Schweizerischer Eisenbahn-Amateur-Klub Zürich SEAK

Die Vereinigung der Eisenbahnfreunde

 
 


Aufnahmen und Text Bernhard Ledermann


Chum doch a Bielersee


Liebe Eisenbahnfreunde

Chum doch a Bielersee, eine Passage aus dem Bielerseelied, interpretiert 1990 von den Bielersee Buebe mit Brigitte Hämmerli, diese Aufforderung nahm ich am 18. November d. J. wahr um einen Zug der Zuckerrübenkampagne 2020 auf offener Strecke zu fotografieren. Die guten Aufnahmen macht man am besten in der Rebenlandschaft oberhalb der Bahnstrecke oder dann unterhalb, doch da braucht es laut Insidertipps eine Leiter um in diesen Passagen entsprechend zu fotografieren...Ich wählte nun "konventionell" Twann aus und sende Euch hier eine Auswahl Bilder von einem stündigen Aufenthalt am Bielersee zu.

Beginnen wir mit dem Bild 8956, wo sich Twann noch im Nebel befand als der IC 1525, mit RABDe 500 001-8 "Jean Piaget" unterwegs auf der IC-Linie 5 von Lausanne nach St. Gallen auftauchte. Sieben Minuten später stach nicht nur die Sonne duch die graue Nebelwand durch sondern auch auf dem Bild 8958 der mit den beiden BLS-Re 4/4 185 und 195 bespannte Zuckerrübenzug unterwegs von Onnens-Bonvillars nach Aarberg zur dort ansässigen Zuckerfabrik. Die beiden "Braunen" wie man die BLS-Re 425 bei uns in der Schweiz auch nennt fuhren diese Leistung im Auftrag der Sersa Group AG (Schweiz). Auf diesen beiden Bilder sehen wir jeweils rechts das denkmalgeschützte Engel Haus, welches in den Jahren 1664-1674 erbaut wurde - war zugleich wohl grösste Winzerhaus der Bielerseeregion, welches in den Jahren 2015-2017 entsprechend saniert sowie in ein Generationenhaus mit Kultur-und Freizeitangebote für Jung und Alt mittels Wohnraum für ältere Menschen umgebaut wurde.


Ein Aufenthalt am Bielersee ist kurzweilig, da die seit 1860 durchgehend befahrene Strecke Biel/Bienne - Neuchâtel, sowie elektrisch betrieben seit dem 23. Dezember 1927, schon von vier ICN pro Stunde befahren wird wie auf dem Bild 8959, wo der RABDe 500 023-2 "Charles Ferdinand Ramuz" Twann am Bielersee als IC 522 von Zürich HB her in Richtung Genève-Aéroport durchfährt. Nach wie vor zu sehen sind am Bielersee die Stufenschalter-Lokomotiven der SBB mit den Typen Re 4/4 II und Re 6/6 vor Güterzügen. So sehen wir auf dem Bild 8960 vom gleichen Standort die Re 420 267-7 mit einem SBB-Cargozug in Fahrrichtung Westen. Diese Lokomotive wurde weiter am 04. Dezember 1973 von den SBB übernommen. 


Für die drei nächsten Bilder in Twann wählte ich den Standort bei der Schiffländte, welche man mittels Bahnhofsunterführung aus erreichte mit einem schönen Blick bei inzwischen herrlicher Herbstsonne zum Twannberg und der Kirche Twann, welche 1136 erstmals erwähnt wurde. So sehen wir auf dem Bild 8961  wieder ein Güterzug, geführt von der immer noch grünen SBB-Re 4/4 III 11364, welche seit dem 04 .Mai 1971 nach wie vor zuverlässig für SBB Cargo (SBBC) unterwegs ist. Kurz darauf folgt auf dem Bild 8962 ein weiterer Kesselwagenzug, diesmal bespannt mit einer klassischen Re 10/10 gebildet mit den SBB-Re 4/4 II 11251 und der Re 6/6 11652 in Fahrrichtung Biel/Bienne. Auf dem letzten Bild in Twann (8963) sehen wir den IC 1522 mit dem ICN" Louis Chevrolet", RABDe 500 030-7 unterwegs auf der Linie 5 von St. Gallen nach Lausanne. Covid 19 bedingt sieht man aktuell auf der IC-Linie 5 viele ICN in Einfach- anstatt in den üblichen Doppeltraktionen.


Das letzte Bild (8964) dieses schönen Martini-Sommertags stammt aus Biel/Bienne mit den beiden sechsteiligen BLS-RABe 515 039-6 als IR 3356 der IR-Linie 65 nach Bern sowie der RABe 515 038-8, welcher als IR 3355 von Bern her im Südjura eingetroffen ist. Hier ist noch zu ergänzen, das der RABe 515 039-6 am 30. April 2020 von der BLS als vierteilige Einheit übernommen und am 30. September d. J. zur sechsteiligen Einheit erweitert wurde, was an den Kastenanschriften zu entnehmen ist. Der RABe 515 038-8 wurde am 03. September 2020 nach den üblichen Mess- und Instruktionsfahrten auch unter Regie des Herstellers von der BLS bereits sechsteilig übernommen. 



Mit diesen Bilder vom Bielersee resp. Südjura wünsche ich Euch allen noch ein schöner Restnovember und bleibt weiterhin alle gesund.




Liebe Eisenbahnfreunde


Umbau des Bf. Wabern Part III

Infolge der zweiten Welle zu Covid 19 passe ich auch meine Tätigkeit betreffend Eisenbahnfotografieren an, daher sind meine diesjährigen Reportagen mehrheitlich von Baustellen in meinem Einzugsgebiet geprägt. Da ich zu diesen Themen viele positive Feedbacks erhielt, folgt auch zum Umbau des Bahnhofs Wabern nach den Augenscheinen vom 04. Mai und 22. Juli d. J. ein dritter Part und zwar vom 14. Oktober 2020.

Denn auch in diesen knapp drei Monaten sind weitere Baufortschritte deutlich erkennbar. Beginnen tun wir bei dieser Reportage mit dem Bild 8940, wo wir die zwei durchfahrenden RABe 525 als S44-16452 in Fahrrichtung Thun sehen und zwar auf dem Gleis 1, welches am 10. August d. J. dem Betrieb übergeben wurde. Weiter beachten wir hier die sich noch im Provisorium befindlichen Hängeseile/Seilhänger dem Verbindungsstück zwischen Fahrdraht und Tragseil. Die dazu gehörenden Endarbeiten erfolgen nachdem das neue Gleis zum dritten Mal gestopft wurde, was früher Krampen hiess, und die Gleisanlage so die perfekte Stellung erhielt, folgen dann die weiteren Fahrleitungsarbeiten, welche zwischen Wabern und Kehrsatz Nord laut Anwohnerinfo der BLS in den Nächten 02./03. November bis 20./21. November 2020 jeweils von  22.00 - 06.00 Uhr erfolgen werden. Rechts erkennen wir neben dem Gleis 2 das Parkhaus für die Besucher der Gurtenbahn. Weiter wurden in der Nacht vom 30. September auf den 01. Oktober die Betonelemente für die Fussgängerpasserelle beim Gleis 1 eingeschoben, welche wir auf dem Bild 8941 erkennen.


Auch hier leisteten die beim Umbau beteiligten Fachspezialisten präzise Zentimeterarbeit mit viel Manneskraft. Mehr dazu kann auch in der „Berner Zeitung“ vom 02. Oktober d. J. entnommen werden.  Weiter entsteht auch auf dem Gleis 1 eine Perronüberdachung analog des Gleis 2. Weiter sehen wir auch noch die laufenden Arbeiten an der Perronkante des Gleis 1. Ebenfalls mit einem Dach versehen wie auf dem Gleis 2 ist auch die Personenunterführung mittels Rampe, welche auf dem Bild 8942 beide Gleise verbindet, hier stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss. Wie bereits in der letzten Reportage erwähnt, wird der auf den Linien der BLS meistens übliche Linksverkehr erst zum Fahrplanwechsel 2021 im Dezember d.J. eingeführt. So lange die Arbeiten noch dauern, benutzen die durchfahrenden Züge der S4 und S44 in Richtung Bern das Gleis 1 wie auf dem Bild 8943 die RABe 525 018-8 und 027-9, welche als Flügel-S44-16457 von Thun her via Bern nach Sumiswald resp. Solothurn unterwegs sind. Denn wenig später folgt auf dem Gleis 2 die S3-15356 von Biel/Bienne her nach Belp, geführt vom RABe 515 018-0, welchen wir auf der letzten Foto dieser Reportage (Bild 8944) wahrnehmen. Weiter beachten wir auch die Lichtverhältnisse an diesem schönen Oktobernachmittag in Wabern. Von Tag zu Tag nimmt der Umbau zur hellen und freundlichen S-Bahnhaltestelle mehr Gestalt an, welche den Bahnkunden nicht nur mehr Komfort bietet, sondern zugleich auch für mehr Fahrplan-Stabilität auf dem dicht befahrbaren Abschnitt Bern - Belp sorgen wird. Bis zum 12. Dezember d. J. sollten die restlichen Arbeiten ebenfalls abgeschlossen werden können.


Mit diesen Bilder aus der Gemeinde Köniz wünsche ich Euch allen noch eine gute Zeit und bleibt weiterhin gesund.



Zuckerkampagne 2020


Liebe Eisenbahnfreunde

Hier ein kleiner Augenschein zum Beginn der Zuckerrübenkampagne 2020, am 7.10.2020 in Lyss. Wir sehen den mit den SBB-Re 4/4 II 11147, angemietet vom SBB-P, und der SBBC-Re 4/4 II 11331 bespannten Zuckerrübenzug Chavornay - Biel/Bienne - Lyss Aarberg vor 14 Sgns mit vollen Behältern in der Anlage des Bahnhofs sowie bei der Ausfahrt in Richtung Aarberg. Noch kurz zu den Lokomotiven. Die Erstserie-Re 4/4 II 11147 wurde bei der SAAS in Genève montiert und am 05. März 1968 von den SBB übernommen. Die Re 4/4 II 11331 kam gut 14,5 Jahre später in den Betrieb, die im Oerlikon montierte Maschine ging am 28. Se ptember 1982 an die SBB über. Gut zur Zuckerrübenkampagne passen auch die vielfarbigen Bäume im Hintergrund, welche nachdem die Sonne aufkam, entsprechend zur Geltung kamen.


Mit diesem kleinen Augenschein aus dem Seeland wünsche ich  Euch allen noch alles Gute. 




Erneuerung des Saaneviadukts Part III


Liebe Eisenbahnfreunde


Zur Erneuerung des Saaneviadukts habt Ihr ja bereits die Parts I und II inkl. dem Link von der BLS-Homepage erhalten, wo Ihr alles Wissenswertes über dieses Projekt entnehmen konntet.

Vor drei Wochen, am 22. August d.J. konnte ich zusammen mit 14 TeilnehmerInnen an der von der BLS organisierten Führung teilnehmen. Nach dem freundlichen Empfang durch Herrn Alfred Meier, Besucherführer BLS am Bahnhof von Gümmenen fuhr die Gruppe mit einem Extrabus unter dem Saaneviadukt durch in einen Feldweg in Richtung ehemaliges Trasse des 1993 aufgehobenen Abschnittes Laupen - Gümmenen der Sensetalbahn (STB) wo die 15 TeilnehmerInnen den Saaneviadukt zum ersten Mal ablichten konnten. Auf dem Bild 8876 mit der S5-15548 mit zwei RABe 525 von Bern in Richtung Neuenburg/Murten. Weiter erkennen wir auch gut die am 18. Juli 2020 eingeschobene neue Stahlbrücke. 


Danach gings per Extrabus weiter auf die Baustelle wo uns Herr Meier durch eine Präsentation mit interessanten Details zu dieser Erneuerung resp. Sanierung des nächstes Jahr 120 Jahre alt werdenden Saaneviadukts führte. Denn vor knapp 10 Jahren befasste sich die BLS mittels Studien, welche Variante überhaupt zur Anwendung kommen sollte.  wie wir auf dem Bild 8877 entnehmen können, wo auch ein Bau einer zweiten Brücke zur Diskussion stand bis zur Stilllegung des alten Viadukts. welcher durch einen neuen doppelspurigen Viadukt hätte ersetzt werden sollen. Schliesslich entschied sich die BLS für die Variante "Aufgesetzte Doppelspur (Aufsattelung). Um weiter den Kurvenradius auf der Seite Mauss zu "strecken" werden/wurden die fünf Steinbögen auf der Seite Mauss entsprechend verbreitert. Weiter musste auch das 63 m lange Stahltragwerk aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts ersetzt werden. So lancierte die BLS im Jahre 2012 einen Studienauftrag zur Variante "Aufsattelung" wo insgesamt 16 Projekteingaben zur Präqualifikation eingereicht wurden. Davon wurden vier Planungsteams für die Teilnahme am Studienauftrag gewählt. Eines der Beurteilungskriterien waren die Grundsätze zur Einbindung des Tragwerkes in die Landschaft unter Würdigung des bestehenden Viadukts. Das Siegerprojekt des Team Fürst Laffranchi Bauingenieure wurde 2013 erkoren, welches wir auf dem Bild 8880 auf dem Baustellenrundgang zum ersten Mal aus der Nähe besichtigen konnten. Vergleicht man die vom Team Fürst Laffranchi Bauingenieure entworfene Stahlbrücke mit seiner Vorgängerin, dann können wir ruhig von einem würdigen Weiterentwicklungsschritt sprechen welcher auch den Charakter des Bauwerks mit den Anforderungen einer modernen Infrastruktur verbindet. 


Das nachfolgende Bild 8881 zeigt die 22 Bögen auf der Seite Gümmenen welche fachgerecht saniert werden. Auf dem Bild 8886 werfen wir von der Armeebrücke einen Blick auf den "gewachsenen" Saaneviadukt mit der Aufsattelung mittels der 90 Betonelemente sowie der S5-15753, unterwegs von Murten/Neuenburg auf dem Bernergleis in Richtung Bern. Weiter beachten wir auch die neue Fahrleitung der BLS, welche für eine Vmax von 160 km/h ausgelegt ist. Die dazu nötigen Masten wurden in der Zeitspanne vom 27. -31. Juli 2020 in einer weiteren spektakulären Aktion mithilfe eines Helikopters montiert. Auf dem Bild 8888 sehen wir die Verbreiterung der fünf Bögen auf der Seite Mauss, wo die Facharbeit der einbezogenen Mitarbeiter ins Auge sticht, ja da wurde wirklich Handarbeit vom Feinsten angelegt ! Die dazu gehauenen Steine wurden aus Bayern angeliefert, damit der ganze Viadukt vom gleichen Gestein saniert werden kann. Denn aus inländischen Sandsteinvorkommen im Jura hätte hier mengenmässig nicht ausgereicht. Die fünf Bögen Seite Mauss und die neue Stahlbrücke wurden von den TeilnehmerInnen in vielen Detailvarianten abfotografiert wie auf dem Bild 8889, wo auch die vier Frauen in der Besuchergruppe grosses Interesse an der Erneuerung des Saaneviadukts bekundeten. Der Bildteil dieser Reportage wird auch mit einer Detailaufnahme abgeschlossen und zwar werfen wir auf dem Bild 8891 nochmals einen Blick auf die vom Team Fürst Laffranchi Bauingenieure entworfene Stahlbrücke wo auch die Ausgewogenheit zwischen Form und Tragwerk entscheidend zum Siegerprojekt verhalf sowie die Verbreiterung der Steinbögen Seite Mauss. Weiter erkennen wir die S5-15552 mit zwei RABe 525 unterwegs von Bern nach Neuenburg/Murten.


Die BLS plant die Doppelspur im Frühjahr 2021 dem Betrieb zu übergeben, welche vor allem der Fahrplanstabilität dienen soll. Nach der Totalsperre wurde am 10. August 2020 das Gleis Nord (Bernergleis) in Betrieb genommen und daher wird der Rosshäuserntunnel aktuell einspurig befahren. Mit der Inbetriebnahme des südlichen Gleises (Neuenburgergleis) Ende Februar 2021 wird dann die jetzige Spaltungsweiche (W1) vor dem Bahnhof Gümmenen ausgebaut und der Endzustand erlangt. Bei der Ausfahrt von Gümmenen dient dann die Spaltungsweiche (W11) zum Übergang von der Doppelspur auf die Einspur in Richtung Kerzers. Das heisst, dass aus Richtung Bern, je ein halber Spurwechsel vor und nach dem Bahnhof Rosshäusern besteht und im Abschnitt des Rosshäuserntunnels und Saaneviadukts keine Weichen liegen. Zu hoffen bleibt aus meiner persönlichen Sicht dass auf diesem Abschnitt kein Zug stecken bleibt, denn so müssten die Gümmenen stattfindenden Kreuzungen der RE Bern - La Chaux-de-Fonds und der S52 Kerzers - Bern resp. umgekehrt verlegt werden was zu Verspätungen führen würde.


Für diese Führung mit interessanten Details zur Erneuerung des Saaneviadukts verbunden mit Präsentation und Besichtigung vor Ort spreche ich Herrn Alfred Meier von der BLS ein grosser Dank aus. Weiter danke ich auch Herrn Hannes Kobel, dem Gesamtprojektleiter der BLS Netz AG, welcher mir betreffend meinen Fragen zum Betrieb sehr ausführlich antwortete.

Mit dem dritten Part zum Saaneviadukt wünsche ich Euch eine gute Zeit.



Lago Mio am Untersee


Liebe Eisenbahnfreunde
 
Die Umgangsform „Lago mio“ kommt uns sicher nicht unbekannt vor, wenn etwa z. B. gesprochen wird „Lago mio, lief das gut“. In dieser Reportage verwende ich diese Umgangsform um das ehemalige Aufnahmegebäude und Güterschuppen von Mannenbach-Salenstein am Untersee genauer zu betrachten.
 

Blicken wir kurz zurück: Am 17. Juli 1875 eröffnete die damalige Schweizerische Nationalbahn den Betrieb auf der Bahnstrecke Etzwilen – Kreuzlingen – Konstanz. Somit war auch Mannenbach ans Schienennetz angeschlossen. Elektrifiziert wurde dieser Abschnitt am 05. Oktober 1947 durch die SBB.

Am 01. August 2020 (Nationalfeiertag der Schweiz) weilte ich am Untersee und nahm mir die Zeit die heutige S-Bahnstation Mannenbach-Salenstein etwas genauer zu besichtigen. Denn wenn wir das Aufnahmegebäude und Güterschuppen von 1875, wo heute die Pizzeria Lago Mio untergebracht ist genauer betrachten (Bilder 3003_I bis 3006_I) fällt einem auf, dass es sich hier nicht um einen Schweizer Baustil handelt sondern eher um einen Deutschen.  

Doch zuerst konzentrieren wir uns auf die Region rund um Mannenbach-Salenstein u. a. mit der
Foto 3000_I wo wir einen RABe 526, Typ GTW 2/8 der Thurbo im Einsatz sehen als S8-11856, Schaffhausen - St. Gallen unterwegs zwischen Mannenbach-Salenstein und Ermatingen. Dahinter der Untersee mit der Ortschaft Oberzell auf der Insel Reichenau sowie ganz hinten Hegne am Gnadensee. Fotografiert vom Gut des schönsten Schlosses am Bodensee, dem Arenenberg, wo u. a. der Französische Kaiser Napoleon III. (1808-1873) von 1815 mit wenigen Unterbrüche bis 1838 seine Zeit verbrachte. Mehr geschichtliches dazu kann unter den Links www.arenenberg.ch und www.napoleonmuseum.ch entnommen werden. Bleiben wir noch im Schlossgut Arenenberg und werfen auf dem Bild 3001_I einen Blick nach Mannenbach hinunter wo wir die S8-11849 der Thurbo von St. Gallen her in Fahrrichtung Schaffhausen erkennen können mittels Blick nach Berlingen dem Untersee und Gaienhofen. Die folgende Teleobjektivaufnahme 3002_i zeigt den GTW 2/8 der Thurbo unterwegs auf der Kursbuchlinie (KBS) 820 am Untersee zwischen Mannenbach-Salenstein und Berlingen.


Nun zurück zum "Lago Mio". Prompt wurde ich im Internet fündig, den in der Fachliteratur wird vermutet, dass das Bahnhofsgebäude von Mannenbach-Salenstein als Muster für den Einheitsbahnhof in Württemberg gedient hat. Die Bezeichnung „Einheitsbahnhof“ war für ein genormtes Aufnahmegebäude mit Güterschuppen, welche die damalige Königlich Württembergische Staats-Eisenbahn (KWStE) vorwiegend für Nebenstrecken erbaute. So entstanden in der Zeitspanne von 1892 bis ca. 1903 im damaligen Württemberg 59 Bauten in drei verschiedenen Varianten. So vermittelt auch der Bau von Mannenbach-Salenstein, aussen mit einer Bretter-Verschalung versehen, sowie seiner sparsamen und zugleich rustikalen Erscheinung eher an einen Chalet- oder Landhausstil der 1870er Jahre als dem damals „klassischen Stil“ der Bahnhofsbauten. Das fällt weiter auch auf mit dem Blick der Fassungen von Türen und Fenster wie die
Bilder 3003_I und 3004_I zeigen. Daher diese Vermutungen wo Detailliertes unter dem Link https://de.wikipedia.org/wiki/Einheitsbahnhof_(W%C3%BCrttemberg) abgefragt werden kann. Weiter sehen wir auf den Bilder wie 3005_I auch noch die stahlsparenden Beton-Fahrmasten aus der Elektrifikationszeit. Denn nach dem 2. Weltkrieg waren nach wie vor viele Rohstoffe wie auch die Stahlprodukte knapp, so konnten die SBB bei der Elektrifikation in der Zeitspanne von 1944-1947 nicht wie gewohnt auf die Differdingermasten resp. verzinkte Stahlmasten zurückgreifen, sondern setzte in der Ostschweiz auf solche Betonmasten, welche u.a. in der Zeitschrift  Eisenbahn Amateur 8/2020 auch als Denkmal bezeichnet werden, ein und in der französischsprachigen Schweiz kamen auf den Nebenlinien, wie z. B. auf der KBS-Linie 252, Yverdon -Payerne - Friborug, elektrifiziert am 01. August 1945 resp. 04. Mai 1947 sogar Holzmaste zum Vorschein, welche bis Mitte der 1980er Jahre anzutreffen waren. Natürlich wurden u.a. wie die Träger wie auf den Bilder ersichtlich zeitlich ersetzt. Das in dieser Touristenregion viel läuft zeigt neben dem Bild 3005_I mit der ein fahrenden S8--11857 von St. Gallen her nach Schaffhausen auch das Bild 3006_I wo die S8-11866 von Schaffhausen nach St. Gallen mit je einem RABe 526 der Serien GTW 2/6 und 2/8 geführt wird. Das Abschlussbild dieser Reportage (3013_I) zeigt Mannenbach by Night mit der S8-11886 in Blickrichtung Schloss Salenstein, fotografiert vom Balkon meines Hotelzimmers im Seehotel Schiff, www.seehotel.ch nur wenige Gehminuten von der Haltestelle entfernt, welches sich sehr gut eignet um die Eisenbahn und deren Landschaft rund um den Bodensee und den Untersee zu entdecken.



Mit diesen Bilder aus der Bodenseeregion wünsche ich Euch allen noch eine schöne Zeit



Erneuerung des Saaneviadukts Part II


Während den diesjährigen Sommerferien wurde auf dem Netz der BLS AG viel gebaut. So war u. a. auch die BN vom 05. Juli – 09. August 2020 zwischen Bern Brünnen Westside und Kerzers unterbrochen, weil bei der Erneuerung des Saaneviadukts eine Intensivbauphase auf dem Programm stand. Im Frühjahr d. J. habe ich Euch ja bereits über den Projektverlauf berichtet.

Auch hier habe ich am 23. Juli d. J. einen weiteren Augenschein von der Baustelle genommen. Denn in diesen fünf Wochen wurde u. a. das Herzstück, die neue Stahlbrücke von der Seite her eingeschoben, diese Arbeiten konnten per 18. Juli 2020 abgeschlossen werden. Auf dem Bild 8850 sehen wir den eingerüsteten Viadukt mit der neuen Stahlbrücke in Blickrichtung Bern vom Technikgebäude aus - wo wir auch wahrnehmen, dass für diese Streckengeleise bis zur Kante der S-Bahn-Haltstellen Gümmenen demontiert werden musste. Auf dem weiteren Bild 8854 werfen wir einen Blick von Klein-Gümmenen auf die Baustelle wo wir ebenfalls gut die neue Stahlbrücke erkennen.

 

Damit dann ab Ende 2021 das 120 Jahre alte Viadukt doppelspurig befahren werden kann, wurde es in dieser Zeitphase mit zusätzlichen 90 Betonelemente versehen. Diese Betonelemente sind ca. 12 Meter lang, (weiter kragen sie beidseits gleichmässig ca. 3,4 m über den Mauerwerkspfeiler aus) und ca. 3 m lang. Ein solcher Beton-Koloss wiegt 55 Tonnen. Dies Betonelementen wurden alle per LKW-Spezialtransport zur Baustelle geführt wie auf dem Bild 8859.


Auf dem Bild 8856 sehen wir dass die drei gleichentags gelieferten Betonelemente noch aufgesetzt werden müssen. Mit dem Aufsetzen der Betonelemente fällt einem beim Betrachten auf dass das Viadukt mit seinen 25 charakteristischen Bögen „gewachsen“ hat. So verkehren ab dem 10. August d. J. die Züge 1,5 m höher gegenüber der vorherigen Schienenoberkante. Weiter sind die Betonelemente mit Betonnocken versehen, die ineinander greifen, so dass die Querkräfte von Element zu Element übertragen werden. Zu erwähnen ist noch das die Betonelemente in Längsrichtung in einem Abstand  von ca. 65 m mit Vorspannkabeln zusammengespannt werden. Mehr darüber kann u.a. auch an einer von der BLS angebotenen Baustellenführung entnommen werden, die nächste Führung findet am Samstag, 22. August 2020 statt. https://www.bls.ch/de/freizeit-und-ferien/events/fuehrung-baustelle-saaneviadukt

Ergänzend fanden auch Arbeiten am Bahndamm Seite Gümmenen statt wie auf dem Bilder 8853 und 8857, denn mit der Erhöhung der SOK auf dem VIadukt muss natürlich auch der Unter- und Oberbau auf dem Damm entsprechend angepasst werden. Weiter nehmen wir auch die Fahrleitung des Typ R wahr, welche die BLS auf Strecken einsetzt wo bis zu 160 km/h gefahren werden kann. Dazu wird der Bahndamm auch wieder renaturisiert. Auf dem Bild 8861 werfen wir einen Blick von der Kantonsstrasse Gümmenen – Laupen auf die Baustelle hinauf in die eingerüsteten Brückenpfeiler, denn das ganze Mauerwerk des Viadukts (Pfeiler und Bögen) wird total saniert, u.a. werden alle Fugen neu ausgefugt, schlechte Steine werden ersetzt und am Schluss werden die Mauerwerkspfeiler ausgespritzt. Eins schematische Zusammenfassung dieser Arbeiten zeigt das Abschlussbild 8866 dieser Reportage, welches die Bahnkunden und Interessierten am Busbahnhof im Gümmenen entnehmen konnten.

 

Ich war nicht nur beeindruckt von der Baustelle als solches, sondern auch von den Fachspezialisten, welche diese Erneuerung mit ihrer Erfahrung und Präzision ermöglichen was nur dank guter Zusammenarbeit in den einzelnen Teams zu Stande gebracht werden kann und dies auch bei jeder Witterung.

Weiter konnte ich für diese Reportage auf einen ausführlichen Bericht aus der „Berner Zeitung“ vom 23. Juli 2020 sowie auf ergänzende Ausführungen von Herrn Alfred Meier, Besucherführer BLS sowie unserem Eisenbahnfreund Hans Rothen, welcher mir die entsprechenden Korrespondenzen zustellte, zurückgreifen.

Am 22. August 2020 werde ich auch an der Baustellenführung teilnehmen um dazu einen weiteren Bericht über dieses Infrastrukturprojekt zu verfassen.



Umbau des BLS-Bahnhofs Wabern


Im Mai habe ich Euch eine Reportage zum Doppelspurausbau Wabern – Kehrsatz Nord mit dem Schwerpunkt Bahnhof Wabern (Stand : 04. Mai 2020) übermittelt. Am 22. Juli d. J. besuchte ich die S-Bahnstation Wabern erneut um die Intensivbauarbeiten zu beobachten, welche in der Zeitspanne vom 13. Juli – 09. August 2020 durchgeführt werden/wurden.

So wurde am 13. Juli 2020  der neue Perron 2 in Betrieb genommen. Die Zugänge führen nun über die neue Treppe mit „Zwischenboden“ sowie dem  Lift "Dorfstrasse" zum Gleis 2. Weiter wurde der provisorische Perron abgebrochen und sowie am vorherigen Wochenende 11./12. Juli 2020 das Gleis 2 Seite Kirchstrasse in sein definitives Trasse verlegt.

So sehen wir auf dem Bild 8842 vom neuen Perron 2 die durchfahrenden S4-15450 mit RBDe 565 742-4, B6 624, B 537 und ABt 982 unterwegs in Richtung Thun sowie das Aufnahmegebäude aus der Eröffnungszeit der GTB von 1901 das weiterhin bestehen solle.

Ein paar Minuten später fährt die S31-16352, Münchenbuchsee - Bern - Belp mit dem RABe 515 007-3 vom Weissenbühl her in Wabern ein, wo wir auf dem Bild 8843 auch entnehmen dass aktuell 100 m Nutzlänge den Bahnkunden zur Verfügung stehen sowie links ist die Unterführung mittels Rampe (noch) im Bau. Auf dem folgenden Bild 8844 mit der von Belp her einfahrenden S31-16357 mit RABe 515 021-4 werfen wir einen Blick auf die Stützmauer Seite Dorfstrassse, welche auch mit dem Lift erreicht werden kann sowie auch auf die Fahrleitung. 

Das Bild 8845 zeigt was vom Aufnahmedatum bis zum 09. August noch alles zu tun ist, so laufen die Arbeiten an der Perronkannte des Gleis 1,welche auch mittele einer neuen Treppe erreichbar sein wird noch auf Hochtouren, bevor dann die Schienen zum Gleis 1 verlegt werden können. Natürlich darf auch bei dieser Reportage ein Blick von der Überführung Dorfstrasse auf die GBS in Fahrrichtung Kehrsatz nicht fehlen. 




Wir sehen auf dem Bild 8846 die durchfahrenden S4-15455 mit der RBDe 565 728-3, B6 614, B 533 und ABt 968 auf dem mit neuem Oberbau versehenen Gleis 2 sowie den noch anstehenden Arbeiten am Gleis 1. Weiter wurden die ehemaligen Anschlussgleise (auch zum Gaswerk Bern) bereits alle entfernt. Rechts oben das Parkhaus zur Gurtenbahn, welche auf den Berner Hausberg Gurten führt.  Durch die Baugerüste für den neuen Treppenzugang zum Gleis 1 nähert sich auf dem Bild 8847 die S44-16452 mit den RABe 525 025-3 und 020-4 von Bern her in Fahrrichtung Thun. Auf dem Bild 8848 werfen wir von der Seite Aufnahmegebäude her einen Blick auf die Neuüberbauung Dorfstrasse und dem neuen Gleis 2, welches daher durch eine mächtige Stützmauer "abgestützt" wird sowie dem gläsernen Lift und der Bahninformationstafel. Das letzte Bild dieser Reportage, (8849) zeigt die S31-16359 mit RABe 515 007-3 unterwegs von Belp nach Münchenbuchsee auf der auch im Programm des Doppelspurausbau neu erstellten Brücke über die Kirchstrasse.


Ab dem 10. August 2020 ist die offizielle Inbetriebnahme der Doppelspur vorgesehen, wo auch die S3 wieder fahrplanmässig zwischen Biel/Bienne und Belp verkehren wird. Jedoch wird der klassische Linksbetrieb mit der Inbetriebnahme des Gleis 1 für die Bahnkunden in Fahrrichtung Belp erst am 12. Dezember d. J. aufgenommen. Das heisst alle Züge der S-Bahnlinien 3 und 31 in beiden Fahrrichtungen halten auf dem Gleis 2 und die kreuzenden Züge der in Wabern durchfahrenden Züge der Linien S4 und S44 benutzen dann das Gleis 1. Weiter fällt die S31  in der Zeitspanne vom 10. August – 11. Dezember 2020 im Zeitfester von 08:00 – 16:00 infolge der Abschlussarbeiten wieder aus.



Der FV-Dosto auf der West-Ost-Achse


Seit dem 01. Juli d. J. sehen wir nun die FV-Dosto der SBB endlich auch auf der Paradelinie der SBB,nämlich der IC-Linie 1 von St. Gallen via Winterthur - Zürich-Flughafen - Zürich HB - Bern - Fribourg/Freiburg -Lausanne - Genève - Genève-Aéroport. Der ausführliche Bericht kann man aktuell auf www.bahnonline.ch entnehmen.

Grund genug mal von der Dachterrasse meines Arbeitgebers in Flamatt einen Blick auf die Ost-West-Achse zu werfen. Beginnen tun wir den Bericht im zweisprachigen Kanton Fribourg/Freiburg mit der "Freiburgischen Staatsbahn" dem tpf. So sehen wir auf dem Bild 20200702_001 (auf Bild fälschlicherweise  mit 20200702-002 beschriftet) eine dreiteilige Pendelkomposition formiert aus einem RBDe 567 der Serie 171-173, einem B-Lego und einem ABt der Serie 371/373 aus dem Jahre 1983 unterwegs als RE 3827, Bulle - Bern bei Flamatt. Dann kamen sie...die FV-Dosto, und zwar leise und zugleich mehr nur im Zeitfenster, nämlich der RABDe 502 013-1 und der RABe 502 201-2 unterwegs als IC 722, St. Gallen - Bern - Genève-Aéroport auch unterwegs kurz vor dem Bahnhof Flamatt.


Einen Tag später am 03. Juli 2020 sehen wir auf Bild 20200703_002 die beiden FV-Dosto wieder vom gleichen Standpunkt und zwar unterwegs als IC 713, Genève-Aeroport - Bern -St. Gallen in Flamatt, wo er gerade den Kostrainbach überquert. Weiter werfen wir noch einen Blick ins Sensetal, wo die Sense seit dem Zusammenbruch des Ancien régime (1798) die Kantonsgrenze zwischen Fribourg/Freiburg in der Mitte des Bildes in der Waldschneise und des Kantons Bern (rechts) bildet. Weiter wurde Flamatt mit der neuen Kantonsverfassung von Fribourg im Jahre 1848 in den neu geschaffenen Sensebezirk eingegliedert. Bleiben wir noch beim Bild 20200703_006 wo wir einen Blick auf die steilen Felshänge oberhalb des Bahnhofs werfen. Lang galt dieser Hang als eines  der Sorgenkinder der SBB wo es immer wieder zu Erdrutschen und Steinschläge kam, was auch zu längeren Gleissperrungen führte. Daher reagierten die SBB und trugen zwischen 2012 und Anfang 2014 die steilen Böschungen ab, weiter wurden alte Mauerteile zurückgebaut und ein 1,8 km langer Schutzzaun mit Alarmsystem erstellt. Für dieses Alarmsystem, wo Züge bei grösseren Ereignisse gestoppt oder verlangsamt werden, investierten die SBB insgesamt 18 Millionen Schweizer Franken. 


Auf dem letzten  Bild 20200703_007 sehen wir den IC 713 auf dem Bahndamm zwischen Flamatt und der Sensebrücke in Fahrrichtung Bern und dies auch mehr als nur pünktlich und das immer noch auf dem Trasse der am 02. Juli 1860 eröffneten Linie der damaligen Chemin de fer Lausanne -Fribourg - Berne (LFB).


Mit diesen vier Bildern von meinem Arbeitsort Flamatt wünsche ich Euch allen noch eine schöne Zeit. 



Bewährtes und Modernes im Bahnhof Zürich


Liebe Eisenbahnfreunde


Mit den Lockerungen zu COVIT-19 kann ich auch wieder vermehrt Termine wahrnehmen, so wie am Vormittag (06. Juni 2020) in Zürich.

So konnte ich nach meiner Ankunft in Zürich das gut viertelstündige Umsteigefenster nutzen um noch ein Blick in die Halle des HB's zu werfen. Auf den vier Bildern sehen wir mit der Re 4/4 Il 11151 sowie den beiden RABDe 502 011-5 und 012-3 von links nach rechts Modernes und Bewährtes vor internationalen Züge und nationalen IC's. So sehen wir den Twindexx Swiss Express der SBB, RABDe 502 011-5 im Einsatz als TGV 9210 nach Basel SBB. Denn wie Ihr alles wisst, verkehren infolge Corona nach wie vor keine direkte TGV ab Zürich nach Paris, daher wird im schweizerischen Binnenlandabschnitt diese Leistung von einem Bombardier-Triebzug übernommen. (Bild 20200606_002). Auf dem Bild 202006060_003 sehen wir den RABDe 502 012-3 im Einsatz auf der IC-Linie 3 als IC 563, Basel SBB - Chur in der Halle des Zürich HB. Zu erwähnen ist noch das beide Züge mehr als nur pünktlich abgefahren sind. Die Bilder 20200606_001 und 004 widmen wir noch dem Bewährten der SBB, nämlich den legendären Re 4/4 II. So sehen wir die am 30. Mai 1968 von den SBB übernommene Re 4/4 II 11151, montiert bei der SAAS in Genève, welche den IC 181, Stuttgart Hbf - Zürich HB von Singen (Hohentwiel) her befördert hatte. Weiter kann man an den Kastenanschriften entnehmen dass die nun 52 jährige Maschine am 15. Juni 2012 in Bellinzona ihre Revision (R2) durchlief sowie per 23. Januar 2020 eine TK (Technische Kontrolle) ebenfalls im Kantonshauptort vom Tessin.

 

Diese Bilder zeigen wie kurzweilig ein Besuch im HB sein kann sowie dass die bewährten Re 4/4 II nach wie vor auch im internationalen Verkehr zum Einsatz kommen, resp. auf sie noch nicht verzichtet werden kann.


Mit diesen Bildern aus dem Zürich HB wünsche ich Euch allen noch ein schöner Tag.





Der Umbau des BLS-Bahnhofes Wabern


Liebe Eisenbahnfreunde

Aktuell wird auf dem Netz der BLS AG viel gebaut, wo ich Euch u.a. schon über die neue Fahrbahn im Lötschberg-Scheiteltunnel und von der Erneuerung des Saaneviaduktes berichtet habe.

Doch die BLS investiert auch in Projekte, welche u.a. der Beseitigung von Nadelöhre auf der S-Bahn Bern dienen wie z. B. in Wabern, wo für 70 Millionen Schweizer Franken der Abschnitt von Wabern nach Kehrsatz Nord auf Doppelspur ausgebaut wird. Mehr über dieses Projekt mit deren Eckdaten könnt Ihr ab der BLS-Homepage unter dem folgenden Link https://www.bls.ch/de/unternehmen/projekte-und-hintergruende/bauprojekte/doppelspurausbau-wabern-kehrsatz entnehmen wo seit dem Frühling 2018 gebaut wird. Grund genug auch hier ein gutes halbes Jahr vor der Beendigung der Arbeiten einen Augenschein zu nehmen und zugleich auch ein wenig historisch zurück auf die Station Wabern auf der Bahnlinie von Bern via Belp durch das Gürbetal nach Thun zu werfen.

Denn bevor die BLS vor gut zwei Jahren mit den Arbeiten begann, wurde in Wabern seit der Eröffnung der damaligen Gürbetalbahn (GTB) im Jahre 1901 schon mehrmals erweitert resp. ausgebaut. So nahm am 01. Juni 1906 die ehemalige Gaswerkbahn in Bern mittels einem 2,433 km langen Anschlussgleis von der damals genannten Station Grosswabern ins Marzili in Bern zum dortigen Gaswerk auf, dabei wies diese Strecke welche bis Ende 1967 betrieben wurde eine maximale Steigung von 35,4 Promille auf. Mit der Einführung des flächendeckenden, integralen Taktfahrplanes in der Schweiz im Mai 1982 stand fest das Wabern als Kreuzungsstation im unteren Teil der Gürbetallinie figurieren wird. Um diese Aufgabe wahrzunehmen musste die Station ausgebaut werden. Dazu bewilligte der Verwaltungsrat der Gürbetal-Bern-Schwarzenburg-Bahn (GBS), welche 1944 aus der Fusion der damaligen Gürbetalbahn (GTB) und der Bern-Schwarzenburg-Bahn (BSB) entstand und 1997 in die BLS AG überging an den Herbstsitzungen im Jahre 1980 einen Kredit von 4,5 Millionen Schweizer Franken, welcher aus Mitteln der IV.  Investitionshilfevereinbarung von Bund und Kantone laut damals gültigen Eisenbahngesetz erfolgte. In der Zeitspanne vom Juni 1981 bis Ende 1983 erhielt die Station Wabern das Aussehen bis im Frühjahr 2018 u.a. mit einem 5,9 m breiten und 150 m langen Zwischenperron sowie einem zusätzlichen dritten Gleis mit einer Nutzlänge von 330 m Länge. Der Zwischenperron konnte schienenfrei erreicht werden, jedoch liessen die knappen Platzverhältnisse keine rollstuhlgängigen Rampen zu.

Am 04. Mai d.J. bei schönen Frühlingswetter nahm ich an der Baustelle Wabern einen Augenschein. Auf dem Bild 8789 sehen wir den FV-MUTZ, RABe 515 034-7 als S3-15355, Belp - Bern - Biel/Bienne während dem Zwischenhalt in Wabern. Der vor knapp 40 Jahre erstellte Mittelperron wurde bereits abgetragen und wird durch zwei überdachte 220 m lange Aussenperrons ersetzt, wo links im Bild am Aussenperron am Gleis 3 gearbeitet wird. Weiter sehen wir auch die aktuell provisorische Gleisgeometrie sowie das Aufnahmegebäude aus der GTB-Zeit, welches erhalten bleiben solle. Auf dem folgenden Bild 8790 durchfahren die RABe 525 024-6 und 019-6 die Baustelle Wabern als S44-16448, Solothurn/Sumiswald - Burgdorf - Bern - Belp - Thun in Richtung Eingangstor zum Berner Oberland. Wir beachten die in den 1980er Jahren erstellte Stützmauer sowie der Neubau der Wohnsiedlung Gurtenbühl. Alles Punkte die auch im laufenden Ausbauprojekt eine entscheidende Rolle spielten. Während der Durchfahrt der S44-16448 mit reduzierter Baustellengeschwindigkeit von 40 km/h konnte sich der Verfasser auf der Überführung Dorfstrasse "abdrehen" und einen Blick mit dem Bild 8791 in Fahrrichtung Kehrsatz werfen wo wir links den Unterbau der ehemaligen Anschlussgleise 13 mit einer Nutzlänge von 39 m vorne sowie den Gleisen 12 und 11 (von links nach rechts) sehen, welche auch von der Gaswerkbahn benutzt wurden. Infolge der Ausbauarbeiten zur durchgehenden Doppelspur nach Kehrsatz Nord ist der Schienenstrang des Gleis 3 rechts aktuell abgetragen. 


Nach einem gut viertelstündigen Fussmarsch in Richtung Bern Weissenbühl erreichte ich auf dem Bild 8792 bei Bahn-km 5,892 den bewachten Bahnübergang Frischingweg wo der RABe 515 019-8, unterwegs als S3-15352 von Biel/Bienne nach Belp den neuen Doppelspurabschnitt in Richtung Station Wabern befährt, deren Gleisanlagen wurden bereits in der zweiten Jahreshälfte 2019 dem Betrieb übergeben. Da in Wabern trotz Baustelle weiterhin Zugskreuzungen stattfinden zeigt das folgende Bild 8793 mit den RABe 525 020- und 021-2, welche als Flügel-S44-16453 von Thun her in Richtung Bern -Burgdorf -Solothurn und Sumiswald unterwegs sind. Wir beachten hier die Fahrleitungsanlagen mit Abspannjoch mittels doppelter Abspannung. (Fahrdraht und Tragseil) sowie die Wohnsiedlungen Funk- und Kirchstrasse welche in der ersten Hälfte der 1970er Jahre erbaut wurden.


Beim Bahnübergang Grünaustrasse bei km 7,186 sehen wir auf dem Bild 8797 die S3-15356, Biel/Bienne - Bern - Belp mit RABe 515 025-5 vor dem "Kolma-Gebäude" dahinter verliefen das Industriegleise 14 und 16 zur damaligen Gaswerkbahn. Heute sieht man infolge der Ausbauten der Industriegebäude keine Überreste des ehemaligen Trasses mehr. Auf diesem Abschnitt sind die Arbeiten zur Doppelspur grösstenteils schon abgeschlossen. Eine knappe halbe Stunde später sehen wir den gleichen MUTZ unterwegs auf dem Bild 8799 als S3-15363 auf dem Doppelspurabschnitt Wabern - Kirchstrasse - Frischingweg. Links hinter den Bäumen befand sich im Stationsareal Wabern die Anschlussgleis 5 zur ehemaligen Brauerei Gurten AG mittels einer elektrischen Aufzugsanlage zum Abtransport von den Aluminiumtanks von der Station Wabern zur Brauerei. 


Dazu ist noch zu erwähnen das dieses Gleis erst 1939 elektrifiziert wurde, bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Manöver mit der Dampflok vom Typ E 3/3 der Gasfabrik ausgeführt, was für die damalige Gürbetalbahn (GTB) mit Einschränkungen verbunden war, da sie auf die Stillstände der E 3/3 im Bahnhof Grosswabern achten musste. Das Abschlussbild (882973) widmen wir dem Historischen. Denn die Dampflokomotive des Typ E 3/3 stand 55 Jahre für die Gaswerkbahn im Einsatz. Sie blieb bis zum Rückbau des Gleises zum Gaswerk im Jahre 1970 in derem Grossraum. Sie kam dann zur Firma WIFAG wo sie von einer Gruppe von Lehrlingen revidiert wurde. Dann gelangte sie zur Dampfbahn Bern (DBB) wo sie auch lange in Laupen für Extrafahrten auf der Sensetalbahn stationiert war. Ersetzt wurde sie 1961 durch eine dieselelektrische Lokomotive vom Typ Em 2/2, erbaut von BBC/Saurer. Diese "Mutz" genannte Lokomotive kam dann zur Sihltalbahn, wo ich sie am 14. Dezember 2019 in Sihlwald zusammen mit dem BDe 4/4 592 ablichten konnte.


Auch diese gut zwei Stunden rund um die Baustelle Wabern gingen zügig vorüber, denn eine Baustelle ist immer kurzweilig und zugleich informativ. Ab Fahrplan 2021 profitieren die Bahnkunden nicht nur von einer modernisierten S-Bahnstation sondern auch von einer zusätzlichen Fahrplanstabilität. Denn die Bahnlinie der ehemaligen GTB dient nicht nur dem Berufsverkehr sondern auch dem oberen Gürbetal als Ausflugs- und Naherholungsgebiet, welches mit der von der BLS betriebenen S-Bahn Bern mit einem attraktiven Angebot erreicht werden kann.

Für die Verfassung dieser Reportage konnte ich u.a. auf drei Hauszeitschriften der BLS aus den Jahren 1977, 1981 und 1983  sowie auf das Heft 5 "Die Gürbetalbahn" von Prof. Dr. iur. Fritz Volmar u.a. Direktor der BLS und deren mitbetriebenen Linien von 1926-1945, der damaligen Schweizer Beiträge zur Verkehrswissenschaft von 1941 zurückgreifen, welche mir von meinem Vater zur Verfügung gestellt wurden. 

Mit diesen Bilder aus der Gemeinde Köniz, wo Wabern bei Bern dazugehört, wünsche ich Euch allen noch ein schöner Nachmittag.





Die Achenseebahn


Inmitten der aktuellen Situation (Corona) erhielten wir viel über die Achenseebahn und deren aktuellen Situation zu lesen.

https://www.akv.at/insolvenz/1310801/achenseebahn-aktiengesellschaft.php

https://tirol.orf.at/stories/3043616/

Weiter findet man dazu noch Aufsätze in der Schweizer Eisenbahn-Revue/Eisenbahn Österreich 5/2020 sowie in der Rubrik Neues in Kürze in der aktuellen Ausgabe des Eisenbahn Amateurs.

Ich werde in dieser Reportage diese Aufsätze nicht zusätzlich ergänzen, da ich erstens die aktuelle Situation der Achenseebahn zu wenig kenne sowie in der dazu gehörenden Österreichischen Rechtsprechung nicht kundig bin, sondern ich sende Euch dazu die Bilder von der Achenseebahn, welche ich während meinem Tagesausflug vom 29. Juni 2019 machen konnte wo ich die Bahn/Region mit Hannes Eisenbahnfreunde besuchte.

Auf dem Bild 8491 beginnen wir "schweizerisch" mit der im Hebst 2018 für einen symbolischen Preis von den Appenzeller Bahnen übernommenen Pendelzug-Komposition BDeh 4/4 15 und ABt 115 von 1981 auf Gleis 1 im Bahnhof Jenbach. Die Achenseebahn beschaffte diese fünf Pendelzug-Kompositionen für den geplanten elektrischen Betrieb sowie für die ebenfalls geplante Streckenverlängerung bis Pertisau. Weiter herrschte an diesem prächtigen Samstag bei der Achseebahn viel Betrieb wie auf dem Bild 8493 mit dem Blick auf deren Depot/Werkstätte in Jenbach mit dem "Appenzeller" BDeh 4/4 12 sowie der 1889 von der Wiener Lokomotivfabrik AG in Florisdorf beschafften Dampflokomotive 1 der Bauart Bzt-n2 und der "Nachzüglerin" Lok 4, welche 2003/2004 von der Achseebahn nach den Originalpläne nachgebaut wurde. Eine schöne Typenaufnahme dieser nun über 130 Jahre alten Dampflokomotiven sehen wir auf dem Bild 8494 mit der Lok 1 im Bahnhof Jenbach wo das Laufwerk bei der aktuellen Belichtung entsprechend zur Geltung kommt ,befördern dieses Lokomotiven doch zwei Wagen auf einer Steigung von bis zu 160 Promille (!) mittels Zahnstangensystem Riggenbach.


Nach einer 50-minütigen Fahrt erreichte der am 29. Juni 2019 ausgebuchte Dampfzug, befördert von der Lokomotive 4 die Endstation Seespitz nach 6,742 km Fahrt auf 931 Meter über Meer Schwellenhöhe, weiter fällt auf das die Lokomotive ab Eben (970 m ü M) vor den Zug gespannt wurde. (Bild 8495) Während dem auf dem nachfolgenden Bild 8496 die Ausflügler das schöne Wetter am Achensee geniessen kümmert sich das Lokpersonal um "ihre Lok" vor der Rückfahrt nach Jenbach, leider ist im Bildrand rechts auch die starke Automobilkonkurrenz ersichtlich, was der Achenseebahn auch zu schaffen macht.


Am Nachmittag erreichte ich nach der Achensee-Schiffahrt von Scholastika her wieder den Bahnhof Seespitz mit dem parat stehenden Dampfzug mit Lok 4, wo wir auf dem Bild 8497 einen Blick in den Führerstand werfen können. Auf dem Bild 8498_I vor der Abfahrt nach Jenbach herunter beachten wir die Lok 4 am Achensee. Das Abschlussbild 882877 dieser Reportage widmen wir dem Achensee und seiner Schifffahrt sowie auf Pertisau mit dem Zwölferkopf, der Dristenkopf und dem Sonnjoch.


Es bleibt zu hoffen, dass für die Achseebahn eine nachhaltige Lösung zu deren Sicherung gefunden wird, denn ein Ausflug mit Eisenbahn und Schiff an den Achensee und deren Region gehört eigentlich zu jedem Tirol-Urlaub.

Ein grosser Dank spreche ich hier unserem lieben Eisenbahnfreund Johannes Zrust aus, welcher den Ausflug vom 29. Juni 2019 organisierte sowie die zwei Links zur aktuellen Situation der Achenssebahn zustellte. Weiter konnte ich für diese Reportage noch auf den Band 10 des Eisenbahn-Bildarchiv des Eisenbahn Kuriers zurückgreifen.

Mit diesen Bildern von der Achenseebahn vom letzten Sommer wünsche ich Euch allen noch ein schöner Nachmittag und bleibt weiterhin alle gesund !



Fahrzeugeinsatz bei Bernmobil


Liebe Eisenbahnfreunde

Wie Ihr alle wisst hat das Coronavirus auch Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr mittels Fahrplanausdünnungen und zwar nicht nur bei der Eisenbahn, sondern auch bei den städtischen Verkehrsbetrieben, welche ja auch Tramlinien betreiben.

Bei uns in Bern führten die Anpassungen bei Bernmobil seit dem dem 21. März d. J. auch zu einer Mutation betreffend  Fahrzeugeinsätze auf der Linie 7 vom Ostring nach Bümpliz. Mehr dazu auf dem aktuellen Link von Bernmobil: https://www.bernmobil.ch/DE/Fahrplan-Netz/Verkehrsinformationen/10328/?oid=20381&lang=de&fuseaction=vorschau entnommen werden.

Am Abend des 02. Aprils d. J. sah ich bei meinem Abendspaziergang nach dem Home Office bei uns in Bümpliz den XL-Combino, Be 6/8 662 im Einsatz auf der Linie 7 (Bild _002) Dieses Bild animierte mich einen Bericht über die aktuellen Einsätze der Trams bei uns im Westen Bern zu verfassen, warum? Wie Ihr alle wisst verkehrt seit dem 12. Dezember 2010 das Tram Bern West wo der Westen von Bern (Stadtteil VI) mit den Durchmesserlinien 7: Ostring - Bern Bahnhof - Bümpliz und 8: Saali - Bern Bahnhof- Brünnen Westside ins bernische Tramnetz integriert wurde und zugleich auch zu einem Aufschwung in Bethlehem und Bümpliz verhalf und zwar nicht nur verkehrstechnisch sondern auch gesellschaftlich. Zur Eröffnung des Tram Bern West und für die Ablösung der Be 8/8 711-726 von 1973 wurden die Be 6/8 651-671 (XL-Combino) beschafft, so dass bei Bernmobil aktuell folgende Fahrzeugflotte im Einsatz stehen: 

  • Be 4/8 731-742, ACMV/Uerd-Krefeld/ABB mit 52 Sitzplätze, Inbetriebsetzung 1989-1990, LüP: 31'140 mm

  • Be 4/6 753-759, Siemens mit 63 Sitzplätze, Inbetriebsetzung 2002-2003, LüP: 31'480 mm

  • Be 6/8 751-752 und 760-765, Siemens mit 80 Sitzplätze, Inbetriebsetzung 2003-2004, welche 2009 aus den als Be 4/6 gelieferten Fahrzeuge mit 2 Modulen zu Be 6/8 erweitert sowie noch mit der Zugsicherung für den Einsatz auf der Linie 6 vom Fischermätteli via Bern Bahnhof nach Worb Dorf ergänzt wurden. LüP: 41'290 mm

  • Be 6/8 651-671, Siemens mit 78 Sitzplätze, Inbetriebsetzung 2009-2010, LüP: 41'450 mm.

So wird seit der Eröffnung des Trambetrieb in den Stadtteil VI die Linie 7 nach Bümpliz mit den Vevey-Trams, Be 4/8 731-742 und den Combino, Be 4/6 753-759 betrieben und die Linie 8 nach Brünnen ins Westside mit den XL-Combinos, Be 6/8 651-671 sowie den 2009 erweiterten Combinos des Typs Be 6/8 751-752 und 760-765. So sind Einätze der XL-Combinos auf der Linie 7 wirklich sehr selten, etwa mal ein Kurs in den abendlichen Hauptverkehrszeiten. Infolge Anpassung des Fahrplanes aus aktuellen Gründen sowie des dazu gehörenden Social Distancing verkehren nun auf dem "Siebner" wie wir bei uns Bern so schön sagen auch die XL-Combinos, welche nicht nur designmässig eleganter wirken, sondern für die Fahrgäste auch ein angenehmeres Fahrverhalten gegenüber den Be 4/6 753-759 aufweisen.


Die folgenden 10 Bilder sollen Euch nicht nur die Trams bei uns in Bümpliz zeigen, sondern auch ein kleiner historischer Rückblick zu Bümpliz. Auf dem Bild _004 vom 04. April d.J. sehen wir den 2004 erweiterten Be 6/8 765 unterwegs auf der Bottigenstrasse in Richtung Ostring. Rechts sehen wir die Trämeler Metzgerei, welche in den 2010er Jahren vom Kirchenfeld nach Bümpliz zog. Ein paar Minuten später erwischte ich ebenfalls auf der Bottigenstrasse mit dem Bild _005 den Be 4/6 758 nach der Ausfahrt Bachmätteli in Richtung Endstation Bümpliz. Links sehen wir das Restaurant Schützenhaus, welches seit 1868 in Bümpliz steht. Leider muss die "Schüdere" wie sie bei uns in Bümpliz genannt wird, einem mehrstöckigen Neubauprojekt mit Wohn- und Gewerbeflächen weichen, so wird Bümpliz wieder um ein historisches Objekt ärmer. Nach gut fünfminütigem Fussmarsch erreichte ich den geschichtsträchtigen Hügel des Bienzgutes, wo wir auf dem Bild _006 den Be 6/8 662 im Verkehrsknoten Bernstrasse/Keltenstrasse/Brünnenstrasse in Fahrrichtung Endstation sehen. Links sehen wir die die 1911/1912 nach den Plänen des Architekten Karl Indermühle (1877-1933) erbauten Gebäude an der Ecke Brünnen-/Keltenstrasse wo lange auch der Polizeiposten ansässig war und rechts das 1854 nach einem Blitzeinschlag von 1852 wieder aufgebaute Bauernhaus Bienzgut, welches seit 1998 einen wichtigen Stellenwert als Begegnungszentrum bei uns in Bümpliz einnimmt.


Zwei Tage später, 06. April d. J. konnte ich am gleichen Verkehrsknoten den Be 6/8 670 von der Seite "Coop" ablichten. Neben der Werbefolie des langen Combinos werfen wir auf dem Bild _009 auch ein Blick auf den umplatzierten Dorfbrunnen und auf das auch von Karl Indermühle entworfene Gebäude der Apotheke und Drogerie Dr. Gurtner AG von 1910, welches 1932 mit dem Anbau mittels Flachdach ergänzt wurde. Dahinter die Matthäuskapelle und das Hochhaus der 1965 erbauten Siedlung Schwabgut sowie rechts nochmals auf das Bienzgut. Am 07. April 2020 konnte ich an der Endstation am Rehhagwald die beiden Vevey-Trams Be 4/8 733 und 738 ablichten, da im aktuellen Fahrplan von Mo-Sa auf der Linie 7 acht Umläufe figurieren, kommen die TramfüherInnen an der Endstation Bümpliz zu einer längeren und auch verdienten Pause. (Bild _011) Gleichentags konnte ich gut 10 Minuten später an der Abendsonne beim Blumenpark vor dem Friedhof Bümpliz den Be 6/8 660 im Bild _012 festhalten, was farblich einen schönen Kontrast ergab. Auf dem Bild _014 sehen wir am 11.April 2020 den Be 4/6 753 an der Haltestelle Bachmätteli, wo wir auch die freundliche Umgestaltung seit der Einführung des Tram Bern West wahrnehmen. Weiter werfen wir wie bereits beim vorherigen Bild einen Blick auf die weissen Türen, welche vor allem den sehbehinderten Fahrgäste das Einsteigen erleichtern sollen. 


Nachdem ich nun alle vier Tramtypen von Bernmobil in diesen Bericht integriert habe, sind die drei folgenden Bilder auch ein wenig persönliche. Denn wenn schon XL-Combinos nach Bümpliz fahren, darf natürlich das YB-Tram nicht fehlen. Und am Ostersamstag kam es...auf dem Bild _016 sehen wir den jüngsten Spross von Bernmobil. der am 12. November 2010 aus Wien übernommene Be 6/8 671 im Bachmätteli in Fahrrichtung Endstation wo wir an der Seite des Modul 7 die 13 Titelgewinne des BSC Young Boys entnehmen, Gut vier Stunden später sehen wir das "Meistertram" auf dem Bild _028 auf der Bottigenstrasse in Fahrrichtung Ostring kurz vor der Haltestelle Statthalterstrasse, Wahrscheinlich handelt es sich hier eine der wenigen Einsätze der YB-Trams auf der Linie 7 seit dem 22. September 2019....Das Abschlussbild _029 zeigt am Ostersonntag (12. April 2020) am gleichen Fotostandpunkt das jüngste Werbetram in Bern und zwar den Be 6/8 657 welcher seit dem 25. Februar 2020  für den Dienstleister www.FinanceScout24.ch wirbt.


Für die Verfassung dieser Reportage konnte ich u. a. auf die Fachliteraturen wie "Tram Bern West" 120 Jahre öffentlicher Nahverkehr in Bern von Urs und Jürg Aeschlimann und auf die Nachschlagewerke vom Verein Rollmaterialverzeichnis Schweiz (VRS)  "Tram" 11.2019-01.2020 sowie auf die HP von Bernmobil betreffend den technischen Details zu den Fahrzeugen zurückgreifen sowie auf die Publikationen "Altes Bümpliz" von Paul Loeliger und den beiden Bümplizer Geschichten von Max Werren zur historischen Beifügung von Bümpliz.



BLS Saaneviadukt Sanierung


Aktuell wird bei der BLS viel in die Infrastruktur investiert. Dazu gehört auch die Sanierung resp. Erneuerung des Saaneviadukts auf der Linie Bern - Neuenburg oder der "Direkten". Mehr darüber kann auf der Homepage der BLS unter dem Link https://www.bls.ch/de/unternehmen/projekte-und-hintergruende/bauprojekte/saaneviadukt entnommen werden. 

Der Saaneviadukt, welcher in einer Höhe von 25 m in 27 Bogen das Saanetal bei Gümmenen sowie mit einem Stahltragwerk von 63 m Länge überquert, war mit seiner Gesamtlänge von 393 m anlässlich der Eröffnung der ehemaligen Bern-Neuenburg-Bahn (BN) der längste Viadukt seiner Art in Europa. Dass dieser Viadukt, wo die Pfeiler und Gewölbe in Natursteinmauerwerk ausgeführt wurden, eine Handfertigkeit, mit der Stein auf Stein bis in deren Höhe gesetzt wurde verdient noch in der heutigen Zeit unsere Bewunderung resp. den Respekt an die damaligen Bahnerbauer.

Dieses Bauwerk, welches wir heute und in Zukunft weiter bewundern können, wurde in ein von insgesamt fünf (!) Streckenvarianten von Bern nach Kerzers ab 1874 bis in 1890er Jahre projektiert. In allen fünf Varianten musste die Sanne überquert werden, hier mit dem kurzen Beschrieb der fünf Projekte:

- Bern - Zollikofen - Hinterdettigen - Wohlen - Wohlen-Wasserkraftwerk Mühleberg - Wileroltigen - Kerzers (Jura-Industrie Welti)

- Bern - Bümpliz Süd -Thörishaus - Neuenegg (ohne Senseüberquerung - daher auf Berner Boden) - Laupen - Biberen - Ferenbalm - Kerzers (von Graffenried)

- Bern - Bümpliz Süd - Niederbottigen - Riedbach - Frauenkappelen - Buttenried - Gurbrü - Kerzers (James Ladame)

- Bern - Stöckacker - Bümpliz Nord - Rosshäusern Dorf mit kurzen Rosshäuserntunnel - Gümmenen - Ferenbahm - Kerzers (A. Beyeler Variante 1)

- Bern - Stöckacker - Bümpliz Nord - Riedbach - Rosshäusern Station mit langem Rosshäuserntunnel (1901 - 2018 mit 1103 m Länge und seit 2018 durch den jetzigen Tunnel mit 2060 m Länge) - Rüplisreid-Mauss (Haltestelle 2002 aufgehoben) - Gümmenen Station (Klein Gümmenen) - Ferenbalm-Gurbrü (Haltestelle Ende 2018 aufgehoben) - Kerzers. (A. Beyeler Variante 2)

Mit Variante 2 von Ingenieur A. Beyeler entstand auch die heutige Streckenführung von Bern nach Kerzers wo neben dem Rosshäuserntunnel und Saaneviadukt auch noch der 430 m lange Faverwaldtunnel nach Gümmenen ausgebrochen werden musste sowie noch der 300 m lange Oberfeldtunnel vor Kerzers.

Nun investiert die BLS 53 Millionen Schweizer Franken in die Erneuerung des nun gut 120 Jahre alten Viadukts verbunden mit dem Ausbau auf Doppelspur. Doch die BLS schaute nicht etwa knapp 120 Jahre zu um nun zu sanieren. Denn schon bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Fugen des Viadukts durch das kalkarme Regenwasser von innen und aussen ausgewaschen und zerstört. Dazu kam noch der Frost, welcher die Zerstörung beschleunigte. Warum kam es dazu: Denn für die Vermauerung kannte man in der Zeit des Bahnbaues nur Kalk als Bindemittel und weiter hatte man der Entwässerung des Viaduktes nicht die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt. So führte die damalige BN in den Jahren 1958 - 1980 eine Sanierung in mehreren Etappen durch. So wurde u. a. ein isolierter Eisenbeton-Schottertrog eingebaut. Weiter wurden die Pfeiler und das Gewölbe abgedichtet und den oberen Teil des Viadukts verstärkt. Die Sanierungskosten beliefen sich auf insgesamt 1,6 Millionen Schweizer Franken. Um die Finanzlage der damaligen BN nicht zu strapazieren, wurden in einem 2-Jahres-Intervall je ein Abschnitt von ca. 50 m Länge erneuert.

Da nun seit dieser Sanierung auch schon wieder 40 - 62 Jahre vergangen sind und das 63 m lange Stahlfachwerk nun an sein Lebensende gekommen ist, kommt es nun zur jetzigen Sanierung resp. Erneuerung, wo laut BLS der Erhalt der Bausubstanz im Vordergrund steht. Da das Bauwerk zu Recht unter einem Schutzstatus steht, wurden bei der Projektierung auch die zuständigen Kommissionen von Denkmal- und Heimatschutz einbezogen. Ab dem Herbst 2018 begannen die ersten Arbeiten. So muss der 1958 - 1980 eingebaute Gleistrog auch wieder ersetzt werden. Weiter werden auch die Pfeiler saniert. Bei sechs von insgesamt 27 Pfeiler wird das Fundament verstärkt, hier kommt dann die "Handarbeit" zum Zug wo u. a. einzelne Steine ersetzt werden und bei den andern werden "Plomben" angebracht. 

Die sechs Bilder vom 22. Februar 2020 zeigen einen Augenschein der Baustelle. So sehen wir auf dem Bild 8756 die Arbeiten an den Brückenpfeiler, wo übrigens keiner ersetzt wird mit dem von der Re 465 006-5 geführten RE 3927, La Chaux-de-Fonds - Bern, sowie dem Plakat wo auf die Erneuerung des Viaduktes hinweist. Weiter wurde am 18. Februar d. J. mittels einem 1200 Tonnen schweren und 56 m hohen Raupenkran die neue 340 Tonnen schwere Stahlbrücke auf ein 20 m hohes provisorisches Gerüst gehoben resp. platziert. Die Bilder 8758, 8759, 8760 und 8761 zeigen Nahaufnahmen vom Raupenkran, sowie beide Stahltragwerke zusammen mittels der S5-15857 von Neuchâtel und Murten nach Bern bespannt mit zwei RABe 525. Vom 05. Juli bis und mit 09. August 2020 erfolgt dann die Intensivbauphase mittels Streckensperrung wo dann das jetzige Tragwerk demontiert wird und die neue Brücke in ihre definitive Position eingeschoben wird. Weiter bietet die BLS ab dem 16. Mai d. J. dazu auch Baustellenbesichtigungen an, hoffen wir dass wir dazu das Corona entsprechend weiter in Griff kriegen, damit man einen Augenschein auf dieses Bauwerk werden kann. 

Das Abschlussbild dieser Reportage (8765) zeigt einen Gesamtüberblick von der Kantonsstrasse bei Klein Gümmenen auf die Baustelle mit einem EW III-Pendelzug sowie den Freiburger Alpen im Hintergrund. Die Baustelle kann zu Fuss vom Fotostandort mittels Feldweg (unten rechts im Bild) erreicht werden.


Um diesen Bericht anzufertigen, konnte ich u.a auf die Hauszeitschrift der BLS (3/1978) von meinem Vater zurückgreifen, sowie der Publikation Bern-Neuenburg-Bahn von Florian Inäbnit und Jürg Aeschlimann, der SER 4/2020, zwei Zeitungsreportagen aus der "Berner Zeitung" und "Freiburger Nachrichten" sowie auch auf die BLS-Homepage, welche sehr informativ auf ihre aktuelle Bauprojekte hinweist.

Mit diesem auch z. T. historischen Rückblick zum Saaneviadukt auf der BN mit Bilder von einer ersten Bauepoche zum durchgehenden Doppelspurausbau Bern - Gümmenen, wo alles dazu vom Link im ersten Abschnitt der Reportage entnommen werden kann, wünsche ich Euch allen trotz aktueller Situation alles Gute und bleibt vor allem alle gesund!




Wassereinbruch in Lötschberg-Basistunnel


Wir Ihr sicher alle mitbekommen habt, wurde am 06. Februar d. J. im Doppelspurabschnitt des 34‘577 m langen Lötschberg-Basistunnels zwischen Ferden und St. German ein Wassereinbruch festgestellt. Verursacht wurde dies laut BLS infolge deutlich mehr Bergwasser als normalerweise. Ein ausführlicher Bericht inkl. Verlinkung zu Social Media kann dazu unter www.bahnonline.ch entnommen werden.Da voraussichtlich bis am 21. Februar 2020 der LBT nur eingeschränkt befahren kann unternahm ich am Samstag, 08. Februar d. J. einen Augenschein an der Lötschberg-Scheitelstrecke. So wurden an diesem Datum sämtliche EC- und IC-Züge der Relation Brig – Bern – Basel SBB über die Bergstrecke umgeleitet wie auch der auf dem Bild 8745 im winterlichen Kandersteg durchfahrende EC 52, Milano C – Bern – Basel SBB – Frankfurt (Main) Hbf mit den SBB-RABe 503 016-4 und 015-6 (sbb-intern als Astoro bezeichnet) auf dem Gleis 1 vor den wartenden Reisenden für den folgenden RE 4272 nach Bern, herrschte an diesem  Wochenende starker Hin- wie auch Rückreiseverkehr. Infolge verspäteter Ankunft aus Italien verkehrte dieser EC mit ca. 20 Minuten Verspätung. Links im Bild sehen wir noch das Lokdenkmal von der Dienstbahn zum Bau der Lötschberg-Bergstrecke aus den Jahren 1907-1913 sowie dahinter das Steg- und Gällihorn. Weiter herrschten an diesem Tag auch starke Frequenzen am Autoverladeverkehr wie auf dem Bild 8748 wo die Re 4/4 178 nächstens wieder einen zu 100% ausgelasteten Autopendelzug in Richtung Goppenstein befördern.wird. Weiter werfen wir noch ein Blick in den Führerstand der heute auch schon 47 jährigen Lokomotive mit Apparaturen von der damaligen Brown, Boveri & Cie. (BBC), eine Technik welche sich auch heute nach wie vor mehr als nur gut bewährt. Auch Güterzüge wurden an diesem Datum vermehrt über die Bergstrecke geführt wie auf dem Bild 8749 wo die SBB-Re 620 012-5 und Re 4/4 II 11269 einen Containerzug von Domodossola II in Richtung Weil am Rhein befördern. Dahinter das Rinder-und Steghorn.


Auch an der Südrampe herrschten schöne Wetterverhältnisse. Auf dem Bild 8750 sehen wir den saisonalen Zusatz-RE 4550, Brig - Münsingen mit einer ehemaligen RM-Pendelkomposition bestehend aus dem RBDe 566 II 239-0, B-Lego und ABt 939 während dem Zwischenhalt in Ausserberg. Dahinter das Glishorn.  Auf dem folgenden Bild 8751 werden wir einen Blick auf die Station Ausserberg hinunter mit dem durchfahrenden SBB-EW IV-Pendelzug als umgeleiteten IC 1076, Domodossola - Brig - Basel SBB mit Blick nach Visp umgeben von den Berggipfel Bortelhorn, Monte Leone und Glishorn sowie ein Blick ins Saastal mit den Ortschaften Stalden und Visperterminen. Das letzte Bild dieser Reportage widmen wir nochmals dem Thema, nämlich dem Wassereinbruch im LBT, wo am 06. und 07. Februar d. J. auch einige Lokomotivien/Züge während den Durchfahrten "etwas mitbekommen" haben wie die SBB-Re 460 094-6 - hier auf dem Bild 8753 vor einem Zusatzmodul bestehend aus SBB-Reisezugwagen des Typs EW IV im Bahnhof Brig.


Zu erwähnen ist noch dass an diesem 08. Februar 2020 die fahrplanmässigen Züge an der Lötschberg-Bergstrecke alle pünktlich verkehrten, man bedenke der Lötschberg-Scheiteltunnel kann infolge Bauarbeiten auch nicht entsprechend flexibel befahren werden, dazu kommen noch die umgeleiteten EC/IC der Relation Brig - Basel SBB sowie auch die Güterzüge dazu, hier gebührt allen beteiligten Eisenbahner ein grosser Dank. Sei dies in den BLZ oder auch an der "Front" wie z.B. in Kandersteg am Autoverlad oder in Brig wo man Eisenbahner mit Herz bei deren Arbeiten verfolgen konnten !. 

Dazu zeigt sich einmal mehr dass trotz den Basistunnels (GBT/LBT) die Bergstrecken nach wie vor wichtige Achsen sind, die BLS unterstreicht dies indem sie die Lötschberg-Bergstrecke nicht nur unterhält sondern auch ausbaut, wie z. B. im Scheiteltunnel wo aktuell die Fahrbahn total erneuert wird.


 
 
Anrufen
Email