Schweizerischer Eisenbahn-Amateur-Klub Zürich SEAK

Die Vereinigung der Eisenbahnfreunde

 
 

Aufnahmen und Text - sofern nicht anders angegeben - von Bernhard Ledermann


Mit dem SEAK auf die V-Bahn

Liebe Eisenbahnfreunde

Am 25. April 2022 besuchte eine 19-köpfige SEAK-Delegation die V-Bahn https://www.jungfrau.ch/jungfraujoch-top-of-europe/v-bahn/  Sicher habt Ihr schon sehr vieles über diese Generationenprojekt aus diversen Quellen vernommen, daher konzentriere ich mich hier in diesem Bericht auf das Angetroffene in der Praxis.

Wie u. a. in der Sonderbeilage "Jungfrau" der "Schweizer Illustrierte" vom Dezember 2020 zu entnehmen ist verbindet das hochmoderne Terminal in Grindelwald nicht nur eine urbane Architektur mit höchstem Bergbahnkomfort, sondern es gibt dem Besucher beim Eintreten von der BOB-Haltestelle her auch einen Grund zum Nachdenken und zwar mit dem Bild 03173 wo die Jungfraubahnen nicht nur mit einem Laufband in das Terminal führen sondern auch auf die aktuelle Situation unserer Gletscher mit derem Schwund hinweisen. Die beiden nächsten Bilder 03175 und 03178 zeigen das Flughafenflair, welches vom jetzigen Zielpublikum auch verlangt wird mit dem hellen Bistro mit Blick auf den Eiger Express sowie die Shoppingwelt u. a. mit "Lindt" bekannt für seine Lindor-Kugeln.


Vis-à-vis von "Lindt" können sich die Eisenbahn- und Seilbahn-Freunde auf Ihr Hobby konzentrieren und zwar mit dem Blick durch eine grosse Glaswand auf den Eiger Express mit den von Garaventa gelieferten Kabinen. (Bild 03178a). Auf dem Bild 03179 sehen wir das grosszügig und lichtmässig hell gestaltete Terminal mit den Schalter für Individuelle und Gruppenreisende sowie mit den Monitoren wo sich die Gäste auf die aktuellen öV-Verbindungen in der Jungfrauregion informieren können. Vollautomatisch erfolgt dann das Boarding auf dem Bild 03184 in Richtung Eigergletscher wo wir zuvor noch mit dem Bild 03185 einen Blick auf die Technik u. a.mit den technischen Details zum Zug- und Tragseil werfen können. 


44 Kabinen des Eiger Express bieten Platz für je 26 Passagiere versehen mit Sitz- und Scheibenheizung sowie WLAN und durch GPS gesteuerten Infotainment-Bildschirme. Weiter sind die Kabinen für die Skis mit Halterungen in deren Boden versehen. An diesem 25. April d. J. am ersten Tag der Nachsaison 2022, welcher sich auf auf das Passagieraufkommen im Terminal auswirkte konnte die SEAK-Delegation geschlossen in einer Kabine die 900 Sekunden auf einer Länge von 6483 Meter und 1385 Höhenmeter sowie über sieben Masten starten. Das Bild 03188 zeigt den Eiger Express mit den 2 Tonnen schweren Kabinen beim 55 m hohen Mast 2 sowie in der einmaligen Nebenlandschaft auf dem Bild 03189. Im Gebiet Chräjenbiel erreicht die Kanine mit der SEAK-Delegation auf dem Bild 03192 den 20.5 m hohen Mast 6 mit Blick auf den folgenden Mast 7 mit einer Höhe von 29,5 m. Diese Witterung, nicht das Postkartenwetter, welches wir von der Jungfraubahn-Region sonst kennen, eignete sich daher gut für die Aufnahmen von technischen Details der V-Bahn, wie auch auf dem Bild 03193 kurz vor der Bergstation Eigergletscher. Weitere technische Informationen über die V-Bahn sowie zu der Strecke, Kabinen, Seile, etc. könnt Ihr ab der Grafik Eiger-Express entnehmen. 


Mittels weiterem Rollband und Boarding in der Bergstation Eigergletscher erreichen die Gäste die Jungfraubahn wo auf dem Gleis 3 der Bhe 4/8 222 als Zug 1563 auf das Jungfraujoch wartet.(Bild 03211) Auch hier können die Eisenbahn-Interessierten die Bahntechnik in der lichtdurchfluteten Halle am Eigergletscher bestaunen resp.besichtigen. Das Schlussbild dieser Reportage (9250) zeigt wieder den Bhe 4/8 222 der JB und zwar am 23. Februar 2022, an einem prächtigen Wintertag wo er das Terminal Eigergletscher als Zug 1559 in Richtung Jungfraujoch verlässt. 


Da wie bereits erwähnt an diesem 25. April d.J. der Eiger Express nicht die Frequenzen erreichte, Nachsaison/Wetter, eignete sich dieser Tag gut um das Terminal in Grindelwald so richtig zu "beschnuppern" was ich jedem einzeln nur empfehlen kann, denn hier ist den Jungfraubahnen ohne da nun mit Superlativen zu glänzen ein Meisterwerk gelungen mit zeitgemässer und zugleich ästhetischer Architektur in der Bergwelt der Jungfrauregion und weiter sind die 900 Sekunden dauernden Fahrten sehr angenehm und mit nur sieben Masten nahmen die Jungfraubahnen auch dementsprechend Rücksicht auf die Berglandschaft.


Doch mit modernster Technik und dementsprechenden Architektur ist es nicht getan, sondern auch der Service muss stimmen, Dies setzten die Jungfraubahnen auch in Tat um, so konnte die SEAK-Delegation mittels einer einzigen Anfrage eine Fahrt mit der V-Bahn sowie mit einem guten Mittagessen im Restaurant Eigergletscher direkt buchen, was auch beim Beziehen der Tickets am Terminal sowie der Reservation im Restaurant am Eigergletscher perfekt klappte. Dieser Service wurde durch die angenehme Zusammenarbeit beim Bestellen dieser Buchung sowie durch die herzlichen und zugleich kompetenten Mitarbeiter vorort dementsprechend vervollständigt.

Für das Zustandekommen dieser gelungenen Exkursion in die Bergwelt der Jungfrauregion mit modernster Technik geht ein grosses Dankeschön an die involvierten Mitarbeiter der Jungfraubahnen sowie an die Herren Werner Baumann, Hans Weiss und Peter Michel vom SEAK für deren interner Co-Mitarbeit zur Planung und Durchführung dieser Exkursion.

Mit diesen Bilder aus der Jungfrauregion wünsche ich Euch allen noch eine schöne Zeit

 
 
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