halt auf den Zwischenstationen. Eine Fahrt konnte für CHF resp. EUR 5.00 gelöst werden. Auf dem Bild 5874 verlässt der SNCF-Extrazug mit den beiden Dieseltriebwagen Vallorbe neben den SBB RAe TEE II 1053, den beiden Re 4/4 II 11152 und 11112 und den zwei RABe 523 als fahrplanmässige S2 12245 nach Lausanne – Palézieux in Richtung Frasne.
Total überfüllt war das Extrazugpaar, welches Frasne um 14.35 Uhr erreichte – der Verfasser dieser Reportage konnte in Frasne nicht einmal aussteigen ! (5879) – weiter musste das in Frasne ansässige SNCF-Personal weiteren Festbesuchern schonend beibringen, dass es keinen Sinn habe diesen Zug zurück nach Vallorbe zu besteigen. Weiter sehen wir auf dem Bild 5879 noch einen SBB-EW I KlB als RE 96441 via Pontarlier nach Neuchâtel.
Zurück in Vallorbe sehen wir auf dem Bild 5880 das 1913 erbaute und majestätische Aufnahmegebäude mit den SBB-RABe 523 030-0 und 029-2 als S2 12259 nach Lausanne - Palézieux (RER Vaud) und der Extrazug der SNCF nach Frasne. Auf dem Bild 5882 sehen wir auf dem Gleis 4 den RAe TEE II 1053 mit den ehemaligen Räumlichkeiten der Schweizer Grenzpolizei auf dem Quai 3. Weiter war auch eine Komposition der SBB-Historic mit dem BDe 4/4 1643, Dr 10112 und dem ABt 1715 von Winterthur her in den Jura gefahren. Auf dem Bild 5886 mit dem ausfahrenden RAe TEE II 1053 nach Lausanne – Olten und dem RBDe 562 000-0-Pendelzug.
Die drei letzten Bilder widmen wir dem grosszügig angelegten Grenzbahnhof Vallorbe. So sehen wir auf dem Bild der Zugang zum Quai 2 wo die Züge nach Frankreich abgefertigt werden mit Gittertoren. Ein Zeitzeuge aus der guten alten Zeit ist sicher der Wartesaal auf dem Quai 2 resp. am Gleis 3 für die Züge nach Frankreich, während der Veranstaltung diente er einer Bildausstellung. (5891) Weiter ist auf dem Quai 3 am Gleis 5 wo die Züge von Frankreich her weiter nach Lausanne fahren der lokale Eisenbahnklub Vallorbe – Rail Model Club (RMC) beheimatet, die Kollegen öffneten natürlich ihren Zugang ins Untergeschoss. Auch dort kam die BLS zum Vorschein mit dem prächtigen Eigenbau der Be 5/7 160 von 1913. Doch auch das Eisenbahnplakat der PBr hat ihr schönes. (5889).
Dank dem dass die travys den Billettschalter betreibt und auch das Bahnhofbuffet noch bedient ist, lebt der Grenzbahnhof Vallorbe doch noch. Ihn zu besichtigen lohnt sich dennoch. Auch sonst ist Vallorbe am Mont d’Or ein Ausflug wert, seien es die Grotten, den Juraparc, das Eisenbahnmuseum oder das Fort de Pré-Giroud, mehr kann unter www.vallorbe-tourisme.ch entnommen werden.
Danken möchte ich auch Martin Gut, welcher mit seinem Bericht zu dieser Veranstaltung im Eisenbahn Amateur 5/2015 einem zu der Fahrt in den Jura animierte sowie auch Patrick Belloncle’s erschienene Fachliteratur “Le Transjuralpin” wo immer wieder als Nachschlagewerk empfohlen werden kann.


 





Abschied von der Modellbahnanlage der MEFEZ

 

 


Am Karfreitag, 3. April d. J. führten die Modelleisenbahnfreunde “Eiger” in Zweilütschinen ihren letzten öffentlichen Fahrabend durch. Wie unter www.mefez.ch zu entnehmen ist, suchen die  Modelleisen-bahnfreunde ein neues Zuhause. Ihr Klubheim muss im Sommer 2015 einem Ausbauprojekt der Berner-Oberland Bahn (BOB) weichen. Daher wird ein langfristig mietbares Objekt (200 - 250m2) oder Bauland zur Realisierung eines neuen Klubheims gesucht.
 
Erfreulich war auch wie neben vielen Eisenbahnfreunden auch Familien mit ihren Kinder nach Zweilütschinen kamen. Auf der H0/H0m-Eisenbahnanlage fuhren Züge der SBB, BLS, Crossrail sowie der RhB und der ehemaligen FO. Die Fotos zeigen einen Bilderbogen von den oben beschriebenen EVU’s. So sehen wir auf dem Bild 5772 eine Bahnhofszene mit einem HVZ-Zug der S-Bahn Zürich. Auf dem Bild 5774 kommen die Fliegenden Rhätier der RhB zum Zuge. Die Bilder 5777 und 5779 erinnern an die Gotthard-Nordrampe unter anderem mit einem Nachtzug der CNL bespannt mit zwei SBB-Re 4/4 II.
Nostalgiegefühle weckt sicher das Bild 5787 mit der am 20. Januar 1920 von den SBB übernommenen legendären Ce 6/8 I 14201 mit zweiachsigen “Bierwagen” der Schweiz. Auf dem Bild 5790 kommt wieder die RhB mit einem Ge 4/4 III-Pendelzug, geführt von der HC Davos-Ge 4/4 III 652 an die Reihe. Nicht fehlen im heutigen Zeitalter darf ein Domino der SBB, Typ RBDe 560. (5795). Das Bild 5796 widmen wir der STADLER RAIL mit den RABe 526 der BLS, ex RM seit Fahrplan 2014 beim Arc Jurassien der SBB sowie einem sechsteiligen KISS, Typ RABe 511.0 für die S-Bahn Zürich. Natürlich darf da der MUTZ der BLS auch nicht fehlen, wir sehen den RABe 515 004-0 auf dem nachfolgenden Bild 5797. Das Bild 5799 zeigt u. a. einen klassischen Personenzug aus den 1960er Jahren welcher u. a. auch im Simmental verkehrte. Ce 4/6 302 von 1920 mit einem D2 von 1962-1967, sowie einem ABi und Bi, welche in der Zeitspanne von 1945 – 1954 an die BLS und deren damals mitbetriebenen Bahnen geliefert wurde. Das Modell präsentiert die Ce 4/6 302 im Betriebszustand seit 1952 wo der zweite Stromabnehmer entfernt wurde, der verbliebene etwas gegen die Mitte hin versetzt sowie nach der Entfernung der “Vordächer” bei den Führerständen. Weiter wurde bei der Maschine 1965 der MFO- durch einen BBC-Stromabnehmer ersetzt. Auch dem Bild 5802 sehen wir Lokomotiven der BLS, SBB und Crossrail, welche damals den Güterverkehr bewältigten resp. noch heute im täglichen Einsatz zu sehen sind. Auf dem Bild 5803 kommt die ehemalige FO mit einer HGm 4/4 und einem Personenzug aus den 1970er Jahren zum Vorschein. Das Schlussbild 5804 zeigt eine Poweraufnahme mit einer Breda Be 6/8 der BLS mit einem internationalen Zug gebildet aus schweren Stahlwagen der SBB aus den 1930er Jahren.
 
Das ist ein Querschnitt von insgesamt drei Rundgängen dieser sehenswürdigen Eisenbahnanlage in Zweilütschinen. Hoffen wir doch, dass der MEFEZ eine neue Bleibe in den Lütschinentäler findet, schon den Mitgliedern zu liebe, welche viel Herzblut in diese Anlage steckten und eine solche soll auch weiterbestehen.


 

 



Im Berner Jura

 

 


Am 14. März 2015 ging im Berner Jura die 17. Mitgliederversammlung der Sektion Espace-Mittelland von ProBahn Schweiz über die Bühne.
Am Vormittag hatten die 26 Teilnehmer die Möglichkeit, die Chemin de fer du Jura (CJ) in Tramelan kennen zu lernen. Zuerst fand in den Räumlichkeiten der CJ beim Bahnhof Tramelan die Vorstellung der CJ von Direktor Frédéric Bolliger und Richard Zuber, verantwortlich für Bahntraktion, Werkstätten und Elektro-installationen statt. Danach konnte in zwei Gruppen das Depot und die Werkstätte der CJ besichtigt werden, Bilder 0840 und 0861. Auf dem Bild 0841 sehen wir den Xm 509, welcher auch für die Schnee-räumung entsprechend gerüstet werden kann, die CJ erlebte laut ihren Erläuterungen bei der Führung mit dem jetzigen wieder einen strengeren Winter. In der Werkstätte sehen wir auf dem Bild 0845 noch der ursprüngliche Schriftzug der CJ. Weiter wird der im Jahr 2000 von der RhB übernommene Bef 4/4 642 nächste Woche in den Abbruch überführt. Ersatzteile wurden noch für den Brudertriebwagen Bef 4/4 641 entblösst. (0847) Schön im Licht präsentiert sich auf dem Bild 0848 das Bahnhofgebäude mit den Räumlichkeiten der Direktion in Tramelan mit dem Zugspaar 131/132 mit den ABe 2/6 631 und 633.
Eine wichtige Einnahmequelle bei der CJ ist der Güterverkehr so z. B. Holztransporte auf Rollschemmeln des Typ Ua (0852) oder auch die Kehrichttransporte, auf dem Bild 0853 mit einer Gesamtübersicht des Bahnhofareal Tramelan mit dem Dorfkern.
Mit den Bilder 0854 und 0858 werfen wir noch ein Blick in die freundliche Depothalle der CJ mit dem BDe 4/4 II 614-Pendelzug mit dem ABt 714 und dem 2014 von der FW übernommen Be 4/4 616. Weiter besitzt die CJ auch eine Unterflurdrehbank des Typ Talgo. (De 4/4 II 411).
Das Bild 0861 mit dem Depotgebäude und der Weichenlaterne von den guten alten Zeiten vermittelt doch noch einen Hauch Eisenbahn-Romantik im Berner Jura. Die Vorstellung der CJ wurde mit einem Apéro im Bahnhof Tramelan abgeschlossen. Ein herzlicher dank geht hier an die Herren Bolliger und Zuber sowie den Depot-/Werkstattleiter von Tramelan die der ProBEM-Delegation ermöglichten die CJ so kennen lernen zu dürfen. Mehr über die CJ kann über die HP www.les-cj.ch erfahren werden, welche u. a. ihr Rollmaterial ausführlich dokumentiert.

Neben der CJ blüht die Eisenbahn-Romantik auch im Vallée de Tavannes noch auf. Sind die Bahnhöfe auch heute noch mit Personal besetzt, was die Kundschaft nach wie vor schätzt. Weiter findet man in Tavannes mit der Kreuzung der Züge 7317 und 7364 auf dem Bild 0863 oder auch in Reconvilier mit dem einfahrenden Zug 7325, Moutier – Biel/Bienne mit dem ABe 526 285-7 (GTW 2/8 Arc Jurassien ex BLS ex RM) auf dem Bild 0864, immer noch die altertümliche Infrastruktur an. Die 25,1 km lange Linie 226 durch das Vallée de Tavannes wurde übrigens am 02. Mai 1937 elektrifiziert.
 
Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Hotel du Midi in Reconvilier führte dann ProBEM-Präsident Aldo Hänni durch die 17. MV. wo u.a. noch eine Resolution zum Bahnangebot im Vallée de Tavannes mit den Schwerpunkte Fahrplan und Rollmaterial verabschiedet wurde. Mehr über diese Resolution und Aktivitäten von ProBEM kann unter www.pro-bahn.ch entnommen werden.
 
Ein grosses Dankeschön geht an Herbert Donzé für die Organisation dieses informativen Eisenbahnertages im Berner Jura.



 

 




Die BLS im Winter

 

 


In der Woche 6 haben wir sicher alle die zwei Worte “klirrende Kälte” x-mal gehört oder gelesen resp. sind wir ihr im Alltag auch begegnet. Weiter schrieb der EA-Bahnonkel im Eisenbahn Amateur 2/15 den Artikel “Winterzeit – Problemzeit?” welchen ich allen nur empfehlen kann. Grund genug heute Nachmittag nach Kandersteg zu fahren um einen Augenschein von der BLS zu nehmen. Immer wieder bietet Kandersteg und seine Natur interessante Sujets wie auch die fünf Aufnahmen in der Zeitspanne zwischen 14:00 und 15:00. Da noch in sechs Kantone die Sportferien begannen, führte dies automatisch zu hohen Frequenzen am Autoverlad. Wieder einmal mehr erledigten die braunen Re 4/4 der BLS oder von einigen auch “Bären” genannt ihre Aufgaben mit Bravour. Die sieben Autopendelzüge wurden von den Re 4/4 162; 165; 169; 182; 191; 192 und 195 geführt. Weiter übernahm die Re 4/4 180 am AP 42 die Rolle des Steuerwagens BDt, (Zuglok Re 4/4 182) – wir sehen sie auf dem Bild 5754 mit den BDt 957 - vor dem AP 32 mit der Re 4/4 195 und dem BDt 948 vor dem AP 21 mit der Re 4/4 165 in der verzuckerten Winterlandschaft in Kandersteg wo noch der Hochnebel dominierte.

Plötzlich stach die Sonne durch und die Birre, Aermighorn und Sattelhorn zeigten sich bei schön blauem Himmel. (Bilder 5759 und 5761) Doch neben den beiden ausgebuchten Autopendelzüge sehen wir auch die Mitarbeiter der BLS sowie die geheizten und vom Schnee befreiten Weichen. Das wie heute zwischen Kandersteg und Goppenstein sieben Autopendelzüge, zwei RE, Bern – Brig – Bern und drei Güterzüge in der Richtung Süd-Nord in einer 60-minütigen Zeitspanne verkehren konnten verlangt automatisch einen störungsfreien Betrieb, welcher wie heute dank den Eisenbahner an der Basis ermöglicht wird, ihnen gebührt ein grosser Dank. Es bleibt zu hoffen das diese Sicht auch von Verwaltungen der einzelnen EVU geteilt wird! Die letzten Bilder widmen wir den braunen Re 4/4 die am Autoverlad vor allem ein regelmässiges Temperatur-Wechselbad erleben vom Gefrierpunkt draussen bis zu “sommerlichen” im Lötschberg-Scheiteltunnel. Auf dem Bild 5762 fährt die am 20. Mai 1965 noch als Ae 4/4 II 262 übernommene Re 4/4 162 mit dem AP 43 und BDt 956 von Goppenstein her in Kandersteg ein und auf dem Bild 5765 die am 19. Juni 1967 ebenfalls noch als Ae 4/4 II 265 von der damaligen Berner Alpenbahn-Gesellschaft Bern-Lötschberg-Simplon (BLS) übernommene Re 4/4 165 mit AP 21 und BDt 948 an der Kander kurz vor dem Autoverladebahnhof.

Diese beiden Lokomotiven erhielten je am 17. November 2014 (162) und 16. Januar 2015 (165) eine technische Kontrolle (TK) anstelle der fälligen R1. Doch bereits 2009 erhielten die Re 4/4 163, 164 und 166 eine TK und darauf durchliefen sie die fällige R1. Es bleibt zu hoffen, dass die bls auch in der nahen Zukunft auf die nach wie vor zuverlässigen braunen Re 4/4 setzt. Heute haben sie wieder einmal mehr den Beweis erbracht. Kann weiter gerade während Ferienbeginn-/Ende einen Besuch in Kandersteg und seiner Umgebung empfehlen, denn auf dem Abschnitt vom Bahnhof bis zum Nordportal des Lötschbergtunnels gibt es immer wieder Möglichkeiten die Züge der bls in der Natur zu verewigen.


 

 





Der Kunde und die BLS

 

 


Seit dem Fahrplanwechsel 2014 setzt die BLS auf der Berner S-Bahnlinie 1, Thun – Bern – Fribourg ausschliesslich Doppelstock-Triebzüge des Typ RABe 515 ein, in den HVZ werden dabei einige Züge mit zwei Einheiten geführt. 

Ab dem Fahrplanjahr 2015, Beginn am 14. Dezember 2014 führte die BLS die S1-15130 und 15166, Thun ab 7.43 und 16.43 nach Bern – Fribourg (Bern ab 8.15 und 17.15 nur noch mit einem MUTZ. Dieser Umstand wurde in der “Berner Zeitung” vom 08. Januar d. J. publik und der Verfasser dieses Berichtes stelle den Umstand bei der Heimkehr auf seinem Arbeitsweg von Flamatt nach Bümpliz Süd fest, indem er in Flamatt immer eine überbelegte S1-15166 antraf, wo sogar viele Kunden nach der Abfahrt Flamatt in Richtung Fribourg mit Stehplätze im Einstiegbereich wie selbst in der oberen Etage vorlieb nehmen mussten. Nachdem nun viele Kunden, wie auch der Verfasser, via BLS-Kundendienst auf diese Umstände hinwiesen, entgegnete die BLS am 30. Januar d.J. in ihrem aktuellen Newsletter, dass sie mit dem Slogan “Wieder doppelt soviel Platz in der S1” auf die geäusserten Kundenanliegen eingeht und seit heute, 02. Februar d. J. die beiden S1-15130 und 15166 wieder mit zwei MUTZen führt wie auf dem Bild mit der heute Abend in Flamatt einfahrenden S1-15166 mit zwei RABe 515.


 

 


Die Adelbodener Skitage und die BLS

 

 


An diesem Wochenende gingen die 59. Internationalen Adelbodner Skitage über die Bühne. Der gestrige schon fast frühlingshafte Samstag lockte über 29’000 Skifans ans legendäre Chuenisbärgli an. Dabei konnten die mit dem öV anreisenden Fans vom RailAway-Kombi-Angebot profitieren. Das OK Ski-Weltcup Adelboden und die BLS empfahlen die Anreise mittels Bahn bis Frutigen und dann die Weiterfahrt mittels integrierten Shuttle-Bus direkt ins Zielgelände. Zusätzlich erhöhte die BLS mit vier (SA) resp. drei (SO) zusätzlichen Extrazüge das Sitzplatzangebot.

Grund genug gestern, 10. Januar 2015 in Frutigen einen 1/2–stündigen Augenschein zu nehmen. Auf dem Bild 5737 sehen wir in Spiez rechts der mit einem Zusatzmodul verstärkten IC 806, Romanshorn – Brig wo bereits viele Skifans auf den nur an C verkehrenden R 6763 nach Frutigen umstiegen. 

Die BLS führte diesen Zug bereits mit den RABe 515 027-1 und 023-0, welche um 8.55 Uhr in Frutigen eintrafen (Bild 5738) wo die Passagiere durch die BLS-Event und Security-Teams auf die Shuttle-Busse verwiesen wurden. Drei Minuten später traf der RABe 515 013-1 von Bern her auf dem Gleis 3 in Frutigen ein. (Auf dem Bild 5739 weisen die BLS-Mitarbeiter die Passagiere dann via Unterführung in Richtung Ausgang Ost/Seite Interventionszentrum, wo dann die Fahrt mit den zusätzlichen Shuttlebusse in Richtung Engstligental weiterging. 

Das letzte Bild (5745) dokumentiert wie professionell die BLS-Mitarbeiter bei solchen Anlässen umgehen. Soeben ist der Vorläufer des RE 4163 von Bern her eingetroffen wo auch wieder viele Leute aussteigen und links fährt gerade ein BLS-Cargozug vorbei. Auch wenn der Güterzug mit reduzierter Geschwindigkeit den Mittelperron des Bahnhofs Frutigen passierte – besteht doch in solchen Situationen ein Risiko vor allem wenn eine beachtliche Anzahl der Besucher des Ski-Weltcuprennens bereits alkoholisiert zum Zuge ausstiegen! Leider ein gesellschaftlicher Zeitgeist – welcher beim Briefing eines solchen Anlasses berücksichtigt werden muss.

      

Hier hat die BLS wieder gute Arbeit geleistet u. a. auch mit dem Einsetzen von DOSTO für die Führungen von Bern nach Frutigen resp. zurück. Hier kamen die MUTZen der BLS voll zur Geltung. Hoffen wir das MUTZen bei der BLS auch im Tagesgeschäft weiterhin zur Geltung kommen,  so setzt die BLS laut Medienberichte auf der S-Bahn-Linie 1, Thun – Bern – Fribourg in den HVZ bei einigen Zügen nur noch einer anstatt zwei MUTZen ein, was vor dann zu dichtem Gedränge führt resp. die Kunden müssen mit Stehplätzen vorlieb nehmen. Hoffentlich löst die BLS schon in ihrem eigenen Interesse diese alles andere als kundenfreundliche Sparmassnahme wieder auf.


 

 


Das 19. Jahrestreffen des Rail Road Romance Reisen

 

 


Am Samstag, 24. Januar 2015 ging in Thun das 19. Rail Road Romance Jahrestreffen über die Bühne.

Dr. Hans Peter Häberli, Gründer und Leiter der RRR Reisen konnte über 30 Gäste im Berner Oberland empfangen. Nach dem Empfang auf der MS Stockhorn konnte neben einer Stadtführung und Schlossbesichtigung auch die alte BLS-Schiffswerft von 1904 unter der Leitung von Herrn Stefan Wiedmer, Leiter Werft Thunersee besichtigt werden. Im Mannschaftsraum der Werftanlage erläuterte uns Herr Wiedmer die Geschichte der Schifffahrt auf dem Thunersee von den Anfängen bis in die heutige Zeit. Nicht fehlen durfte in seinem unterhaltsamen Vortrag die Geschichte über die MS Oberhofen welche von Holland wieder zurück ins Berner Oberland kam. Am 14.November 2013 wurde die MS Oberhofen bei der Schiffländte in Thun erfolgreich eingewässert. Die Teilnehmer an dieser Führung kriegten die MS Oberhofen in der Werfthalle von 1904 noch zu Gesicht. (Bilder 0761 und 0765) Das Motorschiff befindet sich in seiner Aufarbeitung. Da die Werfthalle aus Sicherheitsgründen im Frühjahr 2016 geschlossen werden muss – kann sie dank einstimmigen Beschluss des Grossen Rat des Kantons Bern zu einem Kredit von 12,8 Mio CHF durch einen Neubau ersetzt werden, welcher für die Wartungsarbeiten 2016/2017 dem Betrieb übergeben werden kann. Wir danken hier Herr Wiedmer von der BLS für die informativen Einblicke zum Schiffsverkehr auf dem Thunersee.

Dann gings mit dem STI-Bus wieder zurück zum Bahnhof Thun, wo der Besuch der faszinierenden Spur-0-Modellbahnanlage der Thuner Eisenbahnamateure (TEA) im Estrich des SBB-Dienstgebäudes anstand.

Nach dem Empfang durch Präsident Jürg Reimann konnte die RRR-Delegation diese Spur-0-Modellbahnanlage, welche u. a. neben BLS-Streckenabschnitte auch eine Schmalspurstrecke aufweist, so richtig geniessen. So sehen wir auf den Bilder 0769 über das Stellwerk die Rollmaterialsituation kurz nach der Fusion BLS/RM von 2006/2007, über den Bahnhof “Uebeschi” auf dem Bild 0770 und der Station Blausee-Mitholz mit dem Bietschtal-Viadukt auf dem Bild 0772. Das Bild 0774 zeigt die Brienzer Rothorn-Bahn. Auf dem Bild 0776 sehen wir einen “ehemaligen RM-Pendelzug” auf dem Bietschtal-Viadukt welcher ab 2007 auch im Maasstab 1:1 auf der Südrampe anzutreffen war. Kurz danach überquert der TEE ROLAND mit der SBB-Re 4/4 II 11161 den stählernen Viadukt über dem Bietschtal. Die am 17. Juni 1969 von den SBB übernommene Re 4/4 II 11161 verkehrte von der Ablieferung bis 1981 in den TEE-Farben. Am 16. Juli 1981 kam sie nach einer Revision im klassischen SBB-Grün in den Betrieb zurück. Sie gehört heute zu den wenigen Re 4/4 II, welche nach wie vor im Grün unterwegs sind. (0777).

Auf dem Bild 0781 sehen wir das legendäre Bruchsal-Stellwerk von Kerzers, bei den TEA als “Uebeschi Süd” mit der “Reserve”- Re 465 007-3 der BLS. Auf dem Bild 0782 sehen wir die von den Thuner Eisenbahn Amateure “angepasste” BLS-Re 4/4 194 Thun. Denn wir wissen alle das die letzte Serie der BLS-Re 4/4 190-195 mit einem Einholmstromabnehmer ausgerüstet wurden, die Re 4/4 194 wurde am 03. März 1983 von der BLS übernommen. Eine Poweraufnahme ist sicher die Foto 0783 mit der grünen SBB-Re 6/6 11606 “Turgi” und der Ae 4/4 251 der BLS. Bei den Thuner Eisenbahn Amateure zeigt sich die geschichtsträchtige Lokomotive im Zustand seit der Ablieferung resp. Uebernahme der BLS vom 16. November 1944 mit zwei Stromabnehmer und den je vier Jalousinen pro Kastenseite. Den Abschluss der Bilder über den TEA macht die Aufnahme 0784 mit dem 1959 dem Betrieb übergebene Stellwerk des Bahnhofs Spiez, es musste dann Ende der 1990er Jahre während dem Bahnhofumbau aus Platzgründen abgerissen werden sowie einem der 1910 an die damalige Berner Alpenbahn-Gesellschaft Bern-Lötschberg-Simplon (BLS) gelieferten Triebwagen der Serie Ce 2/4 781-783. An dieser Stelle sei Präsident Jürg Reimann und seiner Crew herzlich gedankt, welche heute für uns exklusiv ihre Tore öffneten. Mehr über den am 14. Januar 1957 gegründeten Verein kann man unter www.tea-thun.ch entnehmen.

Das RRR-Jahrestreffen wurde anschliessend durch das gemeinsame Mittagessen in der Aarestube im Hotel Freienhof abgerundet.

Die letzte Aufnahme (0787) zeigt den Perron 3 im SBB-Bahnhof Thun mit den Gleisen 4 und 5, welche heute den Zügen der von der BLS betriebenen S-Bahn Bern dienen mit der S1-15166 nach Fribourg/Freiburg und S4-15463 via Belp – Bern nach Langnau i.E.

         

Ein herzlicher Dank geht an Dr. Hans Peter Häberli und Verena Burtschi für die Organisation dieses interessanten Eisenbahnertag.


 

 


 

 


Mit dem öV zu den Adelbodener Skitagen im Januar 2015

 

 


An diesem Wochenende gingen die 59. Internationalen Adelbodner Skitage über die Bühne. Der gestrige schon fast frühlingshafte Samstag lockte über 29’000 Skifans ans legendäre Chuenisbärgli an. Dabei konnten die mit dem öV anreisenden Fans vom RailAway-Kombi-Angebot profitieren. Das OK Ski-Weltcup Adelboden und die BLS empfahlen die Anreise mittels Bahn bis Frutigen und dann die Weiterfahrt mittels integrierten Shuttle-Bus direkt ins Zielgelände. Zusätzlich erhöhte die BLS mit vier (SA) resp. drei (SO) zusätzlichen Extrazüge das Sitzplatzangebot.

Grund genug gestern, 10. Januar 2015 in Frutigen einen 1/2–stündigen Augenschein zu nehmen. Auf dem Bild 5737 sehen wir in Spiez rechts der mit einem Zusatzmodul verstärkten IC 806, Romanshorn – Brig wo bereits viele Skifans auf den nur an C verkehrenden R 6763 nach Frutigen umstiegen. 

Die BLS führte diesen Zug bereits mit den RABe 515 027-1 und 023-0, welche um 8.55 Uhr in Frutigen eintrafen (Bild 5738) wo die Passagiere durch die BLS-Event und Security-Teams auf die Shuttle-Busse verwiesen wurden. Drei Minuten später traf der RABe 515 013-1 von Bern her auf dem Gleis 3 in Frutigen ein. (Auf dem Bild 5739 weisen die BLS-Mitarbeiter die Passagiere dann via Unterführung in Richtung Ausgang Ost/Seite Interventionszentrum, wo dann die Fahrt mit den zusätzlichen Shuttlebusse in Richtung Engstligental weiterging. 

Das letzte Bild (5745) dokumentiert wie professionell die BLS-Mitarbeiter bei solchen Anlässen umgehen. Soeben ist der Vorläufer des RE 4163 von Bern her eingetroffen wo auch wieder viele Leute aussteigen und links fährt gerade ein BLS-Cargozug vorbei. Auch wenn der Güterzug mit reduzierter Geschwindigkeit den Mittelperron des Bahnhofs Frutigen passierte – besteht doch in solchen Situationen ein Risiko vor allem wenn eine beachtliche Anzahl der Besucher des Ski-Weltcuprennens bereits alkoholisiert zum Zuge ausstiegen! Leider ein gesellschaftlicher Zeitgeist – welcher beim Briefing eines solchen Anlasses berücksichtigt werden muss.

Hier hat die BLS wieder gute Arbeit geleistet u. a. auch mit dem Einsetzen von DOSTO für die Führungen von Bern nach Frutigen resp. zurück. Hier kamen die MUTZen der BLS voll zur Geltung. Hoffen wir das MUTZen bei der BLS auch im Tagesgeschäft weiterhin zur Geltung kommen,  so setzt die BLS laut Medienberichte auf der S-Bahn-Linie 1, Thun – Bern – Fribourg in den HVZ bei einigen Zügen nur noch einer anstatt zwei MUTZen ein, was vor dann zu dichtem Gedränge führt resp. die Kunden müssen mit Stehplätzen vorlieb nehmen. Hoffentlich löst die BLS schon in ihrem eigenen Interesse diese alles andere als kundenfreundliche Sparmassnahme wieder auf.