Schweizerischer Eisenbahn-Amateur-Klub Zürich SEAK

Die Vereinigung der Eisenbahnfreunde

 
 

Aufnahmen und Text - sofern nicht anders angegeben - von Bernhard Ledermann


Komponenten bei der SOB


Liebe Eisenbahnfreunde


Am 23. Oktober 2022 traf sich das Reiseteam des SEAK, www.seak.ch in Samstagern zu einem Austausch.

Angewählt als Location wurde natürlich zu "175 Jahre Schweizer Bahnen" das in Samstagern ansässige Service-Zentrum der SOB. Die SOB konzentrierte sich bei diesen zwei Tage der offenen Tore mehrheitlich auf Komponenten ihrer Triebfahrzeuge.

So sehen wir auf dem Bild 03340 eine automatische Kupplung Typ Faiveley https://de.wikipedia.org/wiki/Faiveley_Transport_Schwab für die Flirt-Flotte.


Die Bilder 03341 und 03342 widmen wir den Stromabnehmer, und zwar einem stark abgenutzten sowie einem neuen Einholmstromabnehmer, wo wir auch Komponenten wie die Schleifstücke, Oberarm, Unterarm und den Hebeantrieb erkennen. Dass die Schweizerische Südostbahn AG ihre Werkstätte in Samstagern ausbauen will zeigt auch das Bild 03343, welches aufzeigt wie heute Drehgestelle noch verschoben werden, mehr dazu kann unter https://direkt.sob.ch/news-detail/eine-neue-und-laengere-halle-die-suedostbahn-baut-das-service-zentrum-samstagern-aus entnommen werden. 



Weiter konnten in Samstagern auch Drehgestelle (Bild 03345) und Achsen (Bild 03347) der Flirt-Familien bestaunt werden. Auf dem Bild 03348_m sehen wir den 2018 von Stadler Rail übernommene RABe 526 002-1, Typ Flirt 3.



Unter den Motto "Früher und Heute" zeigen die Bilder 03349_m je ein Hauptschalter, links noch aus Keramik sowie auf dem Bild 03349_m1 je ein Kompressor, wo auch die zeitlichen Unterschiede resp. Weiterentwicklungen nicht zu übersehen sind.


Das Abschlussbild 03349_m2 zeigt einen Traverso der SOB unterwegs als Voralpen-Express IR 2026, St. Gallen - Luzern, welcher von Samstagern her die Steigung in Richtung Schindellegi-Feusisberg in Angriff nimmt und zugleich auch die Kantonsgrenze von Zürich nach Schwyz passiert.







Der SEAK bei der BLS, Part I und Part II


Liebe Eisenbahnfreunde

Am 13. Juli 2022 besuchte eine 26-köpfige Delegation des Schweizerischer Eisenbahn-Amateur-Klubs Zürich, www.seak.ch die bls.

Das Vormittagsprogramm umfasste die Besichtigung des Lötschberg-Basistunnels (NEAT). Nach der Ankunft in Frutigen wurden die 26 Teilnehmer an diesem prächtigen Tag von den Besucherführenden, den Herren Patrick Belloncle und Hansueli Haldimann im Besucherzentrum im historischen Bahnhof Frutigen begrüsst umringt von den Fisistöcken, Balmhorn, Altels und dem Elsighorn. (Bild 003232_m) Im Besucherzentrum konnten die SEAKler in zwei Gruppen wissenswertes am Tunnelmodell des 34'577 m langen LBT's, sowie zur Sicherheit und Intervention entnehmen. Wir beachten auf dem Bild 03234 auch die schön sanierte Innenarchitektur des BLS Besucherzentrums, welches sich im Aufnahmegebäude der ehemaligen Spiez-Frutigen-Bahn (SFB) von 1901 befindet, welches zum 100 Jahre-Jubiläum der bls dementsprechend angepasst wurde.


Nach der Instruktion Sicherheit im Tunnel und dem Ausrüsten mit Helmen und Westen führte die Fahrt mittels zwei Kleinbussen an der breitesten Treppe Europas" am Nordportal des Basistunnels via Fensterstollen zum Fusspunkt Mitholz wo dann in der ausgebrochenen Weströhre in Blickrichtung Visp im LBT erstmals so "richtig fotografiert" wurde. (Bild 03241_m)


Mit den genau 34'576,6 m sprechen wir von der Oströhre des Lötschberg-Basistunnels, die 27,2 km lange Weströhre, welche auch individuell besichtigt werden kann, mehr dazu unter www.bls.ch sind vom Südportal her bis zur Spaltungsweiche Ferden Nord (Spurwechsel) 13,2 km mit der Bahntechnik ausgerüstet und dementsprechend auch seit dem 15. Juni 2007 im Betrieb. Die restlichen 14 km der Weströhre von Ferden Nord bis zur Diensthaltestelle Mitholz sind ausgebrochen und im Rohbau belassen. Dies ist ein Kapitel Schweizer Verkehrspolitik für sich was der Bundesrat an der damaligen Sitzung vom 24. April 1996 beschloss....nun lobbyieren mehrere Organisationen und Politiker für den Vollausbau des LBT's. Dazu kann auch auf der Website des Lötschberg-Komitees unter www.loetschberg-komitee.ch vieles dazu entnommen werden. Doch wenden wir uns an diesem prächtigen Eisenbahnertag im Berner Oberland wieder der Praxis zu und zwar mit der Versuchsstrecke im Massstab 1:1, welche nach einem gut 10 minütigen Fussmarsch auf dem Bild 03246_m erreicht wurde. Via eine Querverbindung, wo insgesamt 108 Stück die beiden Röhren miteinander verbinden konnten auf dem Bild 03247_m die SEAKler durch ein Spezialfenster ein Blick in die Oströhre des LBT's werfen und die Durchfahrt des IC 810, Romanshorn - Brig mit 180 km/h fotografisch festhalten. 


Die zweite Gruppe des SEAK's konnte das gleiche Prozedere mit dem IC 817 in der Fahrrichtung Süd-Nord bildlich festhalten. Auf dem Bild 03249 werfen wir ein Blick in einen der insgesamt 108 Querschläge, welche auch als Rettungswege zwischen den beiden Tunnelröhren dienen sowie weiter mit insgesamt 1450 Schränke ausgestattet sind. Darin befinden sich Anlagen für die Stromversorgung, für die Arbeits- und Notbeleuchtung, die Datenübertragung, die Türsteuerung sowie die Sicherungs- und Funkanlagen. Das Bild 03250_m im Versuchstunnel zeigt symbolisch, für was sich die Lobbyierenden einsetzen, damit die restlichen 7 km zum Portal Frutigen auch ausgebrochen werden dürfen, entscheiden wird das Bundes-Parlament der Schweiz dazu im nächsten Jahr. Gehen wir wieder zur Versuchsstrecke, wo auf dem Bild 03253 die SEAK-Delegation auch wissenswertes zur festen, schotterlosen Fahrbahn entnehmen konnte. Denn die Schwellen im LBT liegen nicht direkt auf der Betonsohle, sondern in einem Gummischuh, der die Schläge absorbiert. Weiter ist der LBT mit 57 km Geleise versehen, darunter drei Weichen. Die grösste Weiche mit einer Länge von 160 m kann in abgelenkter Stellung mit einer Geschwindigkeit von 180 km/h befahren werden. Wenn wir schon auf der Versuchsstrecke sind werden wir noch ein Blick zur Fahrleitung, welche für eine Vmax von 250 km/h ausgelegt und in Abschnitten von ca. 6 km schaltbar ist. Weiter ist der LBT für das Lichtraumprofil "Lötschberg-Shuttle" mit einer Fahrdrahthöhe von 5,85 m ausgelegt, damit können alle in Europa verkehrenden Züge den Tunnel befahren. 


Detaillierte Informationen rund um den Bau des LBT's kann in der Ausstellung vor der Versuchsstrecke in der Weströhre (Bild 03254) entnommen werden. Zum Schluss der Besichtigung konnten die 26 Teilnehmer noch ein Blick in die Technikzentrale West werfen. In den mit Krananlagen ausgestatteten Technikzentralen im Tunnel befinden sich sämtliche Einrichtungen für die Bahn- und Infrastrukturstromversorgung. Weiter sind in den 12 Technikzentralen, welche aus Sicherheitsgründen jeweils paarweise gebaut wurden mit insgesamt 136 Containern versehen, in welchen zusätzlich auch die Stromversorgungen für Funk, Stellwerke und die Klimatisierung untergebracht sind. (Bilder 03255 und 03257). Die unbemannten Technikzentralen werden von der Betriebszentrale Spiez über die beiden Vor-Ort-Leitstellen in Frutigen und Raron überwacht und gelenkt. 


Nach gut zwei Stunden bei angenehmen 18 Grad Celsius erfolgte die Rückfahrt nach Frutigen ins Besucherzentrum. wo die SEAK-Teilnehmer nach der Verdankung und Verabschiedung auf dem Bild 03258 nochmals einen Blick auf das BLS Besucherzentrum mit einem Kleinbus sowie der Ae 8/8 275 und einem B-Lego warfen, bevor die Fahrt mit dem RE 4268 nach Spiez unter die Räder genommen wurde.


Für den Part I geht ein grosses Dankeschön an Frau Madeleine Kyburz vom Besucherzentrum für die Zusammenstellung des Programmablaufes und auch an die Herren Patrick Belloncle und Hansueli Haldimann nicht nur für deren Erläuterungen rund um den LBT sondern auch auf das Eingehen auf die zahlreichen Fragen der SEAK-Teilnehmer sowie auch für deren Betreuung rund um den Transport und im Tunnel.

Ein Besuch im Lötschberg-Basistunnel, welcher über die bls-Website gebucht werden kann, ist mehr als nur empfehlenswert, das gleiche gilt auch für ein Besuch im BLS-Besucherzentrum, wo die Info-Broschüre "Lötschberg-Basistunnel bezogen werden kann, welche mir als zusätzliches Hilfsmittel für diese Reportage diente.

Zum Nachmittagsprogramm mit dem Besuch der Werkstätte Spiez folgt eine weitere Reportage mit dem Part II.



Liebe Eisenbahnfreunde

Besten Dank für Eure zahlreichen positiven Feedbacks zum Part I.

Wie bereits angekündigt folgt nun der Part II welcher nach einem guten Mittagessen im Spiezer Restaurant & Lounge, ex Bahnhofbuffet über die Bühne ging.

Nach einem gut 10-minütigen Fussmarsch erreichte die SEAK-Delegation die Werkstätte Spiez wo sie von Herrn Kaspar Streiff, Leiter betriebsnahe Instandhaltung Spiez begrüsst wurde. Danach erfolgte eine Präsentation der aktuellen Aufgaben der Werkstätte Spiez. Wie Ihr alle wisst wurde die Werkstätte Spiez in der Zeitspanne vom November 2017 - Dezember 2019 für 88.9 Mio Schweizer Franken dementsprechend umgebaut. Mehr darüber könnt Ihr auf der Website der bls unter folgendem Link entnehmen: https://www.bls.ch/de/unternehmen/projekte-und-hintergruende/neue-werkstaetten/umbau-spiez Somit konzentriert sich die Werkstätte Spiez auf die betriebsnahe Instandhaltung, welche uns Herr Streiff in seiner Präsentation ausführlich erläuterte. 

Zusammen mit Herrn Daniel von Bergen, Teamleiter Wartung führte Herr Streiff die 26-köpfige SEAK-Delegation in zwei Gruppen durch die Werkstätte Spiez. Das Bild 03259 zeigt die umgebaute Halle, welche in den Jahren 1984/1985 erstellt wurde mit den beiden RBDe 565-Pendelzüge 732-5 und 723-4. Danach ging es in die neue Halle aus den Jahren 2018-2019, welche 145 m lang, 37.5 m breit und 10 m hoch ist. Weiter verfügt sie über 4 Gleise, welche eine Länge von je 114 m aufweisen, wo wir auf dem Bild 03262 den ersten Blick hinein werfen können. Auf dem Bild 03264 sehen wir Drehgestelle der Typen RABe 515, RABe 535 sowie RBDe 565 (Hintergrund), welche hinweisen dass in der neuen Halle Arbeiten u.a. wie die Kontrolle der Räder und den Bremsbeläge, Reparaturen an Heizung/Klimagerät sowie im Innern des Zuges vorgenommen werden. 


Auf dem Bild 03266 sehen wir den RBDe 565-Pendelzug 736-6 zusammen mit B6 623 und ABt 976 sowie den RABe 535 122-6 und beachten auch die Ausstattung für Arbeiten an den  Dachpartien der Fahrzeuge, wie Komponentenwechsel wie z. B. Klimageräte und Bordnetzumrichter. Wenn wir schon bei den Komponentenwechsel sind, gehört natürlich auch der Drehgestell. resp. Achswechsel dazu wie auf dem Bild 03268, wo am RABe 525 015-4 gerade ein Achswechsel vorgenommen wird. Die ganze vierteilige NINA-Einheit ist hier auf mobilen Hebeböcke gehoben. Das Bild 03271 wirft nochmals ein Blick in die neue Halle mit den bereits erwähnten Fahrzeuge sowie den mobilen Hebeböcke auf dem Gleis 846.


Vor dem Gang durch die neue Waschanlage wo 55% des Wassers aus aufbereitetem Abwasser und Regenwasser stammen, schob auf dem Bild 03272 der Tea 245 024-5 den RBDe 565 722-6-Pendelzug bestehend aus zwei B6 und dem ABt 962 ins Areal der Werkstätte Spiez. Der am 26. März 1982 von der bls übernommene Triebwagen erlitt einen Schmutzbrand. Diese Reparatur führen dann die Mitarbeiter in einem sogenannten Slot durch. Auf dem gleichen Gleis wie die Waschanlage befindet sich auf dem Bild 03274 die Ent- und Versorgungsanlage (EVA) wo Toiletten geleert sowie die Wassertanks aufgefüllt werden. Bevor es unterirdisch durch den Kanal der Wasseraufbereitungsanlage in die umgebaute Halle aus den 1980er Jahren ging, werden wir auf dem Bild 03275 nochmals ein Blick auf die neue freundliche Werkstatthalle wo neben den bereits erwähnten Aufgaben auch technische Kontrollen von Systemen vorgenommen werden wie z. B. eine technische Kontrolle (TK) an den RBDe 565-Pendelzüge. 


Zu den Aufgaben der betriebsnahen Instandhaltung gehört auch die Radsatzbearbeitung an eingebauten Radsätzen mittels der Unterflur-Drehbank wie auf den Bilder 03278 und 03280 am RBDe 565 723-4, welche die SEAKler direkt an Ort und Stelle verfolgen konnten. Die Unterflurdrehbank gelangte im Jahre 2019 von der Werkstätte Aebimatte in Bern ins Berner Oberland. Natürlich darf in einem Rundgang durch eine bls-Werkstätte die legendäre braune Re 4/4 nicht fehlen. Auf dem Bild 03282 sehen wir die "Spiezerin" Re 4/4 192 in der 100 m langen Halle welche acht Gleise aufweist. Zwei Gleise werden für  Güterzug-lokomotiven und Lokomotiven vor Bauzügen genutzt. Die Re 4/4 befindet sich im Betriebszustand seit der durchlaufenen R1 in Bönigen vom 01.März 2019. Somit ist hier auch die Frage zur schweren Instandhaltung, welche bis 2017 in Spiez vorgenommen wurde beantwortet. Diese Aufgaben übernimmt seit Ende 2017/Anfang 2018 die Werkstätte Bönigen. 

Zu erwähnen ist noch das 85 Mitarbeitende in einem 2-3-Schichtbetrieb; 7 Tage pro Woche in der Werkstätte Spiez deren Aufgaben wahrnehmen. 

Auch das gut 110-minütige Nachmittagsprogramm ging im Nu vorüber, auch dank den Herren Kaspar Streiff und Daniel von Bergen, welche uns nicht nur mittels Präsentation und Rundgang die Werkstätte Spiez mit derem Aufgabenkreis seit dem 06. Dezember 2019 näher brachten, sondern weil sie auch auf die individuellen Detailfragen der SEAK-Delegation herzlich und zugleich kompetent eingingen.


Nach der Verabschiedung ging es wieder zu Fuss in Richtung Bahnhof wo auf dem Rückweg bei prächtigem Sommerwetter das letzte Bild dieses Berichtes, 03293_m mit den zwei Re 485 und der Re 465 011-5 vor der umgebauten Halle wo auch das Berufsbildungszentrum login integriert geschossen wurde.


Mit vielen Eindrücken von diesem ohne zu übertreiben prächtigen Eisenbahnertag bei der bls nahmen die SEAKler individuell den Heimweg unter die Räder, einige direkt, die andern kehrten nochmals im Spiezer Restaurant & Lounge ein um den Tag nochmals so richtig zu besprechen mittels Fachsimpeln.

Ein grosses Dankeschön an den Part II geht an die Herren Kaspar Streiff und Daniel von Bergen von der Werkstätte Spiez sowie nochmals an Frau Madeleine Kyburz für die Koordination zur Zusammenstellung dieses Eisenbahnertags bei der bls sowie clubintern den Herren Werner Baumann, Hans Weiss und Peter Michel für deren Mitarbeit zu dieser Exkursion.



Mit dem SEAK auf die V-Bahn

Liebe Eisenbahnfreunde

Am 25. April 2022 besuchte eine 19-köpfige SEAK-Delegation die V-Bahn https://www.jungfrau.ch/jungfraujoch-top-of-europe/v-bahn/  Sicher habt Ihr schon sehr vieles über diese Generationenprojekt aus diversen Quellen vernommen, daher konzentriere ich mich hier in diesem Bericht auf das Angetroffene in der Praxis.

Wie u. a. in der Sonderbeilage "Jungfrau" der "Schweizer Illustrierte" vom Dezember 2020 zu entnehmen ist verbindet das hochmoderne Terminal in Grindelwald nicht nur eine urbane Architektur mit höchstem Bergbahnkomfort, sondern es gibt dem Besucher beim Eintreten von der BOB-Haltestelle her auch einen Grund zum Nachdenken und zwar mit dem Bild 03173 wo die Jungfraubahnen nicht nur mit einem Laufband in das Terminal führen sondern auch auf die aktuelle Situation unserer Gletscher mit derem Schwund hinweisen. Die beiden nächsten Bilder 03175 und 03178 zeigen das Flughafenflair, welches vom jetzigen Zielpublikum auch verlangt wird mit dem hellen Bistro mit Blick auf den Eiger Express sowie die Shoppingwelt u. a. mit "Lindt" bekannt für seine Lindor-Kugeln.


Vis-à-vis von "Lindt" können sich die Eisenbahn- und Seilbahn-Freunde auf Ihr Hobby konzentrieren und zwar mit dem Blick durch eine grosse Glaswand auf den Eiger Express mit den von Garaventa gelieferten Kabinen. (Bild 03178a). Auf dem Bild 03179 sehen wir das grosszügig und lichtmässig hell gestaltete Terminal mit den Schalter für Individuelle und Gruppenreisende sowie mit den Monitoren wo sich die Gäste auf die aktuellen öV-Verbindungen in der Jungfrauregion informieren können. Vollautomatisch erfolgt dann das Boarding auf dem Bild 03184 in Richtung Eigergletscher wo wir zuvor noch mit dem Bild 03185 einen Blick auf die Technik u. a.mit den technischen Details zum Zug- und Tragseil werfen können. 


44 Kabinen des Eiger Express bieten Platz für je 26 Passagiere versehen mit Sitz- und Scheibenheizung sowie WLAN und durch GPS gesteuerten Infotainment-Bildschirme. Weiter sind die Kabinen für die Skis mit Halterungen in deren Boden versehen. An diesem 25. April d. J. am ersten Tag der Nachsaison 2022, welcher sich auf auf das Passagieraufkommen im Terminal auswirkte konnte die SEAK-Delegation geschlossen in einer Kabine die 900 Sekunden auf einer Länge von 6483 Meter und 1385 Höhenmeter sowie über sieben Masten starten. Das Bild 03188 zeigt den Eiger Express mit den 2 Tonnen schweren Kabinen beim 55 m hohen Mast 2 sowie in der einmaligen Nebenlandschaft auf dem Bild 03189. Im Gebiet Chräjenbiel erreicht die Kanine mit der SEAK-Delegation auf dem Bild 03192 den 20.5 m hohen Mast 6 mit Blick auf den folgenden Mast 7 mit einer Höhe von 29,5 m. Diese Witterung, nicht das Postkartenwetter, welches wir von der Jungfraubahn-Region sonst kennen, eignete sich daher gut für die Aufnahmen von technischen Details der V-Bahn, wie auch auf dem Bild 03193 kurz vor der Bergstation Eigergletscher. Weitere technische Informationen über die V-Bahn sowie zu der Strecke, Kabinen, Seile, etc. könnt Ihr ab der Grafik Eiger-Express entnehmen. 


Mittels weiterem Rollband und Boarding in der Bergstation Eigergletscher erreichen die Gäste die Jungfraubahn wo auf dem Gleis 3 der Bhe 4/8 222 als Zug 1563 auf das Jungfraujoch wartet.(Bild 03211) Auch hier können die Eisenbahn-Interessierten die Bahntechnik in der lichtdurchfluteten Halle am Eigergletscher bestaunen resp.besichtigen. Das Schlussbild dieser Reportage (9250) zeigt wieder den Bhe 4/8 222 der JB und zwar am 23. Februar 2022, an einem prächtigen Wintertag wo er das Terminal Eigergletscher als Zug 1559 in Richtung Jungfraujoch verlässt. 


Da wie bereits erwähnt an diesem 25. April d.J. der Eiger Express nicht die Frequenzen erreichte, Nachsaison/Wetter, eignete sich dieser Tag gut um das Terminal in Grindelwald so richtig zu "beschnuppern" was ich jedem einzeln nur empfehlen kann, denn hier ist den Jungfraubahnen ohne da nun mit Superlativen zu glänzen ein Meisterwerk gelungen mit zeitgemässer und zugleich ästhetischer Architektur in der Bergwelt der Jungfrauregion und weiter sind die 900 Sekunden dauernden Fahrten sehr angenehm und mit nur sieben Masten nahmen die Jungfraubahnen auch dementsprechend Rücksicht auf die Berglandschaft.


Doch mit modernster Technik und dementsprechenden Architektur ist es nicht getan, sondern auch der Service muss stimmen, Dies setzten die Jungfraubahnen auch in Tat um, so konnte die SEAK-Delegation mittels einer einzigen Anfrage eine Fahrt mit der V-Bahn sowie mit einem guten Mittagessen im Restaurant Eigergletscher direkt buchen, was auch beim Beziehen der Tickets am Terminal sowie der Reservation im Restaurant am Eigergletscher perfekt klappte. Dieser Service wurde durch die angenehme Zusammenarbeit beim Bestellen dieser Buchung sowie durch die herzlichen und zugleich kompetenten Mitarbeiter vorort dementsprechend vervollständigt.

Für das Zustandekommen dieser gelungenen Exkursion in die Bergwelt der Jungfrauregion mit modernster Technik geht ein grosses Dankeschön an die involvierten Mitarbeiter der Jungfraubahnen sowie an die Herren Werner Baumann, Hans Weiss und Peter Michel vom SEAK für deren interner Co-Mitarbeit zur Planung und Durchführung dieser Exkursion.

Mit diesen Bilder aus der Jungfrauregion wünsche ich Euch allen noch eine schöne Zeit

 
 
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